Pressemitteilung

Pressekontakt:

Runder Tisch zur Flüchtlingspolitik 

Kay Hanisch

Tel.: 034322/42237

E-Mail: neue-richtung(at)gmx.de

04720 Döbeln

 

 

Runder Tisch zwischen Kritikern und Befürwortern der Willkommenskultur tagte zum zweiten Mal

 

9.4.2017. Am Freitagabend des 7. April 2017 trafen sich in Klosterbuch bei Leisnig (Mittelsachsen) Menschen, welche mit Flüchtlingen arbeiten zum Gespräch mit Leuten, die der aktuellen Masseneinwanderung kritisch gegenüberstehen zum Runden Tisch. Dies war das zweite Treffen dieser Art, bereits im Februar gab es in der Großen Kreisstadt Döbeln eine Auftaktveranstaltung. Moderiert wurde das Treffen von Kay Hanisch, dem Sprecher der neutralistischen, bundesweit aktiven Bürgerbewegung Neue Richtung, der gemeinsam mit Rolf Wittrin von der Landeskirchlichen Gemeinschaft diesen Dialog ins Leben gerufen hatte.

Das zweite Treffen dieser Art fand nun in Klosterbuch im Konferenzsaal des Fachwerkhofes von Elsbeth Pohl-Roux, Gründerin des Vereins „be-greifen e.V.“ statt, der erfolgreich mit Flüchtlingen arbeitet.

Grundgedanke dieser Treffen ist der Standpunkt, dass nicht immer nur die Vertreter einer Partei oder eines Lagers untereinander diskutieren sollten, sondern auch die unterschiedlichen politischen Kräfte miteinander. Nur so können Spannungen abgebaut werden und Missverständnisse geklärt werden. Die Gesprächsdisziplin war auch wie beim ersten Treffen sehr gut.

 

Es wurde eine bunte Themenpalette vom aktuellen Flüchtlingsproblem bis zur mutmaßlich, zunehmenden Deutschlandfeindlichkeit unter den jungen Türken, die in der Bundesrepublik leben diskutiert; es wurden Lösungswege beleuchtet und gemeinsame Nenner ermittelt.

 

Die Anwesenden kamen überein, dass, so lange mit Krieg und Rüstung in großem Stile Geld verdient wird, auch die Flüchtlingsströme nicht abreißen werden. Deshalb müssten zum Beispiel die Kriegsprofiteure bzw. Profiteure der Fluchtursachen für die Kosten der Flüchtlingsversorgung zur Kasse gebeten werden! Die Teilnehmer waren aber auch einig, dass diese Forderung bei den derzeitigen Machtverhältnissen schwer umsetzbar sein dürfte.

Es wurde auch beschlossen, den Kontakt zu ähnlichen „lager-übergreifenden“ Dialog-Initiativen zu suchen und diesen Gesprächskreis fortzuführen.

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