Herrn Dekan Wolfgang Brjanzew, Karlsruhe

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner – 27.07.2017

Sehr geehrter Herr Brjanzew,
Sie sind „Reformationsbeauftragter“ der Badischen Landeskirche, obwohl die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Reformation ablehnt. Wesenskern der Reformation ist das Sola-Scriptura-Prinzip, also die Überzeugung, dass in allen Fragen des Christus-Glaubens die Bibel alleinige Autorität ist. Dieses Prinzip lehnt die EKD ab, wie aus folgenden Fakten ersichtlich ist:

  1. Jesus hat eindeutig die strikte Trennung seiner Gemeinde vom Staat gefordert. In Gegensatz dazu lässt sich die EKD durch den Staat finanzieren.
    2. Laut Bibel wird man Christ, indem man dem vom Tod leiblich auferstandenen Jesus Christus vertraut und ihn als Autorität über alle Bereiche des Lebens anerkennt. Im Gegensatz dazu vertritt die EKD die Auffassung, dass man Kirchenmitglied durch einen kirchlichen Ritus wird ohne diesem zustimmen zu müssen.
    3. Jesus forderte dazu auf, die Kinder zu ihm zu bringen. Die EKD bringt Kinder in Mülleimer, indem sie die massenhafte Tötung Ungeborener durch die Ausstellung von Tötungslizenzen fördert.
    4. Die Bibel bezeugt unmissverständlich, dass Gott das Praktizieren von Homosexualität nicht will. Dennoch traut die EKD Personen, die keine Ehepaare sind und zwingt Kindern homosexuelle Paare als Elternersatz auf.
    5. Der Apostel Johannes warnt vor dem Antichrist. Dennoch fördert die Evangelische Kirche massiv den antichristlichen Islam, der grausam Christen verfolgt.
    6. Die Bischöfe der EKD haben eine „Reformationsbotschafterin“ berufen, welche das Sola-Scriptura-Prinzip ablehnt, die Evangelien für Legenden hält und die Gottessohnschaft von Jesus bestreitet.

Dieses Schreiben kann verbreitet werden. Kirchenmitglieder müssen sich fragen, ob die Kirchenmitgliedschaft mit dem Christusglauben vereinbar ist.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

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