Herrn Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber, Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung 

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner
Sehr geehrter Herr Professor Schellnhuber,

Prof. Kramm hatte in einem Schreiben die 28 Institutionen aufgelistet, in denen Sie Mitglied sind. Vielleicht aus diesem Grund wurden Sie von Frau Dr. Merkel und vom Papst als einziger Berater in energiepolitischen Fragen auserkoren.

Sie haben ein schlichtes, aber einleuchtendes und verständliches energiepolitisches Weltbild, das Sie auf dem Bundeskongreß der Grünen Partei anhand eines Schaubildes (siehe Abbildung) erläuterten. Die Politiker der Grünen Partei waren hellauf begeistert.

Sie stellten Deutschland als eine Kugel dar, die in einer Potentialmulde ruht. Neben dieser Potentialmulde befindet sich ein Potentialberg. Unsere nationale Pflicht ist es nach Ihrer Überzeugung, Deutschland auf diesen Potentialberg emporzuheben. Das kostet Geld. Eine Konferenz, um über diesen Potentialberg nachzudenken, kostet 120 Millionen Euro. Um Deutschland auf diesen Potentialberg emporzuheben, sind 1 Billion Euro erforderlich (nach Herrn Altmaier). Hinter dem Potentialberg befindet sich ein Potentialmulde, die noch tiefer und noch sicherer ist, als die jetzige Potentialmulde. Wenn Deutschland auf den Potentialberg angehoben ist, rollt es es ganz von selbst in diese neue Potentialmulde hinab. Frau Dr. Merkel führt uns nach Meinung der Grünen dank Ihrer Beratung herrlichen Zeiten entgegen.

Die 330.000 Haushalte, denen der nicht mehr bezahlbare Strom abgestellt wurde, sind aus Ihrer Sicht Nationalhelden, weil sie für eine bessere Zukunft opfern.

Der Haken ist, daß die Fachwissenschaftler wissen, daß Ihr Weltbild auf falschen klimaphysikalischen Vorstellungen beruht. Sie berücksichtigen nicht, daß „Klima“ als Mittelwert der Wetterparameter einer bestimmten Region von 30 Jahren definiert ist. Sie behaupten, der Hurrikan in diesem Jahr sei ein Beweis für den menschengemachten Klimawandel, obwohl „Klima“ der Mittelwert des Wetters von 30 Jahren ist. Kohlendioxid-Emissionen sind jedoch nicht klimaschädlich, weil die Klimasensitivität des Kohlendioxids viel zu niedrig ist (was Ihr Mitarbeiter Prof. Rahmstorf bestätigt). Außerdem ist die Globaltemperatur seit 30 Jahren nicht gestiegen, obwohl der Kohlendioxidgehalt der Luft von 0,034% auf 0,040% gestiegen ist.

Wir brauchen keine Energiewende. Wir brauchen keine Elektroautos. Wir brauchen die Verbrennungsmotoren nicht abzuschaffen. Wir brauchen die Kohlekraftwerke nicht zu verschrotten.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

Kopien an Fachleute und Multiplikatoren

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