Freimaurersignale in der Presse

Doris Auerbach – 04.09.2016

Dies ist der Titel des von Johannes Rothkranz 2008 in 7. Auflage erschienenen Sachbuchs, in dem er darlegt, wie man diese Signale erkennt und was sie bedeuten. [1]

Nun ›geistert‹ einiges an Schriften, die sich des Themas Logen annehmen, durch die Welt der Bücher, wobei sich mitunter die Frage einstellt, ob sie nicht neben Fakten einiges an Mythen enthalten. Indessen hat der Autor Dieter Rüggeberg eine absolut sachlich gehaltene Zusammenstellung über die Logen erarbeitet, die 1997 unter dem Titel »Geheimpolitik – Logen-Politik« erschien. [2] Was nun den Faktor Sachlichkeit angeht, so liegen zwei Werke vor, die sich eine solche zum Leitfaden gemacht haben. Im Jahr 2001 erschien bei Albin Michel das Buch von Ghislaine Ottenheimer und Renaud Lecadre, zwei Journalisten des französischen ›L’Express‹, »Les Frères Invisibles«. Die Autoren zeigen auch die Kosten auf, die der Öffentlichkeit für fehlgeschlagene Unternehmen dieser Bruderschaften überbürdet wurden. Beim gleichen Verlag erschien dann 2009 das Buch von Sophie Coignard »Un Etat dans l’Etat. Le contre-pouvoir maçonique«. Leider ist keines der beiden Bücher ins Deutsche übertragen worden.

Jedenfalls beschreibt Rothkranz die verschiedenen zur Erkennung der Zugehörigkeit zu einer Loge resp. logenähnlichen Zusammenschlüssen gezeigten Symbole, sei es der Fingerzeig in eine bestimmte Richtung, der Finger im Gesicht selbst, der Brillengriff, das ›OK-Zeichen‹ und weitere. Aufgenommen sind Staatschefs des In- und Auslands, an der Spitze stehende Politiker und leitende Konzernchefs.

Die von den gegenwärtig führende Politikern konstant in der Presse gezeigten Logensymbole, die entweder in brisanten Situationen oder bei entscheidenden Absprachen unter den Staatschefs erscheinen, sind meiner Kenntnis nach noch nie Gegenstand einer Erörterung in der Presse gewesen. Die Fotos werden entweder im betreffenden Moment aufgenommen, wobei man sicher sein kann, dass der Pressefotograf genau instruiert ist, da sie zuverlässig und exakt vorliegen müssen, andernfalls findet ein bereits zu einem früheren Zeitpunkt aufgenommenes Archivbild seinen Weg in die Zeitung. Es ist ferner davon auszugehen, dass Mitglieder der Redaktionen in Kenntnis der Bedeutung der Aufnahmen sind, denn vielfach erscheint dasselbe Foto zum Beispiel gleichzeitig in der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹ und in der ›Neuen Zürcher Zeitung‹.

Es scheint, dass auch unter den Zeitungslesern selbst kaum je Überlegungen angestellt werden, was diese immerhin sonderbaren Gesten bedeuten könnten, oder dass diese zu der Überlegung führten, dass keiner von uns Fotos dieser Art je in seine eigenen Alben einreihen würde. Das einzige Symbol, dem inzwischen immerhin eine grössere Aufmerksamkeit zuteil geworden ist, ist die recht auffällige, als Zeichen der Illuminaten geltende und von der Bundeskanzlerin vielfach gezeigte Raute, wobei zu registrieren ist, dass Merkel bei Gruppenfotos, wie sie bei Zusammenkünften von Staatschefs – z.B. bei den Treffen der G-7 und G-20 – aufgenommen werden, jeweils die einzige Teilnehmerin ist, die sich dieses Zeichens bedient. Es liegt mir lediglich eine einzige Aufnahme vor, auf der ein anderer als die Kanzlerin die Raute zeigt, und zwar die von Wolfgang Thierse vom 8. 2. 2015. Das Foto ist offensichtlich in einer Moschee aufgenommen worden und zeigt Thierse mit einem Imam an der Seite und weiteren Würdenträgern, wobei er selbst in der Mitte im Vordergrund steht; die von ihm geformte Raute ist extrem auffallend, da sie entsprechend gross aufgenommen wurde. Nicht uninteressant ist, dass Thierse von 1998 bis 2005 Präsident des Deutschen Bundestags und von 2005 bis 2013 dessen Vizepräsident war.

Was das Thema Freimaurer angeht, so kann ich, wie gesagt, nicht feststellen, dass dasselbe je Gegenstand von Artikeln in der deutschsprachigen Tagespresse gewesen wäre; man kann durchaus sagen, dass diesbezüglich eisige Stille herrscht; so stösst man auch kaum jemals auf von Seiten der Logen öffentlich gemachte Aussagen. Insofern wird man, spricht man dieses Thema an, in der Regel entweder milde belächelt oder direkt als Verschwörungsanhänger abgetan. Eine rare Ausnahme bildet nun die im Zusammenhang mit dem Klimawandel ausgesprochene Erklärung des Grossmeisters der ›Vereinigten Grosslogen von Deutschland‹, Prof. Dr. Rüdiger Templin, die sowohl in dem monatlichen Nachrichtenblatt ›Topic‹ als auch auf http://www.mmnews.de/ festgehalten war. [3] Dieser setzte sich Ende Dezember 2009 offen für den Klimaschutz ein und rief die weltweit sechs Millionen Mitglieder der Bruderschaft dazu auf, »durch geeignetes Verhalten eine drohende Umweltkatastrophe zu verhindern« – etwa durch Energie-Einsparungen im Privaten oder in den Logenhäusern. Der Umweltschutz, so die Botschaft des obersten deutschen Bruders, sei Teil der »modernen freimaurerischen Lebenseinstellung.«

›Inter-Info Linz‹, Folge 450 vom Juni 2016, zufolge hielt Dr. Alexander Van der Bellen noch während seiner ersten Kandidatur als österreichischer Bundespräsident auf Einladung der Grünen eine Rede im Bundestag. Wie ›Inter-Info‹ schreibt, »hält er es für notwendig, die EU neu zu erfinden« und sprach sich gegen die Kleinstaaterei und für die Vereinigten Staaten von Europa aus. Probleme sieht er nicht etwa bei der EU-Kommission oder beim EP, »sondern darin, dass die einzelnen Mitgliedstaaten vor allem ihre eigenen Interessen vertreten, was das grosse Ganze jedoch nicht weiterbringe.« Wozu zu sagen wäre, dass hier kaum jemand mit ihm übereinstimmen wird, erfolgt die Verordnung neuer Gesetze doch fast ausschliesslich durch die Kommission, so dass von einer Vertretung von Eigeninteressen kaum mehr die Rede sein kann, hält die Kommission doch auch die EU-Politik – gegebenenfalls unter Androhung von Strafen – weitestgehend unter ihrer Weisung und Kontrolle. »In Beantwortung einer an ihn gestellten parlamentarischen Anfrage bezüglich seiner Mitgliedschaft in einer Freimaurerloge erklärte Van der Bellen: »Folgendes sind die Fakten: Ich wurde Mitte der 1970er Jahre in die damalige Innsbrucker Loge aufgenommen und war dort etwa ein Jahr lang aktiv, das heisst, ich habe an Sitzungen teilgenommen. Danach habe ich als rein passives Mitglied noch etwa 10 Jahre lang den Mitgliedsbeitrag bezahlt und bin schliesslich auf meinen expliziten Wunsch hin ausgeschieden. Nach meiner, wie Sie sehen, bescheidenen Kenntnis wird die Bedeutung der Freimaurerei häufig überschätzt. Meine Loge in Innsbruck war jedenfalls ein Klub ehrenhafter Bürger, mit interessanten Diskussionsabenden, ohne jeden Beleg für irgendeine Verschwörungsabsicht und auf relativ hohem intellektuellem Niveau. Über andere Logen kann ich keine Auskunft geben. Mit freundlichen Grüssen A. Van der Bellen.«

Sicherlich geht es hier nicht um die Ehrenhaftigkeit der Mitglieder, sondern um den Einfluss einer Loge, der sich in der Regel der Öffentlichkeit entzieht. Interessanterweise ist Van der Bellen als designierter Bundespräsident auf einem offiziellen, in den ›Deutschen Wirtschafts Nachrichten‹ online vom 28. 5. 16 erschienenen Foto zu sehen [4], auf dem er an der Seite des seinerzeitigen Amtsinhabers Heinz Fischer mit einem perfekt aufgenommenen, lupenreinen Griff an die Brille abgebildet ist, wobei auch die Stellung beider Hände Fischers sehr auffällig ist. Natürlich dürfte das weit zurück liegende Ausscheiden Van der Bellens aus der Innsbrucker Loge nicht anzuzweifeln sein, dieses aktuelle Foto weist jedoch unweigerlich auf die Zugehörigkeit zu einer Loge hin – eben zu einer anderen.

Die hochgradig umstrittene Öffnung der Grenzen im September 2015 und die damit einhergehenden Vorwürfe der leidtragenden Staaten ist unverändert Gegenstand zahlreicher Stellungnahmen in der Tagespresse, so dass diesbezüglich keine weitere Erörterung erforderlich ist. Als essentiell hingegen betrachte ich die Wiedergabe des Artikels von Giuseppe Nardi, auf den ich im Zusammenhang mit Recherchen zum Thema Grenzen stiess; dieser findet sich lediglich auf einer Website, der des ›Magazins für Kirche und Kultur‹ [5] und trägt die Überschrift

 

Die Freimaurer befehlen der EU: Grenzen auf für immer mehr Einwanderung

Das Datum der Veröffentlichung ist der 12. September 2015

»Zur Einwanderung hat inzwischen jeder das Seine gesagt. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass einige es im großen Stil in den Massenmedien tun können, andere nur in der begrenzten Reichweite eines formal grenzenlosen Internets. Nun haben sich auch die Freimaurer zu Wort gemeldet. 28 Obedienzen haben eine offizielle Erklärung unterzeichnet und werfen durch diese seltene Offenheit ein erhellendes Licht auf das Europa gerade lähmende Phänomen einer schranken- und regellosen Einwanderung. Ein Phänomen, das eine wachsende Kluft zwischen Eliten und Volk sichtbar macht.

 

Logen-Einigkeit von der Türkei bis Portugal, von Italien bis Irland und Polen

Unter den Unterzeichnern befinden sich der Großorient von Frankreich, Belgien, Luxemburg, Schweiz, Irland, Portugal, Polen, Griechenland, Kroatien, die Großloge von Frankreich, Belgien, Österreich, Italien, die weibliche Großloge der Türkei und andere mehr. Sie fordern die europäischen Regierungen nicht nur dazu auf, die anströmenden Einwanderer aufzunehmen, sondern in Zukunft immer mehr aufzunehmen. Die Freimaurer beweisen damit untereinander eine beeindruckende Übereinstimmung in den Absichten, von der Türkei bis Portugal, von Italien bis Irland und Polen. Darüber hinaus machen sie auch eine faktische Konvergenz mit den offiziellen Strategien der Europäischen Union und den meisten EU-Mitgliedsstaaten sichtbar. Eine Deckungsgleichheit der Intentionen, wie sie offiziell in diesem Ausmaß zwischen Freimaurerei und politischen Entscheidungsträgern selten so offen zum Ausdruck gebracht worden ist.

 

Das Ziel: Die Untergrabung tragender Elemente wie Vaterland, Identität und Volk

Ein singulärer Zufall? Daran darf gezweifelt werden. »Die Übereinstimmung hat ein Ziel: Die Untergrabung tragender Elemente unseres Gemeinwesens wie Vaterland, Identität, Volk«, so ›Corrispondenza Romana‹. Die Logen-Erklärung wurde in Frankreich von der ›Médias Presse‹ publik gemacht. Das offizielle Logendokument [auf der website abgebildet] begründet die Forderung nach schrankenloser Zuwanderung mit der Überwindung ›nationaler Egoismen‹ und dem Vorrang nicht näher definierter ›allgemeiner Interessen‹, die eine ›innovative Willkommenspolitik‹ erfordern. Die Logen benennen nicht nur hehre Absichten, sondern sprechen auch eine Warnung aus. Sollten die Regierungen ihre Grenzen nicht offenhalten und damit der freimaurerischen Forderung nicht folgen, werde es zu ›Spaltungen und Konflikten‹ und zu einem ›Wiederaufleben der Nationalismen‹ in Europa kommen.

 

Logenforderung: Einwanderung über alles

Die Logenbrüder (und -schwestern) berufen sich für ihre Forderung nicht auf die christlich-jüdischen Wurzeln Europas, sondern auf die ›Achtung der Menschenrechte‹, auf denen, so die Freimaurer, die Europäische Union mit den ›Werten der Solidarität und der Brüderlichkeit‹ gründe. Die Grundlagen Europas reichen für die Logen nur bis zur Französischen Revolution mit ihrer Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789 zurück, die in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UNO von 1948 mündete. Die europäischen Freimaurer-Obedienzen sagen nicht, wie die Quadratur des Kreises erreicht werden soll, wie die Interessen von Flüchtlingen und der immer mehr anschwellenden Einwandererströme mit den Interessen der Völker Europas in Einklang gebracht werden sollen. Die Freimaurer begnügen sich damit, öffentlich einen Fixpunkt als conditio sine qua non zu definieren: ›Einwanderung über alles‹, so ›Corrispondenza Romana‹.

Der auf Französisch verfasste Text der Aufforderung ist relativ kurz; hier der von mir übersetzte Wortlaut des Pressecommuniqués, das das Datum vom 7. 9. 2015 trägt:

 

Erklärung der europäischen Obedienzen

Die europäischen freimaurerischen Grosslogen sind angesichts der Tragödie, die die aus den Kriegsländern fliehenden und der Misere ausgelieferten Migranten erleiden, alarmiert und richten daher einen Appell an die europäischen Regierungen, damit diese eine gemeinsam getragene Politik, die unerlässlich ist, um die notleidenden und sich in Gefahr befindlichen Menschen auf würdige und humane Weise zu empfangen, in die Wege leiten.

Die Unfähigkeit der Staaten, den nationalen Egoismus zu überwinden, ist ein neues Anzeichen eines kranken Europas, in dem die Einstellung ›jeder für sich‹ über das Gemeinwohl siegt. Die europäischen Grosslogen erinnern daran, dass die Wahrung der Menschenrechte und der Respekt vor der menschlichen Würde ein Teil der Gründungsprinzipien der Europäischen Union darstellen. Es ist auf der Basis derartiger Prinzipien, dass die Solidarität zwischen den Nationen entstanden ist. Dieser Geist der Solidarität ist im Hinblick auf die Erschütterungen, von denen zahlreiche Regionen der Welt betroffen sind, doppelt notwendig.

Ohne hier auf die Geschichte eines Kontinents, der im Verlauf zahlreicher Migrationen gestaltet wurde, zurückzukommen, ist zu sagen, dass die gegenwärtigen Dramen ein geistiges Erwachen auslösen und uns eine erneuerungsfreudige Empfangspolitik einflössen müssen. In Ermangelung solcher Schritte wird der europäische Kontinent zuletzt der Schauplatz von Streitigkeiten und Konflikten sein, die die Völker in ein neues Unglück stürzen, woraus nur eine neue Verschärfung des Nationalismus hervorgehen kann. Die jetzige Tragödie muss daher zum Schmelztiegel für eine Renaissance und ein Wiederaufleben des europäischen Traums werden. Die freimaurerischen Obedienzen, die diese Erklärung unterzeichnet haben, erwarten daher in Zukunft Massnahmen, in denen die Werte Solidarität und Brüderlichkeit, auf denen die Gründung Europas basiert, ihren gerechten Ausdruck finden.«

Äusserst aufschlussreich in diesem Zusammenhang ist aber auch eine bereits im September 2010 erfolgte und von ›Le Figaro‹ unter dem Titel »Le Grand Orient refuse la ›stigmatisation‹« [›Der Grossorient widersetzt sich der Stigmatisierung‹] veröffentlichte Stellungnahme des Grand Orient de France [6], aus der u.a. folgendes hervorgeht:

»Die Obedienz spricht die zum jetzigen Zeitpunkt hinsichtlich der Immigration, der Sicherheit, des Verlusts der Staatsangehörigkeit und der Stigmatisierung ethnischer Gruppen geführten Debatten an und erklärt, dass diese ihre Mitglieder nicht gleichgültig lassen können. Sie ruft daher dazu auf, im Hinblick auf die Werte und Gleichheit aller vor den Gesetzen der Republik eine eindeutige Antwort zu geben. Der Grand Orient de France, heisst es, kann nicht akzeptieren, dass zwei fundamentale Prinzipien in Frage gestellt werden:

– Das auch als ›Geburtsortprinzip‹ bekannte Recht auf Erwerb der Staatsbürgerschaft, mit dem der Staat allen Kindern, die in Frankreich geboren werden, die französische Staatsangehörigkeit verleiht

– und die Absage an jegliche Unterscheidung zwischen Franzosen mit französischen Vorfahren in Frankreich und solchen, die die Französische Nationalität erst vor kurzem erworben haben und daher ›ein wenig weniger Französisch‹ seien.

Jegliche Herstellung eines Zusammenhangs zwischen Immigration und Unsicherheit widerspricht dem von der Republik verfolgten Willen zur Integration, da für diese ausschliesslich Franzosen mit gleichen Rechten und gleichen Pflichten existieren, gleich welchen Ursprungs sie seien. Der Grand Orient appelliert an seine sämtlichen Mitglieder, den Grundprinzipien der Republik Geltung zu verschaffen und jegliche ethnische Konzeption der Nation unermüdlich zu bekämpfen

Nichts scheint so unerwünscht, um nicht zu sagen verhasst, zu sein, als das Pochen auf die nationale Identität. So wird derzeit auch unablässig vor einem vor allem von den Regierungen gefürchteten Erstarken des Nationalismus gewarnt, ungeachtet des Umstands, dass der Brüssel von zahlreichen Verfechtern der Souveränität angelastete Demokratiemangel geradezu die Triebfeder zu dieser Einstellung bildet, deren Notwendigkeit längst erkannt ist.

Die Erklärungen des Grand Orient zeichnen sich durch eine fundamentale Einseitigkeit aus. Es ist nicht etwa die Rede davon, dass der Krieg in Syrien, um nur einen einzigen anzusprechen, zu den von der USA nachweislich konzipierten Kriegen gehört,  dass er unter Beihilfe des Westens, auch der EU, willentlich in Gang gesetzt wurde, wozu der Aufbau des dortigen Dschihads und nachfolgend des Islamischen Staates gehört, dass die als Arabischer Frühling bezeichneten Aufstände nicht ohne die Beihilfe der USA losbrechen konnten, dass die USA auch der hauptsächliche Drahtzieher des unseligen Ukraine-Konflikts ist, geschweige denn, dass darauf eingegangen würde, dass die jetzige Migrationswelle ein beabsichtigtes Ziel ist, um die EU-Bevölkerungen vorsätzlich zu vermischen, was wir auf politonline klar aufgezeigt haben. [7] Die auf letzterem Gebiet von Friederike Beck durchgeführten exzellenten Recherchen, von denen zahlreiche Gegenstand unserer Artikel sind, sind von ihr in ihrem soeben erschienenen Buch ›Die geheime Migrationsagenda – Wie elitäre Netzwerke mithilfe von EU, UNO, superreichen Stiftungen und NGOs Europa zerstören wollen‹ zusammengefasst worden. [8]

Es wird lediglich an uns appelliert, damit wir die gesamte Last des durch eine total verfehlte und gegen uns gerichtete Politik entstandene Chaos schultern; dass diese Last auch finanziell nicht mehr abzufangen ist, ist wie eh und je völlig unerheblich. Und natürlich wird von einem Wiederaufleben des europäischen Traums gesprochen, dem allerdings wenig Chancen beizumessen sind, verstärkt sich die von der EU-Kommission angestrebte Zentralisierung und ihre allseits praktizierte Bevormundung der Mitgliedstaaten. Einen solchen Traum hat Mario Monti 2012 einmal mit den Worten bedacht, dass »die EU das schönste Projekt der Menschheit« sei; inzwischen sieht nichts mehr in Europa nach einem Traum aus, er steht kurz vor dem Zerrinnen ……. Und was die von den Freimaurern erwähnten resp. vorhergesagten Konflikte angeht, so wissen wir seit langem, dass sich solche jederzeit verdeckt und problemlos anheizen lassen, sollte ein Chaos mit der einhergehenden Destabilisierung des Staates als zweckmässig erachtet werden.

Das ›Magazin für Kirche und Kultur‹ [9] vermerkte übrigens am 1. September,

»dass der Jahreskongress der Hochgradfreimaurerei des 33. Grads des Alten Angenommenen Schottischen Ritus im November auf den Kanarischen Inseln stattfindet. Hierzu versammelt sich auf der Insel La Palma mehr oder weniger alles, was Rang und Namen bei den Freimaurern Spaniens hat, darunter auch Oscar de Alfonso Ortega, der Großmeister der Großloge von Spanien, der im Herbst 2015 erklärte: ›Wir erleben einen der besten Momente für die Freimaurerei‹. Allerdings hat der Bischof von Teneriffa, Bernardo Alvarez, den Freimaurerlogen der Kanarischen Inseln mitgeteilt, dass er die Anwesenheit freimaurerischer Symbole in der Kirche von Santa Cruz de La Palma nicht dulde.«

Dies obschon Johannes Paul II, der ehemalige polnische Bischof Karol Woityla, die Exkommunikation für Mitglieder von Freimaurerlogen aufgehoben hat. Diese geht auf die am 8. Dezember 1864 von Papst Pius IX. verfasste Enzyklika ›Quanta cura‹ zurück, die das Verdikt der Apostolischen Konstitutionen, ›durch welche die geheimen Gesellschaften, ganz gleich, ob von ihnen der Eid auf Geheimhaltung verlangt wird oder nicht, und deren Anhänger und Begünstigter, mit dem Ausschluss aus der Kirche bestraft werden‹ erneuerte. »Die Kirche hatte nämlich richtigerweise erkannt«, schrieb Lorenz Jäger hierzu in der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹, »dass die Toleranzidee der Freimaurerei sich mit einer gewissen Konsequenz zum radikalen Laizismus entwickeln könne – zur Trennung von Kirche und Staat, zur Verdrängung vor allem aus dem Bereich der Kindererziehung.« [10] Jedenfalls beabsichtigten die Freimaurer dort der verstorbenen Logenbrüder zu gedenken. Erwähnenswert dürfte das vom ›Magazin für Kirche und Kultur‹ ebenfalls vermerkte Treffen zwischen Bischof Alvarez und dem Sozialisten Jeronimo Saavedra sein. Dieser wird als führender Freimaurer auf den Kanarischen Inseln betrachtet und war von 1993 bis 1996 Minister der sozialistischen Regierung von Felipe Gonzalez, von 1999 bis 2003 spanischer Senator, von 2007 bis 2011 Bürgermeister von Las Palmas und ist seither spanischer Parlamentsabgeordneter.

Von den wenigen Nachrichten über die Aktivitäten von Logen, die in die Presse einsickern, sei hier eine ebenfalls von ›Topic‹ [3] veröffentlichte Mitteilung zitiert: »Im Zusammenhang mit der Frage der Religion melden sich die Maurer indessen erneut zu Wort: Michel Quillardet, der ehemalige Großmeister des Grand Orient de France, erklärte in einem Interview mit der belgischen Zeitung ›Le Soir‹, dass sich die Freimaurer Europas zusammentun wollen, um einen christlichen Einfluss auf die EU-Zentrale in Brüssel zurückzudrängen. Dazu sei jetzt ein Projekt gegründet worden. Weiter führt Quillardet aus, dass es seit 2007 paneuropäische Treffen der Freimaurer gebe. Das nächste fände in Portugal statt. Er legt auch offen, dass der [damalige] Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, ein Freimaurer ist. Man habe diesen bei einem Treffen daran erinnert, dass Europa neben christlichen weitaus mehr Wurzeln in der griechischen und römischen Philosophie habe, ebenso in der Renaissance, der Aufklärung und im Humanismus«, was ja auch von Giuseppe Nardi angesprochen worden ist.

Was das Zurückdrängen des christlichen Einflusses betrifft, so erinnert dies unweigerlich an die von Dieter Rüggeberg festgehaltene Aussage des Gründers der ›Alliance Israélilte universelle‹ und Grossmeisters des französischen Grand Orient, Adolf Crémieux. Anlässlich seiner 1861 in Paris gehaltenen Rede hatte er erklärt, dass »die Nationalitäten verschwinden und die Religionen vergehen sollen.« Beides ist als sich vollziehend zu betrachten, und auch von einer Weltreligion ist längst die Rede. Was jedoch ein Vorsatz dieser Art an Sinn enthalten soll, wird sich keinem mit Vernunft bedachten Menschen erschliessen.

 

Anmerkungen zur Zeichengebung

Zu den Freimaurersignalen gehört auch das ›OK-Zeichen‹, das sich aus dem Zusammenfügen des Daumens mit dem Zeigefinger ergibt und ein rundes ›O‹ zeigt. Mit einem solchen ist die Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Katrin Göring-Eckart, in den ›Deutschen Wirtschafts Nachrichten‹ online vom 29. 5. 2016 unmissverständlich abgebildet; die damit einhergehende Forderung lautet: »Die EU muss weit mehr Flüchtlinge aus der Türkei übernehmen«. [11] Warum auch nicht; schliesslich ist ihre Einstellung ja die, dass uns mit den Asylanten »Menschen geschenkt werden.« Am 15. Juni stellte dann ›FOCUS‹ online bezüglich des Deals mit der Türkei ein Foto von EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos ein; es zeigt dessen mit der rechten Hand knapp in Höhe der Augen und direkt am Kopf ausgeführte ›OK-Zeichen‹. [12] Avramopoulos lobt die Türkei – und droht faulen EU-Mitgliedstaaten. Die Reihe von Aufnahmen von Politikern, die sich des ›OK-Zeichens‹ bedienen, liesse sich fortsetzen; so auch mit dem baden-württembergischen Spitzenkandidat der SPD, Nils Schmid. Als dieser im Januar – gewissermassen im Zug der allgemeinen Häme gegen die ›Alternative für Deutschland‹ – erklärte, »Die AfD ist keine normale Partei: Diese Spalter wollen wir nicht im Landtag«, wurde der darauf Bezug nehmende Artikel sowohl in der ›Süddeutschen Zeitung‹ online als auch im ›FOCUS‹ online prompt von einem Foto von Schmid begleitet, das diesen klar und deutlich mit dem mit der rechten Hand ausgeführten OK-Zeichen zeigt. [13] Was nun die uns alle treffende, hochgradig verfehlte Flüchtlingspolitik der Kanzlerin angeht, so zeigte auch der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, das ›OK-Zeichen‹, als er im Februar für Merkels Flüchtlingspolitik warb. [14] Auch Bundeskanzler Gauck ist mit einem solchen abgebildet, als er sich am 13. August bezüglich der Flüchtlingskrise hinter die Kanzlerin stellte. [15]

Auffallend ist nun, dass Merkel am 1. 9. 16 bei ihrer Erklärung zur Lage der Asylanten auf dem dazugehörigen Foto ausnahmsweise einmal nicht mit der Raute, sondern mit einem eindeutigen ›OK-Zeichen‹ zu sehen ist. Jetzt plötzlich propagiert sie nicht länger »Wir schaffen das«, sondern »Rückführung, Rückführung und nochmals Rückführung«. Dies könnte durchaus mit den schwindenden Chancen der CDU im Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern zusammenhängen. Obwohl: Wer will ihr jetzt noch Glauben schenken, zumal die Abschiebung von nicht asylberechtigten Flüchtlingen in zahlreichen Fällen überhaupt nicht erfolgt und das Land Abertausende von Untergetauchten aufweist. [16]

Ich denke, dass das ›OK-Zeichen‹ jeweils unmissverständlich für eine Absprache zwischen Weisungsträger und Logen steht.

Zu den Freimaurersymbolen zählt ferner der auffallende Handschlag zwischen Staatschefs resp. hochrangigen Politikern, der auch als ›lion’s paw‹ bezeichnet wird; er wird genau in dem Moment fotografiert, in dem er deutlich sichtbar in der Mitte zwischen den beiden Aufzunehmenden ausgeführt wird, was zum Beispiel in einer Aufnahme von Putin und Kerry sehr deutlich zu sehen ist. [17] Dieser Handschlag, der länder- resp. kontinentüberschreitend erfolgt, wird derart oft in der Presse gezeigt, dass er eigentlich längst die Aufmerksamkeit der Leser erregt haben müsste.

Es könnte uns im Prinzip restlos gleichgültig sein, wer sich dafür entscheidet, einer Loge beizutreten, bestünde hier nicht eine allzu grosse Undurchsichtigkeit.

 

Einflussnahme

Bezüglich der Frage, inwieweit der Einfluss der Logen auf die Politik zum Tragen kommt, kann man hier ruhigen Gewissens den von den Mitgliedern der sogenannten ›High Level Group‹ der EU-Kommission, dem ehemaligen Ministerpräsidenten Bayerns, Edmund Stoiber, und dem Unternehmensberater Roland Berger Ende September 2013 ausgesprochenen Sachverhalt einfügen: »Regiert werden wir von Leuten, die wir gar nicht wählen können.« Ebenso deutlich hatte sich Hermann von Rompuy, den Dr. Paul Craig Roberts auch schon als Washingtons Handlanger bezeichnete, im April desselben Jahres geäussert: Er hielt die EU-Wahl für überflüssig. Denn: ›Entschieden wird woanders. Es ist keine geringe Arroganz uns gegenüber, die wir für seinen Lebensunterhalt arbeiten, die hier zum Ausdruck kommt. Die Zeitung ›Junge Welt‹ drückte das einmal folgendermassen aus: »Die Weisungen sickern in die Parlamente ein, ohne dass man wüsste, woher sie kommen.« Zwar sind Teile des sicherlich dicht verflochtenen Netzwerks wie die Trilateralen, die Bilderberger, der European Council on Foreign Relations, die Atlantik-Brücke und die Stiftungen durchaus bekannt, jedoch sehen wir uns ausserstande, nachweisen zu können, in welchem Ausmass diese Organisationen die Politik tatsächlich mitbestimmen, da hier die Geheimhaltung so gut wie zementiert ist.

Zwei bedeutende linksorientierte Zeitschriften Frankreichs, ›Le Nouvel Observateur‹ und ›Le Point‹, hatten Anfang 2013 den Einfluss von Freimaurern zu ihrer Titelgeschichte gemacht. Wie in Wechsel im Vatikan dargelegt, heisst es im ›Nouvel Observateur‹: »Seit der Wahl von François sind die Brüder wieder zurück. Und sie können auf alte hochrangige Verbindungen im Senat und in der Nationalversammlung zählen.« Laut der Zeitschrift gehört der französische Innenminister Manuel Valls seit 1980 der Freimaurerloge Grand Orient de France an. Ebenso dazu gehört der Verteidigungsminister Jean-Yves le Drian. Freimaurer ist auch der in die Schlagzeilen geratene Jérôme Cahuzac sowie der Chef der französischen Sozialisten im Senat, François Rebsamen. ›Le Nouvel Observateur‹ listet noch etliche weitere wichtige Schlüsselfiguren im Staatsapparat Frankreichs auf, die entweder nachgewiesenermassen – oder wahrscheinlich – Freimaurer sind. Wie es ferner heisst, hatten die Freimaurer vor Hollande in keiner Regierung Frankreichs soviel Macht und Einfluss wie in der jetzigen. Hierzu vermerkte ›Topic‹ in seiner Ausgabe Nr. 2 vom Februar 2013: »Gerade die Entwicklung des Verhältnisses Politik – Kirche in Frankreich dürfte zu einer Art Blaupause für ein entsprechendes Verhältnis im neuen Europa werden.«

Man erinnere sich an den italienischen Christdemokraten Rocco Buttiglione, der im Oktober 2004 vom EP auf Grund seiner Einstellung zur Homosexualität und seines konservativen Bildes der Ehe als EU-Justizminister zurückgewiesen wurde; an seiner Stelle wurde Franco Frattini gewählt, der in dieser Funktion bis 2008 amtete. Nach dessen Ernennung erklärte Buttiglione, dass Fratini Freimaurer sei, was weitere Kontroversen auslöste, während Mario Borghezio, ein EP der Lega Nord, erklärte, er hoffe, »dass Frattini unabhängig von den okkulten Kräften sei, die Europa kontrollieren«. [18] Zieht man hier allerdings eine auf die afrikanische Immigration bezogene Feststellung Frattinis vom Dezember 2011 in Betracht: ›Wir müssen die Immigration als Bereicherung und als unausweichliches Phänomen der heutigen Welt sehen, nicht als Bedrohung‹, so scheint sich diese Hoffnung für meine Begriffe nicht unbedingt erfüllt zu haben.

Ein ehemaliger Freimaurer, der Chirurg Maurice Caillet, der im Alter von 35 Jahren dem Grand Orient de France beigetreten war und den 18. von 33 Graden erreichte, war in seiner aktiven Zeit in den 70er Jahren ein Freund von Mitterrand und erlebte mit, wie die Freimaurerei immer mehr Einfluss auf die Politik, die Medien, die Wirtschaft und die Öffentlichen Dienst gewann. Sein im Jahr 1983 erfolgter Eintritt in die katholische Kirche bedeutete gleichzeitig den Austritt aus seiner Loge. Aufschlussreich hinsichtlich der Ziele der Freimaurer sind mit Caillet geführte Interviews. So erklärte er am 20. 2. 2013 gegenüber dem Internetradio ›cultura-cattolica.it‹, dass die meisten Männer, die in die Freimaurerei einträten, »nicht die geringste Vorstellung davon hätten, was sie wirklich ist.« Erst nach und nach würden sie eingeweiht, die wirklichen Ziele würden jedoch nur denjenigen preisgegeben, die wirklich ganz oben in der Grad-Hierarchie ankommen. Laut Caillet waren seit dem II. Weltkrieg über 50 Minister in Frankreich Freimaurer. Seinem Interview mit der Nachrichtenagentur ›ZENIT‹ vom 14. 11 2008 zufolge stellte beispielsweise Ministerpräsident Jacques Chirac unter Valéry Giscard d’Estaing den Grossmeister des Grand Orient, Jean-Pierre Prouteau, als persönlichen Berater ein. Letztere Loge bezeichnet Caillet als Hauptlinie der französischen Freimaurerei, mit laizistischer Haltung. Der Berater von Simone Veil wurde Dr. Pierre Simon, der Grossmeister der Grossloge von Frankreich, mit dem auch Caillet in Kontakt stand. »All diese Politiker waren umgeben von jenen, die wir unsere ›Brüder‹ nannten.« Bezüglich der Pflicht, einander zu helfen, vermerkt Caillet, dass diese ›Gefallen‹ in Frankreich üblich sind und dass die Geheimnisse, die in diesen Kreisen vorherrschen, die Korruption erleichtern: »In der Bruderschaft der Hohen Funktionäre zum Beispiel wird über bestimmte Aufträge verhandelt, und bei jenen für Bauwesen und öffentliche Einrichtungen werden die Verträge regelrecht untereinander verteilt, mit bedeutenden finanziellen Konsequenzen.« Nach seinem Ausstieg aus der Freimaurerei fand Caillet in der öffentlichen beziehungsweise halböffentlichen Verwaltung trotz seines einwandfreien Lebenslaufes keine Stelle mehr. 2009 gab er sein Buch ›J’étais franc-maçon‹ heraus, das über seine Erfahrungen berichtet. [19]

Auffallend ist insgesamt, dass Berichte der wiedergegebenen Art weder in der  schweizerischen Presse, noch in der deutschen aufzufinden sind, wobei ich mich gerne korrigieren lasse.

Lorenz Jäger zufolge hielt der britische Historiker, Diplomat und Politologe, Edward Hallett Carr, in seiner 1937 bei Macmillan in London erschienenen Biographie des Revolutionärs Michail Bakunin, der bei einem Besuch in Paris 1845 dem Grand Orient beigetreten war, fest, dass die Beziehungen zwischen ›fortgeschrittenem politischem Denken‹ und Freimaurerei traditionell stets eng gewesen seien. Verfolgt man allerdings den Lauf der Geschehnisse vom I. Weltkrieg an und macht sich das gegenwärtige Debakel bewusst, so kann von einem fortschrittlichen Gedankengut weder auf der einen noch auf der anderen Seite gross die Rede sein.

Natürlich liess es sich jetzt auch der Ex-Aussenminister und Vizekanzler der Grünen, Joschka Fischer, angelegen sein, vor einem Zerfall Europas zu warnen [20]:  Sollte Europa seine Einheit aufgeben, drohe dem Kontinent ein ›veritables Desaster‹. Er weist auf einen mit einem Einbruch der Gewalt einhergehenden  dramatischen Ordnungsverlust hin, unterlässt es allerdings, zu bekennen, dass für diesen niemand anderes als Brüssel und die Regierungschefs Europas verantwortlich zeichnen. Damit kommen wir erneut zu der Verurteilung der Identität der Nationen, denn, so Fischer ferner: »Statt ›energische Schritte‹ zur Stärkung der EU zu unternehmen, um so Risiken in der Gegenwart und für die Zukunft zu verringern, glaube eine wachsende Zahl von Bürgern und Politikern in fast allen EU-Mitgliedstaaten, dass die Lösung der Probleme in einer Rückkehr zum Nationalstaat des 19. und frühen 20. Jahrhunderts bestehe.«

Wer wollte einer solchen Aussage noch Gewicht beimessen, haben für ihr Land einstehende Bürger doch längst erkannt, dass es ein unverrückbares Ziel Brüssels ist, die Entsouveränisierung der Mitgliedstaaten auf jedem Gebiet voranzutreiben und die nationalen Regierungen zu entmachten.

Fischer ist übrigens das wohl einfältigste Statement schlechthin zuzuschreiben:

In der ›International Herald Tribune‹ vom 14. 5. 2004 ließ er sich wie folgt vernehmen: »We need the United States; we need the moral leadership of the USA.« No comment ……

d.auerbach@gmx.ch

[1] Johannes Rothkranz »Freimaurersignale in der Presse – Wie man sie erkennt und was sie bedeuten« 7. Auflage 2008, Verlag Anton A. Schmid;
ISBN 3-929170-96-5

[2] Dieter Rüggeberg: »Geheimpolitik – Der Fahrplan zur Weltherrschaft«

1993; ISBN Nr. 3-921338-15-8

Band 2: »Geheimpolitik – Logen-Politik« 1997; ISBN 3-921338-16-6 Rüggeberg-Verlag Postfach 13 08 44 D-42035 Wuppertal

[3] Nachrichtenblatt ›TOPIC‹ Nr. 3 vom März 2010

http://www.mmnews.de/index.php/200912274535/Dies-Das/Freimaurer-fur-Klimaschutz.html 27. 12. 09 Freimaurer für Klimaschutz

Siehe hierzu auch

http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=2416
25. 6. 15
Wetter und Klima – Die politisierte Klimaerwärmung – Von Dr. Markus Häring

[4] http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/28/fluechtlinge-kommen-wieder-oesterreich-bereitet-notstand-vor/ 28. 5. 16
Der designierte Bundespräsident Van der Bellen mit dem Amtsinhaber Heinz Fischer

[5] http://www.katholisches.info/2015/09/12/die-freimaurer-befehlen-der-eu-grenzen-auf-fuer-immer-mehr-einwanderung/ 12. 9. 2015 Von Giuseppe Nardi

[6] http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2010/09/27/97001-20100927FILWWW00657-grand-orient-refuse-la-stigmatisation.php 27. 9. 15

Le Grand Orient refuse la ›stigmatisation‹

[7]

Das Chaos – erzeugt

Europa – Das Chaos ist gewollt

Die UNO: Wie sie uns umzuvolken gedenkt – Von Doris Auerbach

[8] Friederike Beck ›Die geheime Migrationsagenda – Wie elitäre Netzwerke mithilfe von EU, UNO, superreichen Stiftungen und NGOs Europa zerstören wollen‹ Kopp Verlag 2016 – ISBN Nr. 978-3-86445-310-6

[9] http://www.katholisches.info/2016/09/01/bischof-von-teneriffa-verbietet-freimaurern-zutritt-zur-kirche-kongress-der-hochgradfreimaurer/ 1. 9. 16

[10] http://www.faz.net/s/Rub5C2BFD49230B472BA96E0B2CF9FAB88C/Doc~EB2E668F9421C420A8B 8. Juni 2007
Bakunin und die Freimaurer des ›Grand Orient‹ – Von Lorenz Jäger

[11] Foto auf
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2016/05/67701331-900×688.jpg 29. 5. 16

Artikel auf http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/29/gruene-eu-muss-weit-mehr-fluechtlinge-aus-der-tuerkei-uebernehmen/ 29. 5. 16

[12] http://www.focus.de/politik/ausland/pressekonferenz-zur-tuerkei-im-live-ticker-setzt-erdogan-den-deal-wirklich-um-jetzt-informiert-bruessel-ueber-das-tuerkei-abkommen_id_5636142.html 15. 6. 16

[13] http://www.sueddeutsche.de/politik/spd-in-baden-wuerttemberg-attacken-gegen-die-afd-abgrenzung-zu-den-gruenen-1.2831494 23. 1. 16

http://www.focus.de/politik/deutschland/interview-mit-spd-baden-wuerttemberg-politiker-schmid-cdu-nimmt-afd-erfolg-in-kauf-um-an-der-macht-zu-bleiben_id_5242058.html 27. 1. 16

[14] http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/politischer-aschermittwoch-in-baden-wuerttemberg-nach-den-tollen-tagen-jetzt-der-wahlkampf/-/id=1622/did=16929614/nid=1622/3rkzgb/index.html 10. 2. 16

[15] http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/fluechtlingskrise-gauck-stellt-sich-hinter-merkel-deutschland-ist-kein-sinkendes-schiff-14386757.html

  1. 8. 16
[16] http://www.welt.de/politik/deutschland/article157927543/Rueckfuehrung-Rueckfuehrung-und-nochmals-Rueckfuehrung.html 1. 9. 16

[17] http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/25/putin-lobt-barack-obama-friedensprozess-in-syrien-sein-verdienst/ 25. 3. 16
Kerry mit Russlands Präsident Wladimir Putin am Donnerstag im Kreml

[18] http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/article389300.ece

November 10, 2004

[19] ›J’étais franc-maçon‹, éditions Salvator 2009, ISBN 978-2-7067-0706-3

[20] http://www.welt.de/politik/deutschland/article157928593/Europa-droht-ein-dramatischer-Ordnungsverlust.html 2. 9. 16

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