Trumps „Amerika zuerst“ und die falsche Reaktion der EU!

H.Mögel-15.01.2018

Präsident Trump hat mit dieser Redewendung zur künftigen Politik der USA deutliche
Akzente gesetzt für die Wirtschaftspolitik und Außenpolitik. Er hätte die Amerikaner zu einem fairen wirtschaftlichen Wettstreit mit den neuen Industrienationen aufrufen können. Aber nein, er hat leider diese Möglichkeit nicht genutzt und lieber China und Russland als „Bedrohung für den Wohlstand der US-Bürger“ hingestellt.
Dies muß eindeutig als ein Rückfall in die Rhetorik und Denkweise des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjet-Union gewertet werden. Trump hat dies vielleicht aus Rücksicht auf konservative Kräfte in den USA getan. Er hat damit dem Welt-Frieden und dem Frieden in Europa keinen Dienst erwiesen.
Den wirtschaftlichen Nutzen, den Amerika durch den Handel mit China erfährt, hat er einfach verschwiegen. Die rasante technische Entwicklung in China erzeugt Druck auf die Amerikaner, ihre Wirtschaft zu modernisieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Dieser Anschubdruck ist ein politischer Vorteil für den amerikanischen Präsidenten Trump, der mit seinen deutlichen Forderungen an die amerikanische Wirtschaft bereits in seinem ersten Amtsjahr einen beachtlichen Erfolg erzielt hat.
Trump setzt leider auch wie seine Vorgänger auf militärische Aufrüstung und befeuert
damit die Aufrüstungsspirale zwischen den USA und Russland. Hier kommt er der amerikanischen Rüstungsindustrie entgegen und setzt die alte Linie der militärischen Aufrüstung fort. Dazu paßt auch die Belieferung der Ukraine mit neuen panzerbrechenden Waffen, um so den Konflikt in der Ukraine wieder zu verschärfen. Trump ist hier ein Getriebener in der langen Historie aggressiver amerikanischer Außenpolitik.
Die westliche Presse ist sofort aufgesprungen und legte nach mit ihrem Gerede von einer Bedrohung durch russische U-Boote für die transatlantischen Überseekabel.
Die Hatz auf Trump wegen seiner Annäherung an Russland ist das Werk von politischen Hardlinern in Amerika.
Die NATO und EU stellen sich ganz ungeniert hinter eine neue Aufrüstungsrunde.

Die EU zeigt damit deutlich, was sie plant, sie möchte eine neue militärische Großmacht werden. Die Zeche eines solchen Größenwahnsinns zahlen aber immer die Bürger.
Die Bürger in Deutschland und der EU können aber kein Interesse an einer neuen Aufrüstungsrunde und damit an einer Vergrößerung der Kriegsgefahr zwischen Russland und der West-Allianz haben.
Trump kann inzwischen einen großen Erfolg vorweisen. Er hat es in nur wenigen Monaten seiner Amtszeit geschafft, die amerikanische Wirtschaft auch ohne neuen Krieg in Schwung zu bringen.

Weder Merkel-Regierung noch EU sind bisher bereit, diesen großen Erfolg von Trump anzuerkennen. Einer EU, die gerade alle Hebel in Bewegung setzt, um militärisch bei den „Großen“ mitzuspielen, paßt dies gar nicht in’s politische Konzept.
Trump hat mit seinem Amtsantritt von seinen Vorgängern den Afghanistankrieg und die Kriegseinsätze im Nahen Osten sozusagen geerbt. Es ist aber absolut ein Novum, daß Trump im Gegensatz zu Georg W.Bush und Barack Obama bereits nach wenigen Monaten Amtszeit Amerika wirtschaftlich nach vorne gebracht hat auch ohne Anzetteln eines neuen Krieges.

Nach wie vor fällt auf, daß die Medien in Deutschland immer noch jede Gelegenheit nutzen, um über den amerikanischen Präsidenten negativ zu berichten, obwohl er inzwischen in Amerika wirtschaftliche Erfolge vorweisen kann.
Auch die EU mag den amerikanischen Präsidenten Trump nicht, weil der sich in seiner Antrittsrede gegen das herrschende Establishment und auf die Seite der Bürger gestellt hat.
Dies erhöht den Druck auf die EU, ebenfalls auf die Bürger zu zugehen und die „Nicht –
Demokratie EU“ durch Volksentscheide über die Auflösung des Lissabon-Vertrages endlich auf demokratische Füße zu stellen oder aufzulösen.
Die EU sollte von ihm lernen und ebenfalls neue Arbeitsplätze schaffen ohne Aufrüstung
und ohne politischen Krieg gegen die Nationalstaaten in der EU.
Besonders die wirtschaftlich schwachen EU-Südländer sollten die sofortige Rückführung
der syrischen Flüchtlinge in Aufbauprogramme unter Führung der Vereinten Nationen
fordern. Dies würde dann auch die Merkel-Regierung betreffen, die dann ebenfalls die syrischen Flüchtlinge zurück in ihr Heimatland schicken müßte, damit diese dort wieder eingegliedert werden können.
Davon würden alle Beteiligten profitieren, da Milliardeninvestitionen in Rückführung
und Wiedereingliederung in Syrien einerseits den rückgeführten Flüchtlingen dauerhafte neue Arbeitsplätze im Heimatland bringen. Andererseits würde die Produktion benötigter Wirtschaftsgüter für Syrien den wirtschaftlich schwachen EU-Südstaaten neue Jobs für ihre arbeitslose Jugend bringen. Außerdem könnten die benötigten Milliardeninvestitionen durch den Öl- und Gasreichtum des Heimatlandes Syrien aufgebracht werden.
Also eine WIN-WIN- Situation für die rückkehrenden Flüchtlinge und für die EU-Länder!

Abschließende Bewertung:
EU und Merkel-Regierung haben sich auf den politischen Krieg gegen die Nationalstaaten in der EU und auf die Zwangs-Vermischung der EU-Völker eingeschworen.
Damit sind sie aber unfähig, das Flüchtlingsproblem staatspolitisch verantwortlich zu lösen. EU und Merkel-Regierung liegen auch mit ihrer antirussischen Politik völlig daneben und schaden dem Frieden und den Bürgern in Europa.
Kanzlerin A. Merkel hat mit ihren gesetzwidrigen spontanen staatspolitischen Entscheidungen unverantwortlich und realitätsfremd gehandelt. Sie ist damit zur Gefahr für den Frieden in Europa und zur Gefahr für die Sicherheit und den Wohlstand der Bürger in Deutschland geworden. Kommen wir auf die Initiative Trumps für das Wohl der Bürger in Amerika zurück und stellen parallel Forderungen für das Wohl der Bürger in Europa:

Weg mit dem EU-Größenwahn, weg mit dem Lissabon-Vertrag!

Weg mit dem EU-Volks-Vermischungsplan, weg mit der Auflösung der Nationalstaaten!

Weg mit der Regierung Merkel!

verfaßt v. H.Mögel-15.01.2018

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