PEGIDA Veranstaltung am 2. Mai 2016

Gesamteindruck

Es ist die Woche der Demonstrationen gegen das politisches System
1.Mai Zwickau: Bundesjustizminister wird aus der Stadt gejagt
2.Mai PEGIDA in Dresden
2.Mai LEGIDA in Leipzig
4.Mai Einsiedel bei Chemnitz
6.Mai Senftenberg
6.Mai Niederdorf / Erzgebirge
6.Bischofswerde  /Lausitz
7.Mai Weißwasser / Lausitz
7.Mai Bad Liebenwerda
Schönes Wetter – sehr gute Stimmung unter den Patrioten – der Versammlungsplatz war voller Menschen (mehr als sonst) – ein Fahnenmeer
Staatsfinanzierte Gegen-Pegida-Demonstration in Freital bei Dresden
Schwerpunkte heute:
Bundesjustizminister Maas wurde aus der Arbeiterstadt Zwickau gejagt
AfD-Parteitag und die damit ausgelöste Hetze des Systems
Freihandelsabkommen TTIP

Verlauf der Veranstaltung

Gesamtaufzeichnung der Veranstaltung (2 Stunde)

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Pegida-Demo Dresden grüßt Zwickau und kritisiert TTIP
Der gestrige desaströse Auftritt von Justizminister Heiko Maas in Zwickau war das Thema Nr. 1 in den Reden von Lutz Bachmann und Siegfried Daebritz – dicht gefolgt von TTIP, AfD-Leak und Bilderbergern. Ein Erzgebirgler berichtet, daß Migranten in Frankreich versuchten, den Reisebus einer sächsischen Schulklasse mit „Baumstämmen und Messern“ bewaffnet zu kapern.

Ausführlich hier:

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/pegida-demo-dresden-gruesst-zwickau-und-kritisiert-ttip-2052016-a1326256.html

Reden auf der Veranstaltung

Lutz Bachmann ( 15 min)

„Herzliche Grüße an die bürgerliche Mitte der Stadt Zwickau“, die den Bundesjustiz- minister davonjagte.
Die Demonstranten jubelten und sangen spontan: „Hoch sollen sie leben, dreimal hoch!“
Zwickau habe „dem rotlackierten Faschisten vom DGB ordentlich eingeheizt“, so zu dem Auftritt von Heiko Maas gestern in Zwickau.
Maas wurde von den Zwickauern ausgebuht, ausgepfiffen, als „Volksverräter“ beschimpft und schließlich aus der Stadt gejagt.
Maas der „oberste Zensierer und schlimmste Antidemokrat, den es je gab“, habe seine eigene Medizin erlebt und wurde ausgepfiffen.
Die ganze Links-Rechts-Geschichte sei nur eine gigantische Ablenkung von anderen viel wichtigeren Ereignissen, die derzeit in den Mainstream-Medien „totgeschwiegen“ werden.
Zum Beispiel die massive Aufrüstung der Nato in Europa und auf dem Baltikum. Rußland verhalte sich glücklicherweise dessen besonnen.
Ein weiteres Thema ist TTIP. Wegen der anstehenden US-Präsidentschaftswahl soll das solle so schnell abgeschlossen.
Norbert Hofer von der FPÖ kündigte bereits an, daß er TTIP auf keinen Fall unterzeichnen werde, sollte er Bundespräsident werden.
Auch das Bilderberger-Treffen, welches „provokanterweise bei uns in Dresden“ stattfindet, erwähnt der Pegida-Gründer und bittet um Geduld. Es werde Pegida-Aktionen während des Treffens geben, kündigte er an, nur dürfe er jetzt noch nicht verraten, wie diese aussehen werden. Man werde auf die Strategie der „vielen kleinen Nadelstiche“ setzten und sich „mit anderen patriotischen Vereinigungen“ zusammentun.

Rede von Siegfried Däbritz

Teil 1: (11 min)

https://www.youtube.com/watch?v=Kf1i4Wdg4uE

Teil 2: (4 min)

https://www.youtube.com/watch?v=FIDe2BvvUng

Er dankt der AfD für ihr klares Bekenntnis: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“.
Er sagte, daß er war 14 Jahre alt war, als die Demonstrationen im Jahr 1989 begannen. Es habe keine offiziellen Redner und Organisatoren gegeben, weil diese sofort verhaftet worden wären. Nun täte Pegida praktisch das gleiche und sehe sich Repressalien gegenüber.
„Für jeden der von uns fällt, werden 10 nachwachsen. Die Bürger werden nie mehr schweigen.
Die Jagdsaison habe längst begonnen. Auf einer linksextremen Website wurden Daten von 3.000 AfD-Mitgliedern veröffentlicht. Diese Daten sollen vermutlich für Denunziation bei Arbeitgebern, tätliche Angriffe auf Eigentum, Leib und Leben genutzt werden.
Schon jetzt sei klar, daß das TTIP nur dann eine Überlebenschance habe, wenn es noch zu Amtszeiten Obamas durchgepeitscht würde, denn jeder der aussichtsreichen US-Präsidentschaftskandidaten sei dagegen. „Killary Clinton“ habe sich bereits davon distanziert, der Kommunist Bernie Sanders sei dagegen und Donald Trump (der er persönlich für den unabhängisten Kandidaten halte) bezeichnete das TTIP bereits als „miserables Abkommen“.

Der nächste Redner ist Ed „Utrecht“.

In Chemnitz finde aktuell ein Gespräch zwischen Pegida und der CDU statt, so Ed. Das sei natürlich streng geheim und fraglich, ob man in den Medien je darüber lesen werde. Zehn Pegida-Vertreter sprächen mit Stadträten.
Dann lädt Ed alle Anwesenden ein, am Pfingstmontag, dem 16. Mai in Dresden um 15 Uhr zur ersten Großveranstaltung des internationalen Zusammenschlusses „FortressEurope / FestungEuropa“ zu kommen. Mit dabei werden Tatjana Festerling viele andere Gäste aus ganz Europa sein.

Spaziergang

Die Aufnahme zeigt den friedlichen Demonstrationszug durch die Innenstadt und durch die Einkaufsstraße „Prager Straße“.

(30 Minuten)
Ab Minute 6.05: Provokation eines „besorgten“ Bürgers
Spaziergang mit Zwischenfall –beí Minute 6.10

Spaziergang (1 min)

Spaziergang (4 min)

Winfried aus dem Erzgebirge (4 min)

https://www.youtube.com/watch?v=-XQm8V5EYKY

Er zitiert aus dem Marienberger Lokalteil der Chemnitzer Neuen Presse. In einer der Ausgaben – und nur in der Marienberger – wurde von einem Vorfall berichtet, wo ein Bus mit 58 Schülern einer 9. Klasse aus dem Erzgebirge auf seiner Reise von Frankreich nach England von Fremden attackiert wurde – und zwar mit „Baumstämmen und Messern“. „Diese Fremden wollten sich gewaltsam diesen Bus kapern“ so der Redner, „wahrscheinlich, um damit eine Überfahrt nach England durchführen zu können“, ergänzt er. („Pfui!“ und Pfiffe der Demonstranten.)
„Kurz vor der Fähre nach England wollten sich Fremde gewaltsam Zugang zum Auto mit Marienberger Kennzeichen machen. Der Fahrer handelte besonnen. Eltern sind dennoch besorgt“, schrieb die Zeitung.
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 24.4. auf den 25.4.
Der eigentliche Skandal sei, dass diese Meldung nur im Erzgebirge erschienen, wo sie Leute ohnehin durch Mundpropaganda weiterverbreitet hätten, so der Redner. Sie erschien jedoch nicht deutschlandweit in den großen Medien wie die Vorfälle von Clausnitz, kritisiert er. („Lügenpresse!“-Chor).

Ronny als Teilnehmer sprach (8 min)

https://www.youtube.com/watch?v=xdr13oP-mxA

Er erklärt, daß der Deutsche ruhig auf dem Sofa bleibe, solange es Bundesliga mit Bier gebe.
Zur aktuellen Situation und der Asylindustrie sagt er: “Es geht nur um das Kapital, das ist wie beim TTIP.
Er zitiert seinen Großvater, der ihm auf den Weg gegeben habe:
„Ich hab den Kaiser Wilhelm mitgemacht, ich hab die Braunen mitgemacht, jetzt mach ich die Roten mit. Aber eines kann ich dir sagen: Der Druck bleibt der gleiche, nur der Schein ändert sich.“
„Was heutzutage von den Medien und den ganzen Öffentlich-Rechtlichen abgezogen wird sowie von den Parteien, ist eine Hetzjagd. Wer etwas sagt, wird als Rassist abgestempelt“

Singen der Nationalhymne

Die Nationalhymne wurde wieder mit tausenden leuchtenden Lämpchen gesungen.

Weitere Pressemeldungen

Pegida live: Die Anhänger treffen sich heute wieder in Dresden. Aber auch in vielen anderen Städten gibt es Demonstrationen. Der Zulauf ist zwar in letzter Zeit etwas weniger geworden aber dennoch werden heute in Dresden immerhin noch Tausende Teilnehmer erwartet. Natürlich gibt es auch Gegen-Demonstrationen. Livestream aus Dresden.
Pegida  Ist nicht klein zu kriegen. Woche für Woche treffen sich die Anhänger in Dresden aber auch in anderen Städten. Es gibt zwar viel Kritik aus Medien und Politik – allerdings ist der Zulauf in der letzten Zeit nur unwesentlich zurückgegangen. In Dresden werden auch heute wieder Tausende Demonstranten erwartet. Bisher sind die Veranstaltungen immer friedlich verlaufen.

http://www.mmnews.de/index.php/net-news/72640-pegida-livestream-252016

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Pegida Dresden LIVE vom Wiener Platz

Wie vergangene Woche ist der Treffpunkt der heutigen „Pegida-Demo“ der Wiener Platz vor dem Dresdener Hauptbahnhof. Die Demonstrationsroute führte letzten Montag über die Prager Straße – die Dresdener Fußgänger Zone. Die Organisatoren kündigten an, diese Route wiederholen zu wollen. Lutz Bachmann erklärt, er habe positives Feedback von Ladeninhabern der Prager Straße erhalten. Die seien froh gewesen, dass man dort „Präsenz gezeigt“ habe. Es seien an jenem Abend nur zwei dort kriminell tätige Personen festgenommen worden. Die Gegend ist für Drogenhandel bekannt. Liveticker bei Epoch Times…

http://www.pi-news.net/2016/05/pegida-dresden-live-vom-wiener-platz/

SZ_Online

Pfingstmontag kehrt Tatjana Festerling zurück auf die Bühne und wirbt für die Festung Europa. In den vergangenen Wochen strickte sie schon am großen Grenzzaun.

Die Highlights des heutigen Abends sind die kopierten Zettel mit den Aufschriften Maas und TTIP.
Nach zwei Stationen in der Prager Straße könnte sich Pegida am nächsten Montag wieder auf dem Neumarkt versammeln. Diese Prognose äußerte Lutz Bachmann am Ende des abendlichen Rundlaufs durch die Innenstadt von Dresden.
Und einen weiteren Termin kündigten die Organisatoren an: Am 16. Mai nehmen Edwin Wagensveld und Tatjana Festerling ihren nächsten Anlauf für die „Festung Europa“. Ob die geladenen Gäste dann die EU-Reisefreiheit genießen oder sich bis dahin noch um Visa kümmern müssen und wer überhaupt alles kommt, nach der fulminanten Premiere vor vielen Wochen, das werde demnächst bekannt gegeben, hieß es.
Auf ihrer Homepage schreibt Dresdens ehemalige Oberbürgermeister-Kandidatin von 15 Uhr am Pfingstmontag und posiert dazu mit Wagensveld. Der trägt auf dem Foto ein Pegida-T-Shirt, Festerling dagegen neutrales Weiß.
Doch zurück auf die Bühne: Aus Mangel an geladenen Rednern reichte Bachmann zum Schluss einem Mann aus dem Pegida-Volke das Mikro und fragte anschließend in die Runde, ob man an der Praxis der spontanen Rede festhalten wolle – 5 Minuten offenes Mikrofon. In Ermangelung eines passenden Rufes johlt die Menge einfach, was als Zustimmung interpretiert wurde und so dürfen sich alle Beteiligten kommende Woche auf den nächsten „Ronny“ freuen.
Danach intonierte Ramona die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland und fast alle Lichter gingen aus.
Gegendemonstrationen gab es diesmal keine. Die Organisatoren der Proteste gegen Pegida feierten in Freital, wo der Hamburger Verein „Laut gegen Nazis“ zu einer Veranstaltung geladen hatte. Zu den dortigen Künstlern zählten unter anderem Smudo, Leslie Clio und Irie Révoltés. Einen Ticker aus Freital finden Sie hier.
In Dresden blieb derweil alles beim Alten: Nach einer patriotischen Synthesizereinlage begrüßte Lutz Bachmann die offenbar weiter leicht geschrumpfte Schar der Pegida-Spaziergänger. Die Initiative „Durchgezählt“ schätzte die Zahl der Teilnehmer auf 2 900 bis 3 500 Demonstranten. Unbeirrt davon bedankte sich der Stimmungsmacher in eigener Sache bei der „bürgerlichen Mitte der Stadt Zwickau“, woraufhin die Pedigisten das Ständchen „Hoch soll sie leben“ anstimmten.
Getragen von der Euphorie schwadronierte Bachmann weiter über die „rotlackierten Faschisten“ und die fahnenschwingende Fangruppe intonierte „Jetzt geht´s los“. Einmal in Fahrt, teilte Bachmann wiederholt gegen Facebook aus und landete endlich den ersten Verschwörungstheorie-Treffer des Abends: Seit sich eine SPDnahe Firma um die Administration des Netzwerkes kümmere, seien verdächtig viele Seiten und Accounts von bekennenden Pedigisten gesperrt, lautete das Fazit.
Die Brandstifter aus Freital titulierte er „Dumpfbacken“ und widmete sich im Gegenzug den „Terrorgruppen der Antifa“: Deren Datenklau bei der AfD sei eine Form der Denunziation, die auch zum politischen Mord führen könne. Nach dieser steilen These landete Bachmann wieder bei den obligatorischen Feindbildern, schimpft auf die Nato und lobt das „besonnen handelnde Russland“.
Anschließend feierte er die österreichische FPÖ und kündigte an, dass 2017 die „Volksverräter“ der Einheitsparteien aus dem Parlament gejagt werden. Weil Tatjana Festerling abermals auf der Bühne fehlte, reagierte die Menge verunsichert. Ihre Anhängerschaft rief reflexartig „Ausmisten“, eine andere Gruppe favorisiert den Klassiker „Merkel muss weg“. Da diesmal offenbar weniger Landbevölkerung an der Demo teilnahm, setzten sich die Merkel-Rufer durch.
Zum Finale der ersten Halbzeit kündigte Bachmann für die Bilderberg-Konferenz Aktionen von Pegida an, sprach von der Taktik der Nadelstiche und bat um Verständnis, dass man in gepflegter Guerilla-Manier ja nicht alles im Vorfeld verraten könne. Natürlich vergaß er auch nicht, für seinen „Schauprozess“ zu werben. Am Dienstag sitzt er wieder ab 10 Uhr vor seinem Richter im Amtsgericht Dresden wegen Volksverhetzung.
Siegfried Daebritz übernahm das Mikro von Bachmann und plauderte auch noch eine Weile von der guten alten Zeit, bevor sich die Pedigisten aufmachten zum Rundgang. In der vergangenen Woche war Pegida erstmals über die Prager Straße, Dresdens größte Einkaufsmeile, marschiert. Laut der Gruppe durchgezählt nahmen bis zu 3 600 Menschen daran teil. (szo)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/pegida-pausiert-pfingsten-3386521.html

MOPO24

Kein Protest gegen PEGIDA, wegen SMUDO-Konzert
Dresden/Freital – Auch am Montag, den 2. Mai, ging PEGIDA wieder auf die Straße. Wie in der Vorwoche wurde sich vor dem Hauptbahnhof  versammelt und dann über die Prager Straße spaziert.
Da die PEGIDA-Gegner in Freital bei dem feierten, konnte Bachmann in Dresden in aller Ruhe seine Gefolgschaft unterhalten. Um die 3200 Teilnehmer kamen an den Hauptbahnhof, wo wieder ausführliche Reden über den Hochverrat am deutschen Volk refertiert wurden.
Unter anderem wurde stolz bejubelt, wie Minister Maas aus Sachsen vertrieben wurde. Daebritz rief dazu auf, auch künftig Politiker-Auftritte zu stören.
In Freital machte der Hamburger Verein „Laut gegen Nazis“ mit seiner Counter-Speech-Tour in Freital halt. Auf der Bühne standen etwa die Dresdner Band „Banda Internationale“ und Smudo (48) von den Fantastischen Vier: „Der gute, alte Science-Fiction-Autor Isaac Asimov hat es schon gesagt: Gewalt ist die letzte Zuflucht der Unfähigen. Gleichberechtigung, Gleichheit, Demokratie und Meinungsfreiheit sind Errungenschaften einer modernen, intelligenten Zivilisation.“

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