Anstöße zur Politikänderung

Manfred Rouhs – 03.10.2017

Die Bevölkerung der Entwicklungsländer wächst wöchentlich um etwa eine Million Menschen. Viele davon werden in eine von relativer ökonomischer Perspektivlosigkeit geprägte Lebenssituation hineingeboren. Sie verstärken das ständig wachsende Potential der Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge von morgen.

Wir Europäer werden nur Herr im eigenen Haus bleiben und unser Überleben in eigenen Nachkommen sichern, wenn es uns gelingt, das Entstehen ständig neuer Flüchtlingsströme zu verhindern.

Schaffen wir das? Und falls ja, wie?

Primat des Politischen vor dem Ökonomischen

Der Börsenfachmann Dirk Müller hat die heutigen politischen Verhältnisse in Deutschland beschrieben als „Plutokratie mit demokratischer Fassade“. Damit liegt er nur zum Teil richtig. Denn nicht nur, aber auch beispielsweise die Grenzöffnung von 2015 lässt sich mit einer direkten Steuerung des bundesdeutschen Politikbetriebs durch die Globalisierungskonzerne nicht erklären. Die Lobbyisten der Altparteien sind zwar durchaus an der Vereinheitlichung der Welt, der Einebnung regionaler Kulturen und dem Import von Lohndrückern in die europäischen Volkswirtschaften interessiert. Aber nicht an deren Destabilisierung. Deshalb spielt auch die direkte Interessenvertretung der deutschen  Wirtschaft im Bundestag, die FDP, in Sachen Armutszuwanderung nicht mit. Merkels Entscheidung, eine unbestimmte Zahl von Menschen aus fremden Kulturkreisen, von denen die meisten niemals bei uns einer Erwerbstätigkeit nachgehen werden, ohne Identitätsüberprüfung einreisen zu lassen, schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland.

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