​Entwicklungsbehinderung für Afrika

Ulrich F. Gerhard – 25.04.2017

Angesichts der katastrophalen Entwicklungen in Deutschland und Europa nach der illegalen Grenzöffnung 2015 stellt sich nun auch die Frage nach einer Mittäterschaft der EUBürokraten an den wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen in den meisten afrikanischen Staaten.

Es brauchte schon keine Extraportion Intelligenz festzustellen, daß mit der sogenannten Entwicklungshilfe von Beginn an etwas falsch gelaufen ist. Wir alle sahen und sehen, daß sich das nachkoloniale Afrika seit 1960 nicht zu dem entwickelt hat, was man hätte erwarten können, nachdem Milliarden von Steuergeldern für sogenannte Entwicklungshilfe aufgewendet worden sind und unzählige Hilfsorganisationen dort tätig sind.

Unter dem Stichwort „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird seit einiger Zeit versucht, der europäischen Öffentlichkeit weiszumachen, daß Geldzahlungen an die afrikanischen Regierungen nicht nur unsere koloniale Schuld abtragen, sondern den Menschen im schwarzen Kontinent wirkliche Hilfe bedeuten. Dem ist leider nicht so.
Der vormalige deutsche Botschafter in Kamerun, Volker Seitz, räumt in seinem Buch „Afrika wird armregiert – oder wie man Afrika wirklich helfen kann“ mit all dem ideologischen Unsinn auf, der dieses Thema wie eine Nebelwolke umgibt und den Blick auf die Realität verwehrt. Er muß es wissen, hat er doch viele Jahre in diesem Kontinent verbracht und konnte reichlich Erfahrungen mit den dortigen Regierungen, mit NGOs und mit deutschen und europäischen Entwicklungshilfeinstituten sammeln, die sich in großer Zahl in diesem Südkontinent aufhalten, auch, um ihrer Daseinsberechtigung eine emotionale Komponente hinzuzufügen, die sagen will: Tut Gutes – wir machen es vor!
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