Evangelische Kirche bekämpft die Reformation 

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner – 11.07.2016

Herrn Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof Baden

 

Sehr geehrter Herr Professor Cornelius-Bundschuh,


die badische Synode hat sich dem Neomarxismus geöffnet und beschlossen, auch solche Personen wunschgemäß kirchlich trauen zu lassen, die keine Ehepaare sind. Mit diesem Mißbrauch der kirchlichen Trauung hat sie eine Forderung des badischen Landesbischofs Dr. Engelhardt von vor 20 Jahren erfüllt (EKD-Schrift „Mit Spannungen leben“). Der Synodalbeschluß widerspricht dem Willen Gottes und dem Grundprinzip der Reformation.

Mit unbedeutenden Ausnahmen protestieren die badischen Pfarrer gegen den Synodalbeschluß nicht, obwohl sie auf die Bekenntnisschriften verpflichtet wurden. Mit der Verabschiedung von der Reformation ist die badische Landeskirche keine evangelische Kirche mehr und hat keine theologische Existenzberechtigung neben der Katholischen Kirche. Geistlich wache Christen erkennen das und treten aus der Evangelischen Kirche aus.

Der Synodalbeschluß ist Bestandteil des Kampfes der Evangelischen Bischöfe gegen die Reformation:
– Die EKD-Schrift „Reformation und Islam“ zeigt deutlich die Abwendung der Ev. Kirche von der Reformation.
– Die Ev. Kirche hat eine „Reformationsbotschafterin“ berufen, die eine Gegnerin der Reformation ist und das Apostolische Glaubensbekenntnis für falsch erklärt hat.
– Der Bischof der Nordkirche behauptet fälschlicherweise, Jesus sei im Grab verwest.
– Der braunschweigische Bischof behauptet fälschlicherweise, der Islam sei eine „Religion des Friedens“.
– Der württembergische Bischof behaupt fälschlicherweise, der verfassungswidrige Islam würde zu Deutschland gehören.
– Der bayerische Bischof plant den Bau eines islamischen Zentrums zur Bekämpfung der Christen.

Die Mahnung des Paulus „er halte sich an das Wort der Lehre, das gewiss ist, damit er die Kraft habe, zu ermahnen mit der heilsamen Lehre und zurechtzuweisen, die widersprechen“ gilt auch für jeden Pfarrer. Dieses Pauluswort ist ein unmißverstehbares Nein zur Historisch-Kritischen Theologie und auch ein Nein zum Synodalbeschluß. Ich halte allerdings das Ziel der Evangelischen Kirche, Deutschland zu islamisieren, für noch schlimmer.

Die Reformation hatte schwerwiegende Fehler wie die Verquickung von Kirche und Staat sowie die Bekämpfung von Juden, taufgesinnten Christen und Bauern. Es ist jedoch rätselhaft, welche Vorteile die evangelischen Theologen vom Untergang des Protestantismus und von der Islamisierung Deutschlands erwarten.

Dieses Schreiben kann verbreitet werden und steht im Internet unter www.fachinfo.eu/cornelius.pdf.

Mit besorgten Grüßen
Hans Penner

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