Europa: Ohne Kontrolle ins Chaos

Merkel, Juncker und Tusk. Bild: Flickr / European People’s Party CC BY 2.0

Es sind die ganzen Regierungspolitiker samt ihren Abnickervereinen in den Parlamenten, die Europa ins Chaos stürzen. Doch die Menschen wollen die Kontrolle zurück.

Von Marco Maier


Egal ob es sich um die Schulden-, Euro-, Finanz-, Wirtschafts- oder auch die Migrationskrise handelt – das regierende Establishment von Lissabon bis Athen, von Rom bis Helsinki (und natürlich in Brüssel) hat dazu beigetragen, dass die Menschen in Europa immer mehr die Schnauze voll haben. Egal ob die jeweiligen Regierungen von Konservativen, Sozialdemokraten, Liberalen und/oder Grünen getragen wurden (bzw. immer noch werden), sie alle haben mit ihrer verqueren Politik und der Buckelei vor den Lobbyisten der finanzkräftigen Konzerne und Branchen dafür gesorgt, dass der Kontinent von einer Katastrophe in die nächste taumelt.

So wäre es nie zur Staatsschuldenkrise gekommen, wenn die ganzen Regierungen während der letzten Jahrzehnte nicht für populistische Maßnahmen Unsummen verpulvert hätten, welche zu einem massiven Anwachsen des Schuldenbergs führten und damit auch die finanziellen Spielräume enorm einschränkten. Die ganzen Gesetze zugunsten der Zockerbanken – die auch von den Lobbyisten vorangetrieben wurden – sind da genauso Teil der Geschichte. Die Bankster und Spekulanten die mit den Politikern mauschel(te)n, haben genauso ihre Mitschuld an der finanziellen Katastrophe.

Doch im Endeffekt dienten die ganzen Verschuldungsexzesse ohnehin nur einem Zweck: Druck auf die Staaten aufzubauen, damit die Regierungen sukzessive das Volkseigentum in Form von Staatsbeteiligungen an volkswirtschaftlichen Schlüsselunternehmen (Telekom, Verkehr, Energie, Wasserversorgung…) und anderen Staatsbesitz verscherbeln müssen. Immerhin muss das Geld der „privaten Investoren“ ja neue lukrative Felder finden, oder? Dass dies auf dem Rücken der breiten Bevölkerung stattfindet (bzw. auf deren Kosten), ist gewollt.

 

Aber auch die Migrationskrise, die Millionen von Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa schwemmt, ist offenbar gewollt. Während beispielsweise ein Sigmar Gabriel noch davon redet, dass es vor allem „Übermut“ und „Naivität“ gewesen seien, die diese Katastrophe erst ausgelöst hätten, darf man doch davon ausgehen, dass dieses Chaos bewusst herbeigeführt wurde um schrittweise einen Polizei- und Überwachungsstaat zu etablieren. Dies soll nämlich als Lösung für das dadurch erschaffene Problem der Erosion der inneren Sicherheit dienen.

Anstatt die Grenzen effektiv zu sichern und zu kontrollieren werden eben die Menschen innerhalb der Grenzen kontrolliert und überwacht.

Man kann durchaus behaupten, dass dies alles Wahnsinn mit Methode ist. Immerhin sieht das Ganze doch nach „geplant“ und nicht nach „zufällig“ aus. Da braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn dann die angeblichen „Populisten“ von links und rechts immer mehr Zulauf bekommen, weil die etablierten Parteien nicht einfach nur „versagen“, wie es immer wieder heißt, sondern weil diese aktiv an der Zerstörung der europäischen Nationen und Gesellschaften arbeiten. Diese Suppe haben sie sich schon selbst eingebrockt und dürfen diese nun auch auslöffeln.

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