Keine EU-Gelder für den sinnlosen Bruderkrieg in der Ukraine

H. Mögel – 20.02.2015

Die EU muss jetzt einen Schlussstrich ziehen unter ihre völlig verfehlte Ost-Politik. Jetzt dürfen keine EU-Gelder mehr für den Bruderkrieg in die Ukraine fließen. Merkel und Hollande haben es sich zu einfach gemacht.

Jetzt muss für einen längeren Zeitraum, eine vernünftige Trennlinie zwischen West-Ukraine und Ost-Ukraine gezogen werden, vielleicht sogar für 20 bis 30 Jahre. Poroschenko hat sowieso schon eine Trennlinie gezogen, indem er Renten und soziale Versorgungsgelder für die Ostukraine gestrichen hat.

Für die Überwachung einer breiten entmilitarisierten Zonen sollten selbstverständlich auch russische Blauhelmsoldaten hinzugezogen werden. Gleichzeitig sollte zum wirtschaftlichen Wiederaufbau der Ukraine, über den Bau neuer Eisenbahnstrecken sowohl westlich als auch östlich der neuen Trennlinie hin bis zum Meer verhandelt werden. Dasselbe gilt für die Entflechtung der Energie- und Stromversorgung.

Als Geste der Versöhnung könnte ein neues Industriegebiet im Gebiet Donezk und Luhansk aufgebaut werden. Hier könnte zum Beispiel das größte Fertigungswerk Europas für Kabinenroller gebaut werden. Damit könnte endlich der Bedarf und Wunsch nach einem preisgünstigen und witterungsunabhängigen Kleinstfahrzeug mit Gas- und Elektroantrieb für die EU-Nordländer gedeckt werden.

Die EU ist im Niedergang und muss schnellstens den Handel mit Russland wieder in Gang bringen. Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland waren blanker Hochmut und außen-politisch gefährlicher Dilettantismus in der EU. 

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