Neue Richtung begrüßt Nicht-Wahl von Hillary Clinton

Kay Hanisch – 19.12.2016

Stellungnahme zu den US-Präsidentschaftswahlen

12.11.2016. Die Bürgerbewegung Neue Richtung begrüßt die Wahlniederlage der korrupten und opportunistischen US-Politikerin Hillary Clinton bei den US-Präsidentschaftswahlen, da sie in unseren Augen eine Massenmörderin ist.

Hillary Clinton ist die Kandidatin des sogenannten militärisch-industriellen Komplexes in den USA, also jenes Bündnisses aus Rüstungsindustrie, Großbanken, Spekulanten u.a., die ihre Geschäfte mit dem Führen von Kriegen machen.

In den 90iger Jahren drängte Clinton als damalige First Lady gemeinsam mit US-Außenministerin Madeleine Albright ihren Ehemann, US-Präsident Bill Clinton, zum Angriffskrieg auf Jugoslawien. Später stimmte sie als Senatorin für die US-Invasion im Irak, die rund 1 Mio. Menschen das Leben kostete und das Land völlig verwüstete.

Als US-Außenministerin unter Präsident Barack Obama unterstützte sie den rechten Militärputsch in Honduras gegen den demokratisch gewählten, linksliberalen Staatschef Manuel Zelaya. In der Russlandpolitik ihres Landes gehört Clinton zu den Scharfmachern, die das Land in eine Konfrontation mit Moskau steuerten und den Putsch in der Ukraine sowie die Spaltung dieses Landes befeuerten.

Ihr „Meisterstück“ lieferte sie allerdings 2011 mit dem NATO-Überfall auf Libyen ab, als sie als Außenministerin den schwachen und wankelmütigen Obama zum Krieg drängte.

Libyen war eigentlich ein befreundetes Land, Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi hatte das Kriegsbeil mit den USA schon lange begraben, seine Massenvernichtungswaffen der UNO übergeben oder abgerüstet und arbeitete im Kampf gegen Al-Qaida eng mit Washington zusammen.

Das politische System Libyens war eine Mischung aus „Führerkult“ um Ghaddafi, halb-sozialistischem Wohlfahrtsstaat und einer Rätedemokratie, in der die Bürger ihre Vertreter in sogenannte „Volkskomitees“ wählten, welche die Verwaltung übernahmen. Niemals aber war Libyen die brutale 1-Mann-Dikatur eines Einzelnen als die das Land in den westlichen Medien seit den 80iger Jahren dargestellt wurde. Dies war reine NATO-Propaganda!

Hillary Clinton verbreitete von Beginn an die Lüge, dass der gewalttätige Aufstand in Ostlibyen ein Aufstand des „libyschen Volkes“ gegen einen „Diktator“ sei und verschwieg ganz bewusst, dass da keine Bürger rebellierten, sondern Hardcore-Islamisten und Anhänger des libyschen Al-Qaida-Ablegers Libyan Islamic Fighting Group (LIFG).

Genau wie zuvor ihre Busenfreundin Madeleine Albright im Kosovo-Konflikt nutzte Clinton das Außenministerium, um eine diplomatische Lösung in Libyen zu verhindern und bürstete die US-Regierung auf Krieg. Die Friedensangebote der libyschen Regierung sowohl gegenüber der angreifenden NATO als auch gegenüber den NATO-freundlichen Aufständischen ignorierte sie und sorgte damit für die Eskalation des Krieges. Rund 90.000 Libyer fanden dadurch den Tod. Die Vermittlungsversuche der Afrikanischen Union (AU) und Venezuelas wischte Clinton ebenso beiseite.

Die absolute Krone der Heuchelei setzte Clintons Behauptung auf, als sie nach der Ermordung Ghaddafis behauptete, nun seien die Frauen in Libyen „frei“ und würden „gleiche Rechte“ genießen – ein zynischer Witz, denn unter dem Alt-68er-Antiimperialisten Ghaddafi, konnten  sich die Frauen unverschleiert und sicher in der Öffentlichkeit bewegen, standen ihnen alle Jobs (einschließlich der Offizierslaufbahn!) offen, während sie sich heute kaum noch auf die Straße trauen können – geschweige denn unverschleiert oder ohne männliche Begleitung! Die selbsternannte „Feministin“ Clinton ist also massiv mitverantwortlich für die Zerstörung jenes arabischen Landes, in denen die Frauen die meisten Rechte genossen und statt einer „Befreiung“ ebnete sie der Unterdrückung der libyschen Frauen durch das neue Regime der islamistischen Milizen den Weg.

In unseren Augen gehört die Frau für ihre Vergehen vor ein Kriegsverbrechertribunal!

Die Wahl Donald Trumps wollen wir weder begrüßen noch verurteilen. Er ist ein politischer Außenseiter, der einen Anti-Establishment-Wahlkampf geführt hat und die Sorgen und Nöte der einfachen US-Amerikaner aufgegriffen hat. Er selbst gehört allerdings durchaus dem Establishment an und war lange mit den Clintons befreundet.

Seine Ankündigung, sich künftig mehr auf die internen Probleme der USA zu konzentrieren und weniger auf die Entfaltung der imperialen Großmachtambitionen ist zu begrüßen.

Wir verurteilen die völlig einseitige und hetzerische Berichterstattung in den deutschen Medien, die Trump als „Horror-Clown“ darstellten und Clinton einen Heiligenschein aufsetzten und ihre zahlreichen Vergehen tot schwiegen.

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