Die neuen TABUs

Von Ulrich F. Sackstedt – 14.06.2015

Stämme und Völker leben seit undenklichen Zeiten von und mit Sozialstrukturen, das heißt mit selbst gegebenen und oder tradierten Gesetzen und Vorschriften, die dem Erhalt der eigenen Gruppe, des Stammes oder auch Volkes dienen. Dazu gehören in nicht unwesentlichem Maße sogenannte Tabus. Der Begriff, der aus der Eingeborenensprache Polynesiens stammt, umfasst Vorschriften, gewissen Gegenstände, Personen, Pflanzen oder Tiere im Sinne einer gottgeweihten Ordnung zu meiden bzw. zu beachten.

Die Grundbedeutung des aus dem polynesischen Kulturraum entlehnten Adjektivs, das im 19.Jahrhundert Eingang in die europäischen Kulturen fand, setzen wir seitdem mit unantastbar, heilig, geheiligt, verboten gleich.   

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