Fluchtursache Bargeld

Kommentar zu Flüchtlingen (Von Rainer Wehaus 

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Der Strom der Flüchtlinge reißt nicht ab. Foto: dpa-Zentralbild

Kommentar – Dass die Zahl der Flüchtlinge sinkt, wenn die Fluchtursachen außerhalb Deutschlands bekämpft werden, ist falsch, meint unserer Kommentator Rainer Wehaus. 

Stuttgart – Jene, die einer Flüchtlingspolitik der offenen Grenzen das Wort reden, stricken an einer Legende. Es ist die Legende der Fluchtursachen, die man bekämpfen müsse. Diese Fluchtursachen befinden sich demnach außerhalb Deutschlands. Vor allem Bürgerkriege, Armut und Diskriminierung in anderen Ländern haben angeblich die Menschen in großer Zahl nach Deutschland getrieben. Nur wenn diese Fluchtursachen wegfallen, nehme der Zustrom dauerhaft ab, heißt es. Das klingt logisch, ist aber falsch.

Bürgerkriege, Armut und Diskriminierung gab es auf dieser Welt schon immer. Die wohlhabenden Staaten versuchen seit langem, mit sogenannter Entwicklungshilfe die Probleme zu lindern und zugleich das eigene Gewissen zu beruhigen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Fremde Staaten lassen sich mit noch so vielen Milliarden, Soldaten oder Helfern nicht einfach aufpäppeln. Hilfe von außen scheitert meist an den völlig anderen Traditionen und Mentalitäten vor Ort. Wer angesichts dieser bitteren Erfahrungen nun noch mehr Entwicklungshilfe leisten will, der verschwendet Geld. Zur Erinnerung: Deutschland zahlt Flüchtlingen derzeit beinahe den Hartz-IV-Satz. So viel Entwicklungshilfe kann gar nicht geleistet werden, um dies für Armutszuwanderer unattraktiv zu machen.

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