PEGIDA Veranstaltung am 27. Juni 2016

Gerd Medger – 03.07.2016

Gesamteindruck

Strahlender Sonnenschein, viele junge Leute dabei.

Trotz gleichzeitiger zweier Spiele der Fußballmeisterschaft mehrere tausend Teilnehmer.

Die erfolgreiche Volksabstimmung in England zum Ausstiege aus der EU wurde bejubelt.

Information an die Teilnehmer: Bundespräsident Gauck wurde in Sebnitz ausgebuht und ausgepfiffen. (lfd. Nr. 15). Die Teilnehmer quittierten das mit starkem Beifall.

Viele Berufstätige trauen sich bei der Helligkeit nicht zur Teilnahme, weil die ANTIFA ankündigte und es auch schon vollzog, die Teilnehmer bei ihren Arbeitgebern zu denunzieren.

Die Morgenpost voller Häme: „Wieder nichts Neues bei PEGIDA“

Verlauf der Veranstaltung in Inhalt der Reden
Gesamtaufzeichnung( 2 h)

EPOCHE Times schreibt dazu:

Pegida-Demo: „Werden weiter alles tun, um Problem für Herrn Gauck zu sein“

Auf dem Postplatz in Dresden ging es heute bei Pegida um die Rolle die Goldman Sachs und Rothschild in der Migrationskrise spielen, die Panik nach dem Brexit und die Aggression der Nato gegenüber Russland. Der Live-Ticker.

Heute demonstriert Pegida erstmals auf dem Postplatz. Ein „Spaziergang“ durch die Stadt wurde ebenfalls angekündigt.

Ausführlich:

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/pegida-demo-dresden-werden-weiter-alles-tun-um-problem-fuer-herrn-gauck-zu-sein27062016-a1340059.html

Begrüßung und Rede durch Lutz Bachmann (11 min)

Merkel spricht plötzlich Pegida. Sie sei „auf unseren Zug aufgesprungen“. Sie warne nun vor „Migrantenströmen aus Afrika“ und vermeide sogar das Wort „Flucht“. Der Schutz unserer Außengrenzen von Nordpol bis Algerien sei nun die wichtigste Aufgabe. Die Landesgrenzen seien einfach zu schützen, nur die Wassergrenzen seien schwierig, so Merkel.

Die „gefährlichste Frau Europas“ habe nun komplett den Bezug zur Realität verloren. Merkel wolle gemeinsam mit Von der Leyen die deutschen Rüstungsausgaben nahezu verdoppeln Ihm werde „Angst und Bange“, wenn er die Aufstellung von NATO-Truppen im Baltikum, Polen und der Ukraine – also an der russischen Grenze sehe. Er sieht darin eine große Kriegsgefahr. Er dank erneut „Herrn Putin für seine Besonnenheit, der diese Provokationen souverän hinnimmt und nicht darauf eingeht“.

„Wir fordern eine sofortige Normalisierung der Beziehungen zu Russland und eine Aufhebung aller Sanktionen und das Ende aller Provokationen gegen selbiges.“

Bei anderen Themen sei die Politik ja auch sehr schnell. Zum Beispiel wenn es darum gehe, Silvesterfeiern wie in Köln abzusagen. Dafür würden nun von Politik und Medien „kreative Ausreden“ erfunden. (Ergänzung der Redaktion: Dort wollte ein privater Veranstalter ein friedliches Mega-Event am Dom abhalten. Es wurde abgelehnt, siehe Express-Bericht).

„Die Staatsmacht ist nicht mehr in der Lage im Kalifat NRW die Bürger zu schützen, speziell die weiblichen Bürger“, folgert Bachmann daraus. Er verlas die Fakten zur Kölner Silvesternacht:

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Köln gibt es durch die Vorfälle in der Silvesternacht insgesamt 1.276 mutmaßliche Opfer. Mit Stand vom 16. Juni lagen 1.182 Anzeigen zur Silvesternacht in Köln vor, von denen sich 497 auf sexuelle Übergriffe beziehen, die 648 Opfer betreffen. 284 Personen wurden den Anzeigen zufolge zugleich Opfer eines sexuellen Übergriffs und eines Eigentumsdelikts.

Fünf Anzeigen wegen vollendeter Vergewaltigung und 16 wegen versuchter Vergewaltigung lägen vor. Von den 183 Beschuldigten gelten 55 als Marokkaner, 53 als Algerier, 22 als Iraker, 14 als Syrer und 14 als Deutsche. 73 Beschuldigte sind demnach Asylbewerber, 36 hielten sich illegal in Deutschland auf, elf hatten eine Aufenthaltserlaubnis; bei den Übrigen ist der Status ungeklärt. Acht Beschuldigte befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

Rede von Horst (die Stimme) 8 min)

Horst kritisiert, daß die Polit-Eliten weiterhin die „Lebensleistungen“ der Bürger in der Welt verteilen.

Das Ergebnis der Volksabstimmung zum Austritt Englands aus der EU  ist eine Abstrafung der Politiker. Keine souveräne Nation habe es nötig sich von Merkel oder Schäuble Vorschriften machen zu lassen. Er habe schon vergangenes Jahr prophezeit, daß die Völker Europas sich ihre Rechte und Freiheit zurückholen werden.

Rede von Wolfgang Banken (11min)

„Glückwunsch an die Briten, die beschlossen haben, ab jetzt wieder selbst zu denken“, sagt er zum Ergebnis der Volksabstimmung in Großbritannien

Er rechnet vor: 4 Millionen syrische Kriegsflüchtlinge befanden sich in Lagern, die vom UN-Welternährungsprogramm unterstützt wurden (finanziert durch die Weltbank und zu 25 Prozent aus deutschen Steuergeldern, so der Redner). Ab Oktober 2014 wurden die Zuwendungen von 27 Dollar pro Person und Monat um die Hälfte gekürzt, auf 13,50 Dollar, begründet durch finanziellen Engpass.

Man hätte das Problem mit rund 40 Millionen Dollar pro Monat beheben können. „Unser Pseudo-Flughafen in Berlin kostet übrigens genauso viel im Monat, (…) siehe www.flughafen-berlin-kosten.de“.

Für den Haushalt 2017/18 plane Sachsen nun 1,4 Milliarden Euro für die Kosten der Zuwanderung ein. Hätte man diesen Betrag in die UN-Lager investiert, dann hätte allein Sachsen die Versorgungslücke in den Lagern insgesamt 35 Monate – also fast drei Jahre lang – schließen können.

Wer profitiert von der Destabilisierung Europas und Deutschlands? Wolfgang erwähnt, dass Deutschland innerhalb der EU wegen seiner wirtschaftlichen Stärke ein Problem sei: „An unseren fleißigen Leuten verzweifelt die Finanzwelt“.

Merkel habe weder von Geld noch von Massenzuwanderung Ahnung, so Wolfgang. Aber ihre Berater seien Goldman Sachs-Männer wie Ottmar Issing, Alexander Dibelius, oder der Soros-Mitarbeiter Gerald Knaus. Soros nennt er einen verlängerten Arm von Rothschild. Das Ziel von Goldman Sachs sei die Weltregierung. Rothschild kaufe sich in wichtige Unternehmen ein, wie z.B. die Nachrichtenagentur Reuters. Goldman Sachs dagegen setze einfach nur seine Leute an die richtigen Schnittstellen.

Rede von Siegfried Däbritz (13 min)

Der Ausgang des Referendums in England ist die Quittung für Merkels Machtherrlichkeit und einsame Entscheidungen an der Führungsspitze.

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, meinte, für die Erneuerung Europas „reicht ein fantasieloses Weiter so, technokratische Reformansätze oder ein Durchwurschteln nicht mehr aus“. „Sehr gut. Dann wissen wir ja endlich, was ihr Pappnasen die ganze Zeit gemacht habt.“

Er schlägt vor, die EU so zu reformieren, daß am Ende nur noch ein Wirtschaftsbündnis übrig bleibt. Aber auch über dieses müssten dann die Völker abstimmen. Diese suchten nämlich die „Wiederherstellung der nationalen Identitäten und die Möglichkeit wieder selbst zu regieren“

Daebritz empfiehlt zum Thema Entwicklungshilfe in der „Weltwoche“ den Artikel: „Afrikas Schuld, Afrikas Pflicht“. Darin heißt es:

„In den letzten sechzig Jahren pumpten die Industrienationen insgesamt 1000 Milliarden Franken an Steuergeldern in den Schwarzen Kontinent mit dem Ziel, erträgliche Lebensbedingungen für die dortigen Bevölkerungen zu schaffen und sie davon abzuhalten, in den Norden zu fliehen. Heute sind weltweit laut UNO-Berechnungen 232 Millionen Flüchtlinge unterwegs, die meisten davon aus Afrika und dem Nahen Osten. Vor zwanzig Jahren waren es 175 Millionen Flüchtlinge. Die afrikanische Armut, das Elend, hat nicht ab-, sondern zugenommen. Wenn es Fortschritte gibt, dann sind sie interessanterweise in jenen Ländern an der afrikanischen Ostküste zu beobachten, wo seit kurzem die Chinesen mit einem rabiaten kapitalistischen Ansatz, geradezu neokolonialistisch, auf Unternehmertum und funktionierende Strukturen setzen, die sie selber schaffen.“

Daebritz nennt dann noch die Beschimpfung Gaucks in Sebnitz „das erfrischende Ereignis dieses Wochenendes“ und sagt in Richtung der Regierenden: „Freut euch auf eure Wahlkampf-Auftritte bei uns.“

Eindrücke vom Spaziergang

Rufe: Merkel muß weg!


Singen der Nationalhymne

Darstellung in den anderen Medien

Die Sächsische Zeitung 

Pegida tritt auf der Stelle

Einmal mehr gab es in der Innenstadt Demonstrationen. Pegida traf sich am Abend auf dem Postplatz, auch eine Gegendemo fand statt.

Dresden hat wieder einen Montagabend mit Demonstrationen hinter sich. Pegida traf sich erstmals seit Langem auf dem Postplatz, wo unter anderem Lutz Bachmann und Siegfried Däbritz ihre Sicht der Dinge auf den Brexit und die Vorkommnisse in Sebnitz den bis zu 2 300 Teilnehmern erklärten. Die Zahl der Demonstranten stagniert seit Wochen, auch die Redeinhalte sind berechenbar wiederkehrend.

Eine Gegendemo mit etwa 250 Menschen zog ebenfalls durch die Innenstadt, um dem Gedankengut Pegidas etwas entgegenzusetzen. Größere Zwischenfälle wurden bislang nicht bekannt.

Laut Polizei verliefen alle Kundgebungen störungsfrei. 180 Polizisten waren im Einsatz. (szo)

So berichteten wir am Abend

20:32 Uhr: Nun singt Ramona noch die Hymne, dann hat Dresden einen weiteren Demo-Montag überstanden.

20:30 Uhr: Däbritz singt noch „das Wandern ist des Gauklers Frust“ und zeigt damit seine Freude über die Geschehnisse am Sonntag in Sebnitz. Das Publikum nimmt das dankbar auf.

20:23 Uhr: Nichts Neues von Däbritz: Wie immer geht es gegen Politiker, Medien, Ausländer aus dem arabischen Raum. Däbritz ruft „Dexit“, mancher Zuschauer tut es ihm gleich.

20:17 Uhr: Nun ist Siegfried Däbritz dran – wie erwartet hält er die Idee der EU für gescheitert.

20:12 Uhr: Nun kommt er zum Kern der Sache – und erklärt dem Publikum die „Rothschild-Theorie“. Es geht um das „Klopapier“ Euro, das Geldhaus Goldman Sachs, Anleihekäufe usw. Fraglich, ob das sporadisch „Widerstand“ rufende Publikum dem folgen kann.

20:08 Uhr: Der aus Süddeutschland stammende Mann zählt nun auf, was aus seiner Sicht so alles schief gelaufen ist: Finanzkrise, die Politik, die Kürzung finanzieller Hilfen für Flüchtlingslager. Und so geht es weiter, natürlich wird auch die Lügenpresse thematisiert.

19:59 Uhr: Wolfgang erklärt, er sei vor 25 Jahren vom Westen nach Sachsen „ausgewandert“. Er beglückwünscht die Briten zum #Brexit.

19:58 Uhr: Auf dem Postplatz geht es nun weiter – wie mit einem Mann namens Wolfgang.

19:46 Uhr: Pegida kommt so langsam wieder am Postplatz an. Man tauscht noch verbal „Nettigkeiten“ mit andersdenkenden Menschen aus.

19:39 Uhr: Die Initiative „Durchgezählt“ gibt via Twitter an, dass bei Pegida heute zwischen 1 900 und 2 300 Menschen dabei sind. Das ist etwa das Niveau von vergangener Woche.

19:30 Uhr: Pegida ist nun an der Frauenkirche, die Gegendemo nähert sich dem Postplatz. Dort stehen viele Einsatzwagen der Polizei.

19:12 Uhr: Horsts Rede ist überstanden, nun geht die Demo über Alt- und Neumarkt weiter. Nach dem Spaziergang sorgen dann Siegfried Däbritz und ein Mann, der als Wolfgang angekündigt wird, für „Unterhaltung“ auf der Pegida-Bühne.

19:10 Uhr: Während bei Pegida weiter die Kundgebung läuft, ist die aus etwa 150 Menschen bestehende Nope-Demo gleich am Pirnaischen Platz angekommen.

19:08 Uhr: Horst rechnet nun damit, dass weitere Nationen den Briten folgen und aus der „gescheiterten“ EU austreten.

19:03 Uhr: Horst erklärt nun seine Sicht der Dinge über Parteien, den Generationenvertrag, die EU usw. „Altparteien – mit Verlaub – ihr könnt mich mal“, ruft er. Der Applaus ist eher verhalten.

18:59 Uhr: Horst erklärt, man stehe auch hier, um gegen Bundespräsident Gauck zu sein. Das Publikum ruft „Volksverräter“.

18:57 Uhr: Jetzt ist Horst „die Stimme“ dran. Es sei schön, in Dresden zu sein. Der Mann war schon oft bei Pegida zu Gast.

18:54 Uhr: Bachmann erklärt, man sei nicht für ganz Deutschland verantwortlich. Das Motto heiße schließlich „Dresden zeigt wie’s geht“ und nicht „Dresden macht für alle.“ Das Publikum ruft „Danke, Lutz“.

18:52 Uhr: Lutz Bachmann spricht von einem „heißen Sommer“, es sei schon lange nicht mehr fünf vor zwölf, sondern eine Sekunde vor zwölf.

18:51 Uhr: Bei Nope sind dieses Mal zwei linke Stadträtinnen dabei: Rica Gottwald und Anja Apel.

18:47 Uhr: Es kommen die üblichen Reden: Merkel muss weg, Nato-Truppenverlegung an die russische Grenze usw.

18:44 Uhr: Lutz Bachmann eröffnet die Versammlung auf dem Postplatz und verweist auf die Auflagen.

18:36 Uhr: Die Gegendemo läuft nun los – und begegnet am Schlossplatz Pegida-Anhängern. Einer davon trägt ein T-Shirt mit dem Aufdruck „HKNKRZ“. Es werden die üblichen „Nettigkeiten“ ausgetauscht. Die Pegida-Anhänger müssen sich sputen, denn am Postplatz erklingt schon die Pegida-Hymne.

18:30 Uhr: Eine SZ-Reporterin schätzt, dass bislang etwa 150 Leute auf den Theaterplatz gekommen sind. Bei Pegida auf dem Postplatz ist es wesentlich voller: Etwa 1000 Demonstranten sind hier – und es gibt weiterhin Zulauf.

18:22 Uhr: Die Nope-Bewegung hat noch nicht sehr viele Teilnehmer auf dem Theaterplatz versammeln können – es ist sehr übersichtlich. Eigentlich sollte heute Beate Klarsfeld an der Kundgebung teilnehmen. Doch das wurde am Mittag aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.

18:15 Uhr: Auf dem Theaterplatz ist die Versammlung von Nope eröffnet worden. Am nahe gelegenen Postplatz sammeln sich derweil die Pegida-Anhänger. (szo)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/pegida-tritt-auf-der-stelle-3430049.html

Dresdner Neueste Nachrichten

Mit „HKNKRZ“ und der „Division Sachsen“ Nichts Neues bei Pegida in Dresden

http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Nichts-Neues-bei-Pegida-in-Dresden

Mit der „Division Sachsen“ und Hakenkreuz-Fans ist Pegida am Montagabend einmal mehr durch Dresden gezogen. Mit laut „Durchgezählt“ höchstens 2300 Teilnehmern tritt die Asyl- und islamfeindliche Bewegung weiterhin auf der Stelle. Neues gab es auf dem nur mäßig gefüllten Postplatz nicht.

Schätzungsweise rund 2000 Teilnehmer kamen zu Pegida.

Dresden. Mit der „Division Sachsen“ und Hakenkreuz-Fans ist Pegida am Montagabend einmal mehr durch Dresden gezogen. Mit laut „Durchgezählt“ höchstens 2300 Teilnehmern tritt die Asyl- und islamfeindliche Bewegung weiterhin auf der Stelle. Neues gab es auf dem nur mäßig gefüllten Postplatz nicht.

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Die Morgenpost schreibt wie folgt:

Wieder nichts Neues bei PEGIDA

https://mopo24.de/nachrichten/nichts-neues-bei-pegida-dresden-70558

Lutz Bachmann (43) war der Meinung, dass „Merkel nun PEGIDISCH spricht“.

Dresden – PEGIDA fungiert immer mehr zum Bachmann-Fanclub. Nach dem Streit mit Tatjana Festerling (51) kann die Bürgerbewegung keinen neuen Zuspruch verzeichnen.

Fast nur noch die treuen Fans des PEGIDA-Führers kommen zu den wöchentlichen Veranstaltungen.

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