​Stellungnahme zur Botschaft der Frau Dr. Käßmann auf dem Evangelischen Kirchentag

Andreas Kudjer – 29.05.2017

Als wäre die Trunkenheitsfahrt der Margot Käßmann im Februar 2010 nicht bereits genug, fiel die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland am 25. Mai abermals sehr negativ auf. Allen Ernstes äußerte Käßmann im Rahmen einer Bibelarbeit auf dem Evangelischen Kirchentag in Berlin: „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht.“ Die sie umgebenden Gutmenschen zollten ihr tosenden Beifall. Käßmann stellte damit nicht weniger als die abstruse These auf, Deutsche ohne Einwanderungshintergrund seien allgemein anfällig für die NS-Ideologie. In ihrem gutmenschlichen Utopia denkt sich Käßmann offenbar, Deutschland könne nur durch Masseneinwanderung aus der Dritten Welt von den zwölf Jahren NS-Diktatur gereinigt werden.

Betrachtet man sich den gesamten Hintergrund Käßmanns, kommt unweigerlich die Frage, wofür diese Frau eigentlich steht. Zum einen ist ihr Dasein als protestantische Geistliche zu nennen. Das Neue Testament sagt eindeutig, dass Frauen keine Leitung einer christlichen Gemeinde übernehmen dürfen. Zum anderen betrachtet sie die Bibel als eine Schrift, die sich lauter Symbole bediene und deren geschichtliche Echtheit oftmals nicht gegeben sei. Symbolische Darstellungen sind tatsächlich in der Bibel, aber nur in klar erkenntlichen Gleichnissen vorhanden. Ferner nennt die Bibel im Alten wie auch im Neuen Testament Homosexualität eine Todsünde, was eine christliche Ehe zwischen Homosexuellen unmöglich macht. Käßmann will dagegen die christliche Ehe auch für Homosexuelle haben.

Mit ihrem Verhalten verkörpert Käßmann die zeitgenössische Variante des Anbiederns der Evangelischen an die politisch Mächtigen. Der Protestantismus ist schon vereinbar erklärt worden mit dem Kaiserreich, der NS-Diktatur und der „DDR“. Nun steht eben bundesdeutsches Gutmenschentum besonders hoch im Kurs. EKD-Mächtige wie Margot Käßmann sind der Grund dafür, dass der deutsche Massen-Protestantismus keine reale Ausstrahlungskraft hat. Die EKD ist auf dem besten Wege, sich selbst in einem Multikulti-Allerlei aufzulösen. Wer braucht schon laue Geistliche, die die islamische „Kulturbereicherung“ ihrer Heimat als ein Geschenk Gottes erachten?

Die Bürgerbewegung pro Deutschland rät Käßmann unterdessen, sich in aller Form öffentlich für ihre Nestbeschmutzung der eigenen Nation zu entschuldigen. Wie die Nationalsozialisten dem jüdischen Volk andichteten, für alles nur denkbar Üble zu stehen, so halluziniert Käßmann, Einheimische ohne Einwanderungshintergrund seien in steter Gefahr, die NS-Ideologie anzunehmen. So etwas ist purer Biologismus! Nur weil es unter anderen Vorzeichen stattfindet, ist es bei weitem nicht legitim, sich grundfalscher Methodik der Nationalsozialisten zu bedienen. Abschließend ist Käßmann anzuraten, den Selbsthass gegen die eigene Nation psychotherapeutisch behandeln zu lassen. Möge Käßmann recht bald ihre falschen Pfade verlassen!
Andreas Kudjer – 29.05.2017

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