FDP Blender

von Nico Ernst – 21.09.2017

Hat die FDP bislang jeden Schritt der Abschaffung Deutschlands, der von den übrigen Kartellparteien der Bundesrepublik ausgegangen ist, mitgetragen, so fällt den Liberalen ausgerechnet zwei Wochen vor der Bundestagswahl ein, sich in puncto Einwanderungspolitik strikter zu äußern, als es deren aktuell gültige Wahlprogramm macht. Die beiden Köpfe dieses Vorpreschens in den Massenmedien sind Christian Lindner, der momentan überpräsente Parteivorsitzende sowie Spitzenkandidat, und Joachim Stamp, der neue stellvertretende Ministerpräsident sowie Landesminister für Fragen der Integration in Düsseldorf. Beide sind höchste FDP-Funktionäre aus dem in Sachen Überfremdung gebeutelten Nordrhein-Westfalen. Der Autor des vorliegenden Beitrags war von Ende 2009 bis Mitte 2014 Bonner Stadtratskollege des Joachim Stamp und ist daher mit dessen Strategie des Wählerfangs vertraut.

Am 11. September verkündete das Duo, man sei für eine Umsetzung der Idee von nordafrikanischen Auffanglagern für Asyl-Einwanderungswillige in Richtung Europa, wenn dies in Abstimmung mit den zuständigen UN-Institutionen funktionieren sollte. Ferner plädierte man für eine ausschließliche Unterbringung von Asylbewerbern in Zentralunterkünften der Bundesländer und deren Versorgung nur noch über Sachleistungen sowie kleinere Taschengelder. Stamp wagte es gar, politisch inkorrekt zu formulieren, die „Abschiebekapazität“ müsse „deutlich ausgeweitet“ werden, was letztlich den Ausbau von Abschiebegefängnissen für abgelehnte Asylbewerber bedeutet. Auch solle die EU-Grenzschutzagentur Frontex mehr Handlungskompetenzen zur Abwehr illegaler Einwanderung erhalten.

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Die Grüne Gefahr für Deutschland

Nico Ernst – 13.08.2017

Als die Verkörperung einer neosozialistischen Kaderpartei steht Bündnis 90/Die Grünen aktuell vor einem großen Problem: Da Bundeskanzlerin Angela „Mutti“ Merkel (CDU) ohne Skrupel deren politische Inhalte abkupfert, wird sie zunehmend überflüssig, weshalb nun stärkender Journalismus diese Entwicklung rückgängig machen soll. Erhebungen unter den Redakteuren der deutschen Massenmedien ergeben seit Jahren regelmäßig, dass sie in ihrer absoluten Mehrheit ideologisch rot-rot-grün gepolt sind. Aus Sicht dieser Personen dürfen die Grünen als eine Art neulinker Avantgarde nicht von der politischen Bühne verschwinden, weshalb das Sommerloch vor der diesjährigen Bundestagswahl damit gestopft wird, was doch Claudia Roth, Cem Özdemir, Renate Künast und Co. für großartige Politiker seien.

Die Beispiele, um die Grünen in der jetzigen Situation medial zu fördern, sind der Eier-Skandal, die Abgas-Skandale und das belgische Kernkraftwerk Tihange. Termingerecht zum 1. September geben die Landkreise der Region Aachen kostenlos Jodtabletten an Unter-45-jährige, falls es zu einem Unfall in den Druckwasserreaktoren von Tihange kommen sollte. Rein zufällig findet gute drei Wochen später die Bundestagwahl statt. Im Zusammenhang mit den drei vorgenannten Themen tauchen immer wieder Grünen-Vertreter in den Massenmedien auf. Teilweise ist es so bizarr, dass in einem Beitrag gleich zwei Politiker von Bündnis 90/Die Grünen mit ihren Standpunkten zitiert werden.

Da den Grünen ein besonderer Schutz durch den politisch-medialen Komplex zukommt, sind sie sogar in der Lage, schwerste Krisen letztlich unbeschadet zu überstehen. Erinnert sei diesbezüglich an die grünen Pädophilie-Skandale der 1980er und frühen 1990er Jahre, die in den letzten Jahren immer wieder hochkochten. Es waren keineswegs einzelne psychisch Kranke, die die Pädophilie legalisieren wollten, sondern es fand in der Partei weitgehende Zustimmung. Jede andere politische Organisation wäre erledigt gewesen, doch nicht so Bündnis 90/Die Grünen. Denn nach Lesart des politisch-medialen Komplexes in Deutschland heißt es, die Grünen kämpften für die gerechte Sache, weshalb man selbst im Falle heftigster Verfehlungen nachsichtig sein müsse.

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Zuschrift an das Forum Demokratische Erneuerung

Nico Ernst – 14.07.2017

Einmal angenommen, eine Gruppe von gewalttätigen Skinheads mit Neo-NS-Ideologie besetzte widerrechtlich ein Haus, um von dort aus das ganze Stadtviertel zu terrorisieren. Die Stadtspitze sorgte dafür, die Immobilie in die Legalität zu überführen, indem aus Steuergeldern alle anfallenden Kosten bezahlt werden. Im betroffenen Quartier würden die Skinheads regelmäßig Jagd auf Menschen machen, die nicht in ihr krudes Weltbild passen. Die Medien berichteten regelmäßig beschönigend über diese kahlköpfigen Figuren als „Aktivisten“, die für eine bessere Welt sein sollen. Sie meinen, so etwas sei in Deutschland völlig undenkbar? Weit gefehlt! Ersetzt man lediglich Skinheads mit Neo-NS-Ideologie durch Linksextremisten, hat man eins zu eins reale Verhältnisse im Deutschland des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts.

Nach den Anti-G20-Randalen in Hamburg während der späten 27. Kalenderwoche dieses Jahres rückt mit der „Roten Flora“ ein Zentrum von linken Straßenterroristen in den Fokus der politischen Debatte, das in puncto Szene-Status vergleichbar ist mit der Rigaer Straße 94 in Berlin-Friedrichshain. Die „Rote Flora“ war das Koordinationszentrum für die Ausschreitungen gegen das G20-Treffen. Ende 2013 stand im Raum, diese herausragende Straßenterrorismus-Brutstätte zu schließen, doch der Plan scheiterte letztlich an der Peinlichkeit und Feigheit der politischen Klasse. Falls die Vertreter der Altparteien auch nur einen Funken Glaubwürdigkeit gewinnen wollen, müssen sie jetzt die „Rote Flora“ und alle anderen Zentren linksextremer Gewalt in Deutschland schließen.

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Die patriotischen Finten der CDU

Nico Ernst – 13.06.2017

Es geistert aktuell durch die deutschen Medien, der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach fordere, generell alle Personen, deren Identität nicht zweifelsfrei feststellbar ist, an den Grenzen der Bundesrepublik die Einreise zu verwehren. Das hört sich erst einmal gut an, denn es ist ein Gedankengang, der genauso gut von einem patriotischen Politiker außerhalb der Altparteien stammen könnte. Jedoch stellt sich bei näherer Betrachtung heraus, dass Bosbach sich von seinen CDU-Kollegen als eines der letzten verbliebenen Feigenblätter ausnutzen lässt. Vergleichbares wollte die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach nicht mehr mit sich machen lassen und trat daher am 15. Januar dieses Jahres aus der Angela-Merkel-Partei aus.

Wofür die CDU tatsächlich steht, offenbarte neulich der designierte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet samt seiner Entourage im Landtag, als die neue AfD-Fraktion anlässlich der konstituierenden Sitzung der 17. Legislaturperiode am 1. Juni einen Antrag eingereicht hatte, die Vereidigungsformel der Parlamentarier möge wieder zum „Wohle des deutschen Volkes“ lauten. Die Abgeordneten der sich abzeichnenden schwarz-gelben Landesregierung stimmten sehr zum Behagen der roten-grünen Antipatrioten gegen den AfD-Vorschlag. Dem rechten Blinken von CDU und FDP im Landtagswahlkampf folgte bereits in der Parlamentssitzung danach das linke Abbiegen! Es handelt sich hierbei um unmittelbare CDU-Landesverbands-Kollegen des Wolfgang Bosbach.

Ein eigenes Kapitel schwarzer Irreführung von Wählern schrieb Armin Laschet. In den zurückliegenden Jahren wurde er vom politisch-medialen Komplex immer wieder als ein „Konservativer“ inszeniert, während er tatsächlich ein knallharter Multikulti-Ideologe ist. Bezeichnend in dieser Hinsicht ist seine Protektion der Türkin Cemile Giousouf. Die heutige Enddreißigerin Giousouf wurde 2013 über die NRW-Landesliste der CDU in den Bundestag gewählt. Ihre Eltern sind aus Griechenland stammende ethnische Türken. Im Jahr 2014 konnten problemlos Extremisten von „Milli Görüs“ Giousouf besuchen. Zugleich besitzt sie aber die Unverschämtheit, öffentlich einheimischen Patrioten zu unterstellen, sie wollten Deutschland zu einer Art Saudi-Arabien umgestalten!

Abschließend lässt sich festhalten, dass die CDU nicht ganz ohne die Wählerstimmen der patriotischen Wählerschaft auskommt, weshalb Köpfe wie Bosbach vorgeschickt werden, um die Illusion einer konservativen Partei zu generieren. In Wirklichkeit blicken aber Bundeskanzlerin Angela „Mutti“ Merkel und die CDU-Führungspersonen von ihren Gnaden mit Verachtung auf die Verweigerer des semisozialistischen Zeitgeists. Der schwarze Kanzlerwahlverein hat nur noch rot-grüne Inhalte mit allerdings etwas besseren Wirtschaftszahlen als bei den bekennenden Sozialisten zu bieten. Wer als Patriot nicht wie Erika Steinbach den Absprung schafft, der wird auch bis zum Sankt Nimmerleinstag meinen, die CDU diene den Interessen der deutschen Nation.