Offener Brief: Dr. O. H. Wilhelms, AfD BW – KV Rhein-Neckar/ Weinheim

Empfehlung von U. Sackstedt-28.01.2017

Offener Brief

als Antwort auf  einen Mitgliederrundbrief vom 25.01.2017 von Frau Dr. F. Petry 

zum Thema Björn Höcke

Sehr geehrter Sprecherin im Bundesvorstand der AfD, liebe Dr. Frauke Petry,

Ihrer Aufforderung (PS) komme ich hiermit nach. 

Proteste bzw. Reaktionen von außen gegen Herrn Hoecke nach seiner Rede vor der Jungen Alternative in Dresden waren zu erwarten. 

Was aber von Teilen des Bundesvorstands, insbesondere nochmals von Ihnen – im Namen des Bundesvorstands – dazu zu lesen oder zu hören war, hilft uns auch nicht weiter im Ringen um eine grundsätzliche Erneuerung der Politik für unser Deutschland.

Der scharfen Kritik, welche Ihnen dazu Herr Herbert Gassen aus Maintal-Hochstadt, Diplomvolkswirt und Bankkaufmann, Mitglied des Freundeskreises A C P, am 26.01.2016 übermittelt hat, schließe ich mich an! ( Auszug, unten, vollständig, s. Anlage; für weitere Mitleser Bcc.) 

Herr Hoecke und seine Sympathisanten haben m.E. richtig erkannt, daß Handlungsfreiheit für eine wirklich souveräne deutsche Politik bis heute nicht gegeben ist. Sogenannte Geschichts-revisionisten (s. Debatte um Ernst Nolte, 1986) sind der Ansicht, daß den Deutschen wichtige Ursachen im Ablauf der Zeitgeschichte vom 19. Jahrhundert bis heute vorenthalten bzw. unrichtig dargestellt werden. So könne nicht verstanden werden, weshalb überhaupt die Phase der NS-Zeit möglich wurde. 

 ‚Der Kult mit der Schuld‘, welchen Hoecke in seiner freien Rede umschrieben hat, sei verantwortlich dafür, daß es immer noch nicht ein normales ‚patriotisches Geschichtsbewußtsein‘ der Deutschen gebe. Jene AfD-Mitglieder und auch viele Sympathisanten außerhalb der AfD, welche sich dem ‚Flügel‘ verbunden fühlen, sehen dies ebenso.

Weshalb stimme auch ich Herrn Hoecke zu?

Es gibt für mich keine absolute Wahrheit. Deshalb ist mir unverständlich, daß ein anscheinend erheblicher Anteil der Parteimitglieder darauf besteht, weiterhin seien einige essentielle geschichtliche Fragen tabu. Folglich müßten diese ausgeklammert bleiben. 

Zu Ihrem besseren Verständnis: 

Ich bin 1942 in Niedersachsen geboren und auf dem Lande aufgewachsen. Als Kind erfuhr ich durch Erzählungen von meinen Eltern und den Erwachsenen, in meiner Schulzeit in Uelzen, wieviel an Elend der 2. Weltkrieg sowohl für Nicht-Deutsche als auch für Deutsche mit sich gebracht hat: Die schrecklichen Schicksale der Frontsoldaten aller kämpfenden Nationen, der Kriegsgefangenen, ebenso der Juden Europas, aber insbesondere sehr ausführlich das Leid der deutschen Vertriebenen und auch der Zivilbevölkerung in deutschen Städten (Bombenterror) waren immer wieder Thema. Deshalb blieben solche Gedanken zeitlebens für mich wichtig. Jüngere Jahrgänge haben diese starke Prägung sicherlich nicht in diesem Maße erfahren.

Das Streben nach Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit, aber auch mein Wille zur Freiheit  des Geistes, sind deshalb bis heute unverhandelbar für mich. 

Nie konnte und wollte ich es verstehen, daß für uns Deutsche die Debatten um den  ‚Revisionismus / Nolte‘  mehrheitlich nicht geduldet werden durften und dazu noch verunglimpft wurden.

Alles im Leben hat eine Vorgeschichte, welche für ein Verständnis wesentlich ist. So auch die Zeitgeschichte im gesamten 19. Jahrhundert, einschließlich dem Kaiserreich, aber auch nachfolgend dessen Niedergang; die Zeit der Weimarer Republik;  der Aufstieg und das Ende des Dritten Reichs mit einer ‚bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht‘.

Insbesondere die Emanzipation der ca. 600.000 Deutschen jüdischen Glaubens im 19. Jahrhundert, deren Ausübung zentraler Funktionen im politischen wie im privaten Bereich – in Geistesleben und Kultur, in der Presse, ganz besonders aber auch in Industrie, Wirtschaft, Rechtswesen und Banken – gilt deshalb mein politisches Interesse. 

Dabei kommen fortlaufend weitere Fragen auf, weil manche Jahrzehnte lang behauptete angebliche Tatsachen – wie üblich dargestellt – nicht richtig sein können.  

Die Ursachen des ersten Weltkriegs, und nun auch die Ursachen des zweiten, sieht man heute zunehmend anders. Das soll nach vorherrschender Meinung nicht so sein und gilt deshalb als politisch inkorrekt, unerwünscht. 

Der diktatorische Vertrag von Versailles 1919 (wer war federführend für den Vertragstext?), aber auch solche Einmischungen wie  bereits im März 1933  ‚Judea declares war on Germany‘ sind belegbare Fakten. Solche Themen sollen anscheinend heute ‚überholt‘ erscheinen oder müssen gar unterdrückt werden.

Es bereitet mir Unbehagen, daß diese Fragen bis heute nicht von deutscher Seite endlich frei weiter erforscht werden dürfen, entgegen allgemein akzeptiertem Verständnis bezüglich der ‚Freiheit der Forschung‘.

Welche wirklichen Gründe könnten es sein, daß Teile dieses Themenkomplexes mit Strafgesetzen bei uns und auch in anderen Ländern Europas blockiert werden?

Die Erklärung in Kurzfassung dafür bietet uns der Artikel 139 des Grundgesetzes. Begreiflich wäre es, wenn ein solches Herrschaftsintrument der Siegermächte für ein bis zwei Jahrzehnte unmittelbar nach der totalen Kapitulation bestanden hätte. Aber selbst 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs ist dieses noch in Kraft. 

Vielleicht erinnern Sie sich an meine wiederholten Vorstöße in der AfD ab 2013, die längst überfällige Debatte hierzu zu beginnen. Als geeigneter Einstieg erschien mir die nicht gegebene wirkliche Souveränität für uns Deutsche. Stets war ein solcher Vorstoß aber unpassend und meine Bemühungen scheiterten, weil andere Themen auf Landes -und Bundesparteitagen Vorrang hatten. 

Es liegen stichhaltige Beweise dafür vor, daß mit dem bekannten Zwei-plus-Vier-Deutschlandvertrag, Teil 1, 12. Sept. 1990, das deutsche Volk getäuscht werden soll. Die kaum bekannte Zusatzvereinbarung vom 27. Sept. 1990, (s. Bundesgesetzblatt 1990, II; S. 1386 ff.: https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=//*[@attr_id=%27bgbl194s1377.pdf%27]#__bgbl__%2F%2F*[%40attr_id%3D%27bgbl194s1377.pdf%27]__1485612046475; Erläuterungen hierzu: *) ,  welche von Rußland nicht mitunterzeichnet worden ist, belegt zweifelsfrei: 

Bis heute gilt in Teilen früheres Besatzungsrecht. 

Eine Debatte hierüber sollte der Bundesvorstand begünstigen, nicht blockieren. 

Deshalb begrüße auch ich Hoeckes unpopuläres Verhalten, wieder einmal gegen den Strom zu schwimmen. Man kann über die Form seiner Dresdener Rede verschiedener Meinung sein. Dies sollte jedoch für die Führungsebene der AfD nicht an erster Stelle ihrer Würdigung stehen.

Sämtliche Mitglieder der AfD sehnen sich herbei, daß mit Hilfe der AfD möglichst schnell und gründlich eine grundsätzliche Änderung in der Politik hinsichtlich deutscher Interessen geschieht. Deshalb rufe ich Sie und alle Parteimitglieder auf zu Mehr Mut zur Wahrheit!



Ihr O. H. Wilhelms 

8 Gedanken zu „Offener Brief: Dr. O. H. Wilhelms, AfD BW – KV Rhein-Neckar/ Weinheim“

  1. Sehr geehrter Herr Dr. Wilhelms,
    Ihren offenen Brief unterschreibe auch ich sehr gern und ergänze ihn wie folgt:
    Ohne Wahrheit keine Gerechtigkeit und ohne Gerechtigkeit keinen Frieden.
    Und die Wahrheit ist, daß der 2. Weltkrieg gegen uns Deutsche unvermindert weitergeführt wird, und
    seine gefährlichsten Waffen sind perfideste Lügen über unsere wahre deutsche Geschichte, übelste
    Verhöhnung unserer eigenen Opfer in Millionenzahl, sowie unverschämteste Erpressungen von
    sog. Wiedergutmachungsgeldern in Milliardenhöhe etc.
    Die Söldner dieses abscheulichen Krieges sind mitten unter uns, die Mehrheit davon sitzt im sog.
    deutschen Bundesstag – dieses sollten sich alle echten Deutschen vor Augen halten, zumindest
    bis zur Bundestagswahl im September 2017 !!!
    Nicht mal die dümmsten aller Kälber wählen sich den Metzger selber,
    doch die naive „deutsche Wahlgemeinde“ wählt immer ihre schlimmsten Feinde.
    Ich habe bei der letzten Wahl für die AfD gestimmt in der Hoffnung, hier eine echte Alternative zur
    Merkelschen Alternativlosigkeit gefunden zu haben.
    Wenn ich aber in der Jungen Freiheit Nr. 5/17 vom 27. Januar 2017 über den Kongress der ENF in
    Koblenz lesen muß, daß Markus Pretzel in den Saal ruft: „Israel ist unsere Zukunft“, dann bin ich
    nicht nur sprachlos, sondern maßlos enttäuscht und wütend obendrein.
    Dieser Kotau eines AfD-Landesorsitzenden vor Israel – einfach zum Erbrechen!!!
    Hier bitte ich Sie ganz herzlich um eine Klarstellung, andernfalls könnte ich niemals mehr die AfD
    wählen und müsste auch alle Freunde, Verwandten und Bekannten davor warnen.

    Ich freue mich auf Ihre geschätzte Antwort und verbleibe
    mit freundlichen Grüßen.
    Ihr
    Horst Rüdiger Thiel

  2. Blasphemisches Gebet zum Krieg gegen Deutschland

    Am 6. April 1917 erklärten die Vereinigten Staaten von Amerika dem Deutschen Reich und am 7. Dezember dem Kaiserreich-Königreich Österreich-Ungarn den Krieg. Dem Eintritt der USA in den Krieg gegen das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn (aber nicht gegen das Osmanische Reich!) gab folgende Szene in der Sitzung des 65. Kongress der Vereinigten Staaten eine gespenstische Färbung: Am 10. Januar 1918 „betete“ eine größere Gruppe von Kongreßabgeordneten unter dem „Vorbeter“ Billy A.Sunday, einem Sohn von Einwanderern aus Deutschland namens „Sonntag“, folgendes gemeinsame blasphemische „Gebet“:

    »Almighty God, our Heavenly Father, … Thou knowest, O Lord, that we are in a life-and-death struggle with one of the most infamous, vile, greedy, avaritious, bloodthirsty, sensual, and vicious nations that has ever disgraced the pages of history. Thou knowest that Germany has drawn from the eyes of mankind enough tears to make another sea; that she has drawn blood enough to redden every wave upon that sea; that she has drawn enough groans and shrieks from the hearts of men, women, and children to make another mountain. We pray Thee that Thou wilt make bure Thy mighty arm and beat back that great pack of hungry, wolfish Huns, whose fangs drip with blood and gore.We pray Thee that the stars in their courses and the winds and waves may fight against them.

    We pray Thee that Thou will bless our beloved President and give him strength of mind and body and courage of heart for his arduous duties in these sorrow-laden, staggering days.We pray Thee to bless the Secretary of State, the Secretary of War, and the Secretary of the Navy; and bless, we pray Thee, the Naval Strategy Board. Bless, we pray Thee, Lord, the generals at the head of our Army. Bless the boys across the sea, „somewhere in France“, and bless those protecting our transports, lended to the water’s edge with men and provisions. Bless our boys at home who are in the cantonments. Bless, we pray Thee, the Senate and the House of Representatives, and give them wisdom and strength, for they seem to have come into the kingdom for such a time as this. And Lord, may every man, woman, and child, from Maine to California and from Minnesota to Lousiana, stand up to the last ditch and be glad and willing to suffer and endure until final victory shall come. Bless our allies, and may victory be ours. And in Thy own time and Thy own way we pray Thee that Thou wilt release the white-winged dove of peace until thou shalt dispel the storm clouds that hang lowering over this sin-cursed, blood-soaked and sorrowing world; and when it is all over we shall uncover our heads and lift our faces to the heavens and sing with a new meaning –

    My country, ‚tis of thee
    Sweet land of liberty,
    Of thee I sing.

    And the praise shall be to Thee forever, through Jesus Christ. Amen.«

    Also übersetzt:

    »Allmächtiger Gott! Unser himmlischer Vater!… Du weißt, daß wir in einem Kampf auf Leben und Tod stehen gegen eine der schändlichsten, gemeinsten, gierigsten, geizigsten, blutdürstigsten, geilsten und sündhaftesten Nationen, die je die Seiten der Geschichte geschändet haben.

    Du weißt, daß Deutschland aus den Augen der Menschheit genügend Tränen gepreßt hat, um ein neues Meer zu füllen, daß es genügend Blut vergossen hat, um jede Woge auf dem Ozean zu röten, daß es genügend Schreie und Stöhnen aus den Herzen von Männern, Frauen und Kindern gepreßt hat, um daraus Gebirge aufzutürmen. …

    Wir bitten Dich, entblöße Deinen mächtigen Arm und schlage das mächtige Pack hungriger, wölfischer Hunnen zurück, von deren Fängen Blut und Schleim tropfen. Wir bitten Dich, laß die Sterne in ihren Bahnen und die Winde und Wogen gegen sie kämpfen… Und wenn alles vorüber ist, werden wir unsere Häupter entblößen und unser Antlitz zum Himmel erheben… Und Dir sei Lob und Preis immerdar, durch Jesus Christus. Amen.«

    Quellen:

    206. Congressional record – The proceedings and debates of the second session of the 65th Congress of the United States of America, Vol. LVI, p. 761f. (Sitzung vom 10.01.1918)

    Neben den originalen Congressional Records kann als leichter zugänglich auch auf die Veröffentlichung in folgenden Werken hingewiesen werden:
    Franz Uhle-Wettler: Erich Ludendorff in seiner Zeit. Soldat Stratege Revolutionär. Eine Neubewertung, 2. Aufl. VGB Verlagsgesellschaft Berg/Edition Kurt Vowinckel Berg 1996
    Franz Uhle-Wettler: Großadmiral Alfred von Tirpitz, Hamburg 1998.
    Dort finden sich auch weitere bemerkenswerte Zeugnisse des britischen und amerikanischen politischen Denkens in der Zeit des 1. Weltkriegs sowie weitere Literaturhinweise.
    Zur Person des Vorbeters, William Ashley „Billy“ Sunday (* 19. November 1862, + 6. November 1935), siehe:

    William McLoughlin: Billy Sunday was his real name, Chicago: Univ. of Chicago, 1955, zu seiner Vorbeterrolle am 10.01.1918 s. S. 260.

    Charakteristisch ist der berühmteste Ausspruch Billy Sundays: „If you turn hell upside down you will find ‘Made in Germany’ stamped on the bottom“ (Wenn du die Hölle auf den Kopf stellst, findest du „made in Germany“ am Boden aufgeprägt).

    Mein Dank gebührt Herrn Generalleutnant a.D. Dr. Franz Uhle-Wettler, Meckenheim, der auf diesen blasphemischen Hintergrund des Kriegseintritts der Vereinigten Staaten von Amerika gegen das Deutsche Reich 1918 hingewiesen hat. Dank auch dem, der mir freundlicherweise zunächst die deutsche Übersetzung zugänglich gemacht hat, aber bei der derzeitigen „politisch korrekten“ Meinungsfreiheit in Deutschland es vorzieht, ungenannt zu bleiben.

    Quelle: http://www.christoph-heger.de/Blasphemisches_Gebet_zum_Kriegseintritt_1918.htm

  3. Die Höcke-Rede in Dresden hat zwar ein mediales Erdbeben ausgelöst auf Grund einer Formulierung. Leider finde ich im Offen von Dr. Wilhems keinen Hinweis auf das intern Rückruder-RS des Herrn Höcke.
    In mir versärkt sich der Eindruck, daß dies gewollt ist, um den sog. „rechten Flügel“ oder die sog. Patriotische Plattform zu beruhigen.
    Aufschlußreich auch die Stellung des Höcke-„Freundes“ Dr. Kubitschek, Verlag Antaios, in SPEGEL 6/2017, S. 44.

  4. Sehr geehrter Herr DR. Wilhelms,
    in unserer „verrückten Zeit“ ist der Zusammenhalt derer, die sich für ihr Vaterland einzusetzen bereit sind, von besonderer Wichtigkeit.
    Unser Land muss frei werden von jeglicher Gängelung. Eine ehrliche Aufarbeitung der jüngeren Geschichte Deutschlands, nicht nur die bedingungslose Unterwerfung vor den Siegern /“Befreiern“, gehört dazu.
    Werte wie Ehrlichkeit, Treue und Verlässlichkeit,Zielstrebigkeit, aber auch Liebe zum Vaterland, sie sollten aus einer Atmosphäre der „Sippenhaft“ heraus wieder Einzug in unser aller Handeln finden.

    Mit freundlichem Gruß

    Hans-Ulrich Ohagen

  5. Was zur Wahrheitsfindung ueber die Ursachen des II. Weltkrieges von unseren Siegern beharrlich verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass zwischen 1932 bis 1945 in den USA insgesamt 10 Senatoren und Gouverneure und andere hochrangige Amerikaner durch sogenannte Unfaelle ums Leben kamen.
    Es waren : 1932 Senator Bronson Cutting von New Mexico
    1935 Senator Huey P. Long von Louisiana
    1935 Gouverneur Allen von Louisiana
    1936 Senator Thomas Schall von Minnesota
    1936 Kongressmann Louis T. Mae Fadden von Pennsylvanien
    1936 Senator und Gouverneur Ritchie von Maryland
    1936 General Charles H. Sherril von New York
    1940 Senator Lundeen von Ohio
    1940 Senator Borah von Idaho
    1945 General Patton.
    Warum ? Sie hatten alle etwas gemeinsam. Sie waren erklaerte Gegner von Roosevelt und keine
    Freunde von Juden. Schon 1932 erklaerte Roosevelt ganz offen: Wenn er Praesident der
    USA wird, wird er Deutschland zermalmen. Da war Adolf Hitler ja bekanntlich noch
    nicht an der Macht.
    Anmerkung zu Patton: Mein Schwiegervater (Erich Hanschke, Jahrgang 1916, Pilot und
    Hauptmann in der Luftwaffe, geriet unter Patton am 4. Mai 1945 in Oesterreich unter
    General Patton in US-Gefangenschaft. Nach 3 Wochen wurde er nach Hause entlassen.
    Mein Vater, Kurt Lachmann, Jahrgang 1904, Obergefreiter der Luftwaffe geriet im Maerz
    1945 unter Eisenhower im Schwarzwald in US-Gefangenschaft. Insgesamt ueber 4
    Monate verbrachte er auf den Rheinwiesen ,wo Zehntausende krepierten. Er wurde nach
    Frankreich ausgeliefert und kehrte 1948 nach Deutschland zurueck.
    Deswegen musste General Patton sterben. Autounfall mit Armbruch. Es war ein
    toedlicher Armbruch. Als Leiche verliess er das Krankenhaus. Auch das bestreitet heute
    niemand mehr.
    Zu Hitler / Roosevelt:
    Hitler hat niemals eigene Soldaten mit voller Absicht abschlachten lassen ,wie es
    Roosevelt in Pearl Harbour gemacht hat um den lang ersehnten Krieg beginnen zu
    koennen. Ueber Pearl Harbour gibt es heute keinerlei Zweifel mehr.
    Hitler hat auch keine Atombomben werfen lassen. Verzeihung, es waren ja
    demokratische Atombomben und davon durften es auch gleich 2 sein. Truman der
    dieses tat, war der gleiche Kriegsverbrecher wie es Roosevelt war.

  6. Zu den Versailler Verträgen fand ich: „Der Vertrag dürfte Briganten, Imperialisten und Militaristen zufriedengestellen. Er ist ein Todesstoß für alle diejenigen, die gehofft hatten, das Ende des Krieges werde den Frieden bringen. Es ist kein Friedensvertrag, sondern eine Erklärung für einen weiteren Krieg.“ (Der britische Parlamentsabgeordnete Philip Snowden über den Versailler Vertrag von 1919, aus Des Griffin“Wer regiert die Welt“, 1986, S. 131).

    Am 6. Januar 1919 schrieb die Londoner Zeitschrift „The Jewish World“: „Das internationale Judentum hat Europa gezwungen, sich in diesen Krieg zu stürzen, nicht nur, um sich in den Besitz eines Großteils des Goldes der Welt zu bringen, sondern auch, um mit Hilfe desselben Goldes einen neuen jüdischen Weltkrieg (den II. WK, Verf.) zu entfesseln.“ (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, März 1995, Verlag Neue Visionen, CH-8116 Würenlos, S. 119).

    „Der deutsche Mensch wird es sein, auf dessen Vernichtung das Judentum es abgesehen hat und haben muß zur Errichtung seiner Weltherrschaft, und der deutsche Mensch wird es sein, der, sehend gemacht und den Feind nunmehr wahrhaft erkennend, dieser Weltherrschaft doch noch ein unerwartetes Ende bereiten wird.“ (Der jüdische Schriftsteller Arthur Trebitsch in „Deutscher Geist oder Judentum“, Wien 1921, S. 45)

    Schon am 11. Februar 1922 schrieb Isaak Sallbey in „Der Türmer“: „Die deutsche Rasse muß vernichtet werden, darüber besteht gar kein Zweifel.“ (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119 und „Die Erbschaft Moses“ von Joachim Kohln, S. 3)

    Walter Rathenau forderte Frankreich 1922 dazu auf, „restlos alle Deutschen zu ermorden und Deutschland mit fremden Völkern besiedeln zu lassen“ (Quelle: „Geburtswehen einer neuen Welt“, von Carlos Baagoe, Samisdat-Verlag, Toronto, S. 143).

    Am 20.7.1932 schrieb die „Jüdische Weltliga“ (Bernat Lecache):“Deutschland ist unser Staatsfeind Nr. 1. Es ist unsere Sache, ihm erbarmungslos den Krieg zu erklären.“ (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119).

    Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg nach langem Zögern Adolf Hitler als den Vorsitzenden der damals stärksten deutschen Partei zum Reichskanzler. Wenige Wochen später, am 24.3.1933 erfolgte die Antwort:

    Der Londoner „Daily Express“, mit millionenfacher Auflage damals die größte Tageszeitung Großbritanniens, überschrieb seine Ausgabe vom 24.3.1933 siebenspaltig: „Das Judentum erklärt Deutschland den Krieg!“ Darunter stand: „14 Millionen Juden … erklären den Krieg“.

    Die nächste offizielle jüdische Kriegserklärung wurde im August 1933 von dem Präsidenten der „International Jewish Federation to combat Hitlerite Oppression of Jewish“, Samuel Untermayer, ausgesprochen. Darin heißt es: „Dieser jetzt BESCHLOSSENE Krieg gegen Deutschland ist ein heiliger Krieg. Er muß gegen Deutschland bis zu seinem Ende, bis zu seiner Vernichtung, geführt werden.“ Durch die „New York Times“ vom 7. August 1933 wurde diese Erklärung veröffentlicht. (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119).

    Im Januar 1934 veröffentlichte der Rabbiner Wladimir Jabotinski, der Gründer der zionistischen Organisation „Mascha Rjetsch“ folgende Erklärung: „Seit Monaten wird der Kampf gegen Deutschland von jeder jüdischen Gemeinde, auf jeder Konferenz, auf jedem Kongreß, in allen Gewerkschaften und von jedem einzelnen Juden auf der ganzen Welt geführt. Wir werden einen geistigen und einen materiellen Krieg der ganzen Welt entfachen… Unsere jüdischen Interessen verlangen die vollständige Vernichtung Deutschlands.“ (zit.n. „Geburtswehen einer neuen Welt“, S. 140)

    Am 27. Juli 1935 sagte Wladimir Jabotinski in „The Jewish Daily Bulletin“: „Es gibt nur eine Macht, die wirklich zählt, das ist die Macht des politischen Druckes. Wir Juden sind die mächtigste Nation auf der Welt, weil wir die Macht besitzen und anzuwenden verstehen.“ (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119).

    „Der Krieg ist eine beschlossene Sache“, äußerte sich US-Botschafter Bullit am 24.4.1939 in Paris, als die Bürger in Deutschland, wie fast überall, fest an den Frieden glaubten. (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 120).

    Wenige Tage nach erfolgter britischer Kriegserklärung an Deutschland, am 5. 9. 1939, bot der damalige Zionistenführer Dr. Chaim Weizmann der britischen Regierung (Chamberlain) 20.000 Mann zur Verwendung im Nahen Osten und insgesamt eine Armee von 100.000 Juden an, als Kämpfer gegen Deutschland. „Ich wünsche nachdrücklich die Erklärung zu bestätigen, daß wir Juden an der Seite Großbritanniens und für die Demokratie kämpfen werden. …Die jüdische Vertretung ist bereit, sofort ein Abkommen zu schließen, um alle menschliche jüdische Kraft, ihre Hilfsmittel und ihre Fähigkeiten nützlich gegen Deutschland einzusetzen.“ schrieb die „World Chronicle“ und die „Jewish World Chronicle“ am 5.9.1939, sowie auch die „Times“. (Quelle: „Verdammter Antisemitismus“, Harold Cecil Robinson, siehe oben, S. 118).

    Eli Ravage: „Das deutsche Volk ist als erstes zum Tode verurteilt.“ (zit.n. „Geburtswehen einer neuen Welt“, S. 141)

    Nathan Kaufmann: „48 Millionen Deutsche sind zu sterilisieren, damit innerhalb von zwei Generationen dasjenige zur vollendeten Tatsache wird, was sonst Millionen Menschenleben und jahrhundertelange Anstrengungen kosten würde: nämlich die Auslöschung des Deutschtums und seiner Träger.“ (Quelle: „Geburtswehen einer neuen Welt“ S. 142)

    Das „Centralblad voor Israeliten in Nederland“ schrieb am 13. 9. 1939: „Millionen von Juden in Amerika, England, Frankreich, Afrika und Palästina sind entschlossen, den Ausrottungskrieg gegen Deutschland zu tragen, bis zu dessen totaler Vernichtung“. (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119).

    Das offizielle Organ der zionistischen Vereinigung Belgiens, „L´ avenier Juif“, Nr. 191, vom 16. Februar 1940 proklamierte das „jüdische Jahrhundert“ und erhob folgenden Anspruch auf die Weltherrschaft: „Am Ende des gegenwärtigen Krieges wird man sagen können, daß alle Straßen nach Jerusalem führen. Es wird kein einziges Problem in Mittel- und Osteuropa geben, welches ohne Jerusalem gelöst werden kann und ohne daß Palästina es gebilligt hätte.“ (zit.n. „Eidgenoss“, Verlag-Eidgenoss, CH-8401 Winterthur, S. 12)

    Die kanadische Zeitung „Evening Telegram“, Toronto schrieb am 26.2.1940: „Der jüdische Weltkongreß steht seit sieben Jahren mit Deutschland im Krieg.“ (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 120).

    26.2.1940. Der „Jüdische Weltkongress“ (Maurice Perlzweig), British Section bestätigte: „Der jüdische Weltkongress befindet sich seit sieben Jahren ununterbrochen im Krieg mit Deutschland.“ (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 120).

    Der Rabbiner Stephan S. Wise meinte am 8. Mai 1940: „Dieser Krieg ist unser Geschäft“ (Quelle: „Die Erbschaft Moses“ von Joachim Kohln, S. 4 und „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119).

    Am 8. Oktober 1942 schrieb die jüdische Zeitschrift „The Sentinel“ in Chicago: „Der Zweite Weltkrieg wird geführt, um die wesentlichen Prinzipien des Judentums zu verteidigen.“ (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119).

    Es ist auch bekannt, daß um 1939 ständig in der weltweiten Presse neu genährte Hysterien von angeblichen Bestrebungen Deutschlands zur Eroberung weitabgelegener Länder die Eskalation zur europäischen und schließlich Welt-Kriegsentwicklung nachhaltig angetrieben hatten. Allein in der „New York Times“ gab es diesbezügliche Abhandlungen bereits am 15., 16., 17., 18., 19., 21. Dezember 1938 und am 1.1.1939. Den in diesem Sinne tätig gewesenen Verantwortlichen der damals schon international weitgehend gleichgeschalteten Presse kann kein Zertifikat für Friedenswillen ausgestellt werden. Sie gehören zu den Schreibtischtätern, den emotionalen Schrittmachern von Kompromißlosigkeit und Kreuzzug.

    Nun, was bedeutet das alles?

    Harold Cecil Robinson schreibt auf Seite 122: „Der jüdische Plan nach THE JEWISH WORLD, den Zweiten Weltkrieg zu entfesseln, wurde gefasst, „als Hitler sich noch gar nicht entschlossen hatte, Politiker zu werden.“ Daß die „deutsche Rasse vernichtet werden muß“, erklärte der Türmer, bevor Hitler überhaupt über das Thema Rasse nachzudenken begonnen hatte. Hitler wurde Reichskanzler elf Jahre danach, am 30. Januar 1933.“ (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119).

    „Die Jugend muß wissen, daß der Zweite Weltkrieg von Roosevelt und seinen Freunden, deren Namen man kennt, bereits im Januar 1933 beschlossen war. Der Krieg konnte von Deutschland nicht verhindert werden. Es sei denn, es hätte auf seine Freiheit verzichtet.“ (Carl Vincent Krogmann, Regierender Bürgermeister von Hamburg bis 8.5.1945 in „Es ging um Deutschlands Zukunft“, S.364)

    Szembek, der Staatssekretär im polnischen Amt sagte zu dem Beauftragten Roosevelts Bullit am 12.8.1935: „Wir sind Zeugen einer Angriffspolitik der Welt gegen Hitler, mehr noch als einer aggressiven Politik Hitlers gegen die Welt.“ (zit.n. „Eidgenoss“, siehe oben)

    Churchill zu Ex-Reichskanzler Brüning 1938: „Was wir wollen, ist die restlose Vernichtung der deutschen Wirtschaft.“ (zit.n. „Eidgenoss“, siehe oben)

    „Nicht Krieg behebt die Notlage, unter der alle Völker leiden, sondern die Einsicht, daß an der Stelle des Gegeneinander das Miteinander der Nationen treten muß.“ (Rudolf Hess am 14.5.1935 vor der königlichen Familie in Stockholm zit.n. „Eidgenoss“, siehe oben)

    „Ich will keinen Krieg! Wir brauchen jetzt 15-20 Jahre friedlicher Aufbauarbeit, um das zu sichern, was wir geschaffen haben…Ich werde daher jedem Kompromiss zustimmen, welcher mit der Ehre und dem Ansehen des deutschen Volkes vereinbar ist, um einen Krieg zu vermeiden.“ Adolf Hitler vor dem Reichstag am 27.August 1939 (zit.n. „Eidgenoss“, siehe oben)
    Der jüdische Schriftsteller Emil Ludwig Cohn formulierte es 1934 so: „Hitler will nicht den Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden.“ (zit.n. „Eidgenoss“-Druck über die jüdische Kriegserklärung, Verlag Eidgenoss, CH-8401 Winterthur)

    Lord Vansittart, leitender Beamter des Foreign Office äußerte 1933:
    „…Wenn Hitler Erfolg hat, wird er innerhalb von fünf Jahren einen europäischen Krieg bekommen.“ (zit.n. „Eidgenoss“, siehe oben)

    „Es wird nach dem nächsten Krieg kein Deutschland mehr geben.“ „Youngstown Jewish News“, Ohio, USA, am 16.April 1936 (zit.n. „Eidgenoss“, siehe oben)

    „Hitler will nicht den Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden, nicht in diesem Jahre, aber bald… Das letzte Wort hat, wie 1914, England zu sprechen.“ Emil Ludwig in „Les Annales“, Juni 1934 (zit.n. Dr. H. Jonak von Freyenwald in „Jüdische Bekenntnisse“, Faksimile Verlag, Bremen 1992).

    Hitler wollte nicht den Krieg, es wurde ihm aufgezwungen!! Hier der Beweis:

    Quelle: http://die-rote-pille.blogspot.de/2011/04/wer-begann-den-zweiten-weltkrieg.html

  7. Warum sind diese evidenten Wahrheiten nicht in jedem deutschen Kopfe ?
    Weil ALLE, ALLE Multiplikatoren in der Hand des Feindes sind : die Kindergärten, Schulen,
    Universitäten, Printmedien, Telemedien, Verlage … Und wer noch das Haupt hebt, wird
    mit Art. 139 „GG“ und den daraus folgenden „Gesetzen“ §§ 86a, 130…“StGB“ niedergewalzt.

  8. VON MIR ÜBERARBEITETER DIALOG AUS LUPO CATTIVO:

    Markiko sagte

    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber meine Eltern haben ihren Mund ja auch nie aufgemacht und sie waren als junge Menschen dabei. Mein Vater stand mit 17 vor Hitler bevor er nach Russland geschickt wurde und meine Mutter war wohl (ich weiss es nicht ganz genau in der Kinderlandverschickung), das war bevor die beiden sich kennenlernten. Leider weiss man nix Genaues, ja und leider ist keiner mehr da den man fragen könnte. Beide schon längst nicht mehr auf dieser Welt (aber hoffentlich da wo sie sich nicht mehr so schinden müssen). Jetzt ist mir gerade eingefallen, wo wir schon mal beim Thema sind:

    Mein Vater ist April 1925 geboren, März 1980 verstorben, also knapp 55 Jahre alt. Nach der Beerdigung hab ich meine Mutter auf einen geplanten Urlaub mitgenommen. Dort, als sie etwas zur Ruhe kam erzählte sie mir folgendes: Mein Vater, sein Name war Werner, stand mit (nun gut ich weiss es nicht genau ob er 16 oder) 17 Jahre alt war in Berlin auf irgendeinem Platz in der Stadt. Parade, Hitler ist mit seiner Entourage im Anmarsch, die Jungs stehen Spalier, der Führer begrüsst jeden persönlich und fragt nach der Familie, Werner wurde vom Führer befragt “Na Junge, haste denn auch Geschwister?). “Ja Führer noch vier Brüder.” “Na dann machs mal gut Junge und komm heil wieder nach Haus”.

    Soweit war es wohl mehr oder weniger original abgelaufen. Viel später, als Hitler verteufelt wurde, mein Vater aus Russland nach endlosen Jahren zurück war, schwer verwundet, ein Auge verloren, seinen besten Freund verloren hatte und sicher noch vieles mehr was ich nicht weiss und wohl auch nie mehr in Erfahrung bringen werde, erzählte mir meine Mutter eben kurz nach seiner Beerdigung, dass er viel später danach, also nach der Begegnung mit Hitler gesagt hatte: “Ja, aber warum hat mir das denn keiner gesagt, ich hätte ihn doch abknallen können, ich hatte doch eine Waffe im Halfter, er stand doch direkt vor mir.”

    Nur eine Episode, eigentlich die einzige die ich kenne von meinem Vater. Frage an mich: Was soll ich nach den neuesten Erkenntnissen und dem neuesten Wissen davon halten? Ich denke mal, gut dass er damals nicht so gedacht hat wie nach dem Krieg gedacht wurde, sonst hätte er garantiert das Falsche getan.

    Ich bin ja dann später geboren und musste als kleines Mädel seine Traumata aushalten, aber er war schon ein armer Kerl, den Rest seines Lebens Alkoholiker, die Kinder geschlagen (wir sind 5, die anderen haben alles abgekriegt, ich weniger die Schläge, aber seine Weinkrämpfe und seelischen Erschütterungen. Ist schon schlimm als kleines Mädchen oder Jugendliche seine Ausraster mitzukriegen). Aber ich beschwere mich nicht, er war einfach ein armer Kerl und ist viel zu früh dann an Krebs verstorben. Ich bin heute schon älter als er damals war. Damit solls auch gut sein.

    Er hat zwar gaanz viel gequalmt, den ersten Tumor fand man hinterm Ohr, der wurde rausoperiert, danach halbseitig gelähmt. Danach Tumor hinter dem anderen Ohr und dann hiess es, operieren geht nicht mehr, weil wäre komplett gelähmt gewesen und es hätte nichts mehr gebracht. Mein Vater war ein grosser stattlicher Mann, hat sein Leben lang schwer malocht. Was ich lange nicht wusste: er musste mit seinen Eltern und Brüdern aus Pommern flüchten, von der Ostsee, der Ort hiess Palzwitz, mit Pferd und Wagen, Bauernhof verlasssen und immer gen Westen zu Fuss laufen bis nach NRW. Zum Schluss war er austherapiert, konnte nach Hause gehen, meiner Mutter hatte man eine Ampulle Morphium in die Hand gedrückt, sie musste dann sehen wie, wann und wieviel sie ihm gestattet zu verabreichen. Letztendlich war er nur noch ein klapperiges Gerippe und ist elendig verreckt, kurz vor seinem 55. Geburtstag. Ich hab ihn noch mal gesehen, als er im Sarg lag – er sah aus wie mindestens 100 Jahre alt. Jetzt muss ich fast schon wieder weinen, ein trauriges Leben. Am 29.3. ist er schon 33 Jahre nicht mehr unter uns.

    Auf der Flucht hat sein jüngster Bruder Selbstmord begangen. Das hab ich erst vor 2 Jahren erfahren. Der Bruder, den ich nicht kannte, natürlich nicht, hiess Fritz. Ab dann wollte mein Vater immer Fritz genannt werden von Freunden und Bekannten. Erst vor kurzem habe ich also verstanden warum und woher immer dieser Fritz kam.

    MEINE ANTWORT:

    @ Markiko

    Beim Lesen Deiner Zeilen war sie wieder da, unsere chaotische Nachkriegskindheit. Wer die nicht verinnerlicht hat, der kann die Generation der 1920-iger deutschen Eltern überhaupt nicht verstehen. Meine jüngeren Verwandten jedenfalls, die wissen nur eines, und das wissen sie täglich um so besser, nämlich daß der alte Vater ein Unmensch ist.

    Spontan erinnere ich an die Vereinsvermögen, welche bei der Gleichschaltung der Vereine mit der HJ vor den Nazis in Sicherheit gebracht wurde. Bei uns hatte der CVJM ein wunderbares Vereinsgelände, das ein frommer Christ seiner evangelischen Kirche für einen Gotteslohn abkaufte, um es nach dem Ende der NS-Zeit brav an den CVJM zurück zu übertragen. Leider konnte sich der religiöse Eiferer aus der Vorkriegszeit nach 1945 überhaupt nicht mehr an diese Abmachung erinnern. Daher wartete er, bis aus dem großen Gelände Bauland wurde und mutierte dann zu den neuen Kriegsgewinnlern. Mein eigener Turnverein verlor so den Jahnplatz, eine Wettkampfstätte vom Allerfeinsten. Und fast überall ging auf solch schäbige Weise das ehemalige genossenschaftliche Vereinsvermögen in die Hände von modernen Finanzoptimierern über.

    Ebenso läßt mich die Erinnerung an das massenhafte Rückgratbrechen unserer väterlichen Vorbilder aus der Kriegszeit nicht los. Da mußten aufrechte Männer je nach ehemaliger Glaubenszugehörigkeit sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche sonntags öffentlich vor der versammelten sogenannten Kirchengemeinde erscheinen und vom Nationalsozialismus abschwören, bevor sie erneut ihre angestammte Arbeitsstelle aus der Vorkriegszeit antreten durften. Widerstanden oder seelisch verkraftet haben das nur wenige. Gut, die Post-45-er-Polizei achtete damals streng auf Einhaltung der neuen Besatzungsregeln. Schließlich saß die Mehrheit dieser Besatzungsknechte bis zum Einrücken der Alliierten selbst im Gefängnis, weil sie offiziell von der deutschen Justiz dazu verurteilt worden war. Als aber die feindlichen Truppen auch die Gefängnisse einnahmen, sperrten diese einfach die davor entwaffnet wartenden rechtmäßigen Polizisten ein und ernannten die entlassenen Kriminellen zur neuen Ordnungsmacht.

    Dann waren da die Selbstmorde. Man kann sich das heute gar nicht mehr vorstellen, in welcher Häufigkeit die begangen wurden. In unserem Nachbarhaus hing sich um 1950 ein Vater mit seinen beiden kleinen Töchtern auf. Der Gymnasiallehrer für Geschichte beendete sein Leben mit Zyankali. An der abgelegenen Flußaue fand man bis Mitte der Fünfziger regelmäßig erhängte Männer. Ein Verwandter, 14/18 hochdekoriert wählte 51 den Freitod im Stauwehr. Dann gab es die vielen, welche den berühmten Gashahn aufdrehten. Bei diesen und vielen sogenannten Arbeitsunfällen wurde der eigentliche Selbstmord gerne verschleiert. Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, daß meine Mutter sich zusammen mit mir von einer Staumauer stürzen wollte.

    Melde, ach ja, die wuchs bei uns auch im Garten, und man machte daraus ein Gemüse, welches dem Spinat ähnelte. Ich kriegte das Zeug aber nie runter, weil ich als Kleinkind gezwungenermaßen einem Gespräch unter entlassenen deutschen Kriegsgefangenen zuhören mußte. Und dabei berichtete einer, daß in ihrem Gefangenenlager Berge von Melde lagerten, auf denen man tagelang die erschossenen und gehängten sogenannten deutschen Kriegsverbrecher zwischenlagerte. Die Gefangenen wurden möglichst oft an dieser Konstellation vorbei geführt, vor allem dann, wenn sie zur Essensausgabe mußten. Und zu essen gab es täglich nur gekochte Melde. Diese Erzählung ging mir nie aus dem Kopf. Erst sechzig Jahre später erfuhr ich, daß es sich hierbei nicht um das Erlebnis eines einzelnen deutschen Landsers handelte, Es gibt sogar ein Buch, indem von der besagten Melde die rede ist. Das Ereignis trug sich zu im Kriegsgefangenenlager „Auf den Rheinwiesen“ Und das Buch heißt: „Mensch auf den Acker gesät’

    Zum täglichen Mangel kamen die Kriegsschäden, die es zu beseitigen galt. Ich erinnere mich noch an Hundertschaften von deutschen Männern, die ehemalige Kampfgebiete mit dem Spaten umgraben mußten, um nach Menschenresten und Munitionsresten zu suchen. Die halbverwesten Menschenteile kamen auf einen Haufen und das gefundene Metall auf einen anderen Haufen. Hieronymus Bosch hätte hier allerbeste Motive vorgefunden. Trotz derartiger frühen Kindheitserfahrungen kam ich von einem Besuch im zertrümmerten Köln völlig verstört zurück.

    Der 1888 geborene Großvater kämpfte 14/18 und 39/45 im Westen wie im Osten. Als SA-Mann gelang es ihm, zunächst seine Gefangennahme zu verhindern. Er schaffte es, sich bis in die französische Zone durchzuschlagen. Als seine buckelige Verwandtschaft davon hörte, sorgte der mit ihm verwandte Pastor dafür, daß man ihm in Dietz an der Lahn seinen preußischen Ungeist aus dem Balg prügelte. Seine Abwesenheit nutze seine Scheinheiligkeit aus der nahen Klosterkirche dann dazu, allen im Dorf zu erzählen, daß der Heimkehrer in Polen die allergrößten Verbrechen begangen habe. Seine im Sterben liegende Schwiegermutter knickte ein und vermachte dem Kloster nach langem Abwerkampf die besten Ackerflächen. Daraufhin mutierten Ehefrau und Kinder zum Vaterhasser aber vor allem zum Deutschlandhasser. Als der Herr mit gebrochenem Rückgrat in Dietz entlassen wurde, empfing ihn seine Familie wie eine Partisanenbande. Er hatte praktisch hinfort nichts mehr zu sagen. Und wenn er doch mal seinen Willen durchsetzen wollte, dann drohte sein eigenes Fleisch und Blut damit, ihn beim Franzmann für die angeblichen Untaten in Polen anzuzeigen, von denen der Pfaffe zuvor großmäulig phantasiert hatte. Natürlich durfte er nicht in seinen Beruf an der Post zurück, wo er bis zur Kapitulation eine leitende Funktion bekleidet hatte. Jetzt sollte er die Trümmern der zerstörten Bahn beseitigen. Ich weiß, daß er mehrmals den Anlauf machte einige Widersacher ins Grab zu befördern. Die dazu passenden Mordinstrumente hat er mir mehrfach gezeigt. Aber irgendwann war ihm alles gleichgültig.

    Als 1950 die ersten Flüchtlinge aus dem Osten kamen und ich mich mit deren meist völlig verstörten Kindern anfreundete, drohte auch ich seelisch zu vergehen. Bis dahin hatten wir nur Flüchtlinge aus Elsaß-Lothringen. Die gab es wirklich, auch wenn das heute niemand mehr wahrhaben will. Wenn ich abends einschlief, hatte ich immer das Gefühl, daß ich zusammen mit den Ostflüchtlingskinder im Fegefeuer auf den Teufel warten würde. Damals habe ich beschlossen einfach schon mal zu sterben. Auf jeden Fall wollte ich mich vor der Unsicherheit befreien und klar Stellung beziehen: Das heißt ich wechselte innerlich auf die Seite der Besiegten, um dort meinen klitzekleinen kindlichen Abwehrkampf zu beginnen. Ich erklärte mich einfach selbst für zum Tode verurteilt und hatte seit dem auch keine Angst mehr vor dem Sterben. Gut, dem Tod begegnete man damals im Alltag fast täglich. Auch im Kino wurden minutenlang Erschießungen und Erhängungen von Deutschen durch die Alliierten gezeigt. Dorthin schleppten die Erwachsenen damals Kleinkinder, nichtsahnend welche Schäden solch ein Kinobesuch verursachen würde. Ganz selbstverständlich wurde im Alltag hauptsächlich und andauernd von unterschiedlichen kriegerischen Grausamkeiten gesprochen, so daß mich eigentlich kaum noch etwas erschüttern konnte als Klassenkameraden Weinkrämpfe bekamen, wenn sie von den Schrecken des Krieges hörten

    Aber heute, werte Marikiko, ist das alles gar nicht mehr wahr. Es interessiert sich auch niemand für Deine und meine Geschichte, und die wenigen, die mich verstehen wollen, die glauben mir nicht. Selbst die jüngeren Geschwister halten mich für einen Phantasten und den Vater und Opa für Unmenschen. Wie gut, daß ich eigentlich schon lange tot bin!

Möchten Sie, möchtest Du dies kommentieren - wir freuen uns auf einen regen Gedankenaustausch . . .