Herrn Superintendent Dr. Helmut Kirschstein, Norden

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner – 19.07.2017

Sehr geehrter Herr Dr. Kirschstein,

ich erhielt Kenntnis von Ihrer Begründung der Einführung der Homogamie durch die EKD. Ihre Begründungen sind unhaltbar, siehe www.fachinfo.eu/fi182.pdf. Es ist unverkennbar, dass die EKD nicht durch Erkenntnisse aus der Bibel zu diesem Schritt motiviert wurde, sondern durch ihr Bestreben, sich dem Zeitgeist anzupassen.

Die Evangelische Kirche beteiligt sich an der Zerstörung unserer Kultur, weil die christliche Ethik ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur ist. Die christliche Ethik ist das Fundament unseres hohen Lebensstandards. Die Theologen sägen an dem Ast, auf dem sie selbst sitzen. Die Logik der Theologen ist nicht überzeugend.

Ich bemühe mich um die Verbreitung dieses Schreibens.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

PS an „NetzWirtschaft“: Hier handelt es sich zwar nicht um ein Wirtschaftsthema. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die Soziale Marktwirtschaft, der wir unseren Wohlstand verdanken, nicht ohne ethische Prinzipien funktioniert: Verträge müssen gehalten und das Eigentum muss geachtet werden. Wenn die Evangelische Kirche ethische Prinzipien torpediert, gefährdet sie unseren Wohlstand. Es sollte beachtet werden, dass Christsein nicht identisch ist mit Kirchenmitgliedschaft.

Kopien an Multiplikatoren

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