Von Breslau bis Schnöggersburg, oder von einer Befreiungsarmee zu einer Bürgerkriegsarmee, oder von einer Volksarmee zu einer Söldnertruppe

Gerd Medger – 07.03.2017

  1. Etwas Geschichte

Im Jahre 1813 siechten die deutschen Staaten am Boden. Napoleon mit seinem Heer und den, von den Ländern abgepressten, Soldaten verwüstete Mitteleuropa. Er besetze und plünderte es aus.

Die Rheinbundländer begingen Verrat am Vaterland und biederten sich Napoleon als willfährige Vasallen an.

Darauf legte Kaiser Franz II. am 6. August 1806 die deutsche Kaiserwürde nieder und entband die Reichsstände gegenüber dem Reich von ihren Pflichten. Das war das Ende des Heiligen Römischen Reiche Deutsche Nationen (gegründet 962), auch das Erste Reich genannt.

Den Verrat am Vaterland „belohnte“ Napoleon mit der Verleihung der Königswürde an die Verräter. Bis dahin waren es Kurfürsten.

Die Napoleonischen Soldaten zogen plündernd und mordend durch die deutschen Lande und nutzen es als Aufmarschgebiet gegen Russland.

In der Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt am 14. Oktober 1806 erlitt Preußen eine vernichtende Niederlage.

Der preußische König Friedrich Wilhelm III. begab sich nach Breslau. Im eigenen Land war er vor Napoleon nicht mehr sicher.

Nun gab es glücklicherweise patriotische Preußen. Darunter befand sich auch August W. A. Graf Neidhardt von Gneisenau (der erfolgreiche Verteidiger von Kolberg). Sie rüttelten Preußen wach. Gneisenau forderte von seinem König endlich gegen Napoleon zu kämpfen.

  • Der König sprach darauf, dass er doch kein Heer mehr besitze.
  • Gneisenau antworte ihm: Das Volk ist das Heer.

Es gelang ihn von König Wilhelm III. die Breslauer Erklärung vom 17. März 1813 einzuholen. Sie ging in die Geschichte unseres Volkes als

„Aufruf an mein Volk“

ein. Das ist auch die Geburtsstunde der Volksarmeen. Der Gegensatz sind die Söldnerarmeen.

Deutsche Patrioten fassten diese und die danach folgende schwere Zeit in Lieder und Gedichte ein.

  • Am bekanntesten ist das Gedicht von Carl Theodor Körner, welches er kurz bevor er mit 23 Jahren bei Gardebusch im Kampf fürs Vaterland fiel, schrieb. Es heißt.

„Das Volk steht auf, der Sturm bricht los“.

  • In diese schwere Zeit für unser Vaterland gehören auch solche Werke wie zum Beispiel das patriotische Singspiel „Germania“ (Musik hier) von Friedrich Treitschke mit dem Schlussgesang und mit der Musik und Ludwig van Beethoven.
  • Ernst Moritz Arndt schuf das Lied „Was ist des Deutschen Vaterland?“
  • Max Schneckenburger das Lied „Die Wacht am Rhein“ und
  • H. Hoffman von Fallersleben das Lied der Deutschen .

Dieser kurze Ausblick in die Geschichte unseres Volkes ist notwendig. Wenn auch viele meinen, nicht nach hinten sondern nach vorn in die Zukunft soll man sehen. Ja richtig, aber

wer nicht um seine Wurzeln weiß, der ist sich auch nicht der Kraft bewusst, die er daraus schöpfen kann. Aus unserer stolzen Geschichte nehmen wir den nährenden Nektar für unseren Geist und aus den Wurzeln saugen wir die Kraft zur Gestaltung unserer Zukunft.

„Wir dürfen nicht zulassen, dass man aus uns ein Volk ohne Geschichte macht“.

Schließlich gilt:

„Wer nicht weiß woher er kommt, wer nicht weiß, wo seine Wurzeln sind, derjenige wird auch nicht wissen, wo er sich befindet und er wird nie wissen, wohin er soll.

Er ist damit ein armes Geschöpf, ähnlich einem Blatt im Winde, das hin- und her getrieben wird, nicht zur Ruhe kommt und irgendwo nieder fällt und verrottet.

Keiner bemerkt es, keiner nimmt es wahr.“

(Gerd Medger)

Diese Kenntnis erscheint möglicherweise einigen etwas sentimental oder es mag manchen gar unter die Haut gehen. Warum nicht, es gibt viele Patrioten denen bei den Gedanken ums Vaterland die Augen feucht wurden. Das ist keine Schande, dieser Tränen sollte man sich nicht schämen. Wandelt diese hehren Gefühle in Kraft zur Gestaltung unseres lieben Vaterlandes um.

 

  1. Die Nationale Volksarme und die Bundeswehr

Sie gehörten gegensätzlichen feindlichen Lagern an und standen demnach jeweils für die USA und für die Sowjetunion. Dazu war die Bundeswehr in die NATO und die Nationale Volksarmee in dem Warschauer Vertrag eingebunden.

Bei all dieser Gegensätzlichkeit hatten aber beide Armeen eins gemeinsam: Es waren Volksarmeen im Sinne von Graf Neidhardt von Gneisenau, denn sie rekrutierten sich durch die Wehrdienstpflicht aus dem Volk heraus.

Im Ernstfall hätten aber Deutsche auf Deutsche schießen müssen. Da die Teilung unseres Vaterlandes auch durch die Familien verlief, wäre es auch möglich oder notwendig gewesen, dass der Bruder auf seinen Bruder, der Cousin auf seinen Cousin und der Neffe auf seinen Onkel hätte schießen müssen. Zum Glück kam es aber nicht dazu.

In der Nationalen Volksarmee der DDR hatte die politische Führung ein Problem damit.

Die Ausbildung erfolgt in der militärischen Körperertüchtigung, in der Handhabung der Waffen und Geräte, aber auch im Politunterricht. Im letzteren stand stets die Frage, ob man im Ernstfall auch auf die Verwandten in der Bundeswehr schießen muss.

Das war ein „Schwachstelle“ in der Nationalen Volksarmee, sicherlich auch in der Bundeswehr, was ich aber nicht beurteilen kann. Ich diente in der DDR.

  • Eine Volksarmee schießt nicht auf das Volk
  • Eine Volkspolizei schießt nicht auf das Volk.

Nun ist ja die BRD manchmal lernfähig. So auch hier, denn sie hat das Problem erkannt und hat die Wehrpflicht abgeschafft. Damit wird die Bundeswehr in eine Söldnerarmee umgebaut.

  • Die Bundeswehr soll nun auch im Inneren eingesetzt werden. Nur das Grundgesetz hindert sie noch daran.
  • Die Bundeswehr soll auch für Nichtdeutsche offen sein.

 

  • Sie wird also zu einer Söldnerarmee umfunktioniert, die auch gegen das eigene Volk eingesetzt werden kann.

 

  1. Bürgerkriege

Für Europa und für Deutschland werden Bürgerkriege angekündigt. Die Anzeichen sind bereits jetzt deutlich zu erkennen. Aber wer das ausspricht, der wird sofort als Verschwörungstheoretiker (lfd. Nr. 5k) in die Strafecke gestellt.

Studien des US-Amerikanischen Geheimdienstes CIA zeigen aber deutlich auf, dass bis spätesten 2020 in Europa und auch in Deutschland Bürgerkriege erwartet werden.

Es ist schon etwas merkwürdig, dass ein ausländischer Geheimdienst uns Europäer darauf hinweisen muss.

Ein Nachrichtendienst oder Geheimdienst ist eine Organisation die zur Gewinnung von Erkenntnissen über die außen-, innen- und sicherheitspolitische Lage Informationen mit nachrichtendienstlichen Mitteln sammelt und auswertet. Diese dienen wiederum der Sicherheit des eigenen Landes, indem Gefahren rechtzeitig erkannt werden können.

Jetzt kommen aber die folgenden Fragen auf:

  • Warum sorgt sich gerade der US-Amerikanische Geheimdienst um die Lage in Europa?
  • Verfügen die europäischen Länder nicht über eigene Geheimdienste?
  • Warum muss die CIA Deutschland darauf hinweisen, da es doch souverän ist?

An dieser Stelle muss ich an ein Zitat erinnern, welches dem US-Amerikanischen Präsidenten Franklin Delano Roosevelt zugesprochen wird. Er sagte:

“In der Politik geschieht nichts zufällig!

Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war!”

Ein Geheimdienst ist ein Organ der Verteidigung, der Abwehr, der Früherkennung, der Vorbeugung . . .

Aber nicht die CIA. Sie ist dafür bekannt dass sie in den letzten Jahrzehnten durch verdeckte und offenen Operationen, Regierungen absetzte und einsetzte, Voraussetzungen schuf um „abtrünnige“ Länder für eine Demokratisierung mittels Bomben und Raketen vorbereitete und der eigenen Regierung stets „Voraussetzungen“ für ein militärisches Eingreifen schuf. Mit wenigen Worten kann man auch Kriegsvorbereitungen sagen.

Die Studie der CIA spricht von »Bürgerkriegen«, die Teile der Länder »unregierbar« machen würden.

Nun kennen wir auch die geopolitischen und außenpolitischen Strategien der USA.

Dazu nenne ich die folgenden Zitate:

  • George Friedman vom Stratfor-Institut:

Die USA-Politik besteht seit Jahrzehnten darin, ein Zusammengehen Deutschlands mit Russland zu verhindern. Aus diesem Grund mussten wir zweimal in einem Jahrhundert gegen Deutschland in den Krieg ziehen.

  • Thomas Barnett der geostrategische Berater der US-Regierung (unter Obama) sagte:

Wir müssen in Nahost Kriege organisieren, diese müssen Flüchtlingsströme auslösen, welche wir nach Europa lenken.

  • George Soros bereitet mit seinen Milliarden Dollar und den finanzierten Nichtregierungs-organisation (NGO) in Europa den Boden vor.
  • Der Geschäftsführer der Europäisch Stabilitätsinitiative (ESI) Herr Gerald Knaus (ebenfalls von Herrn Soros bezahlt) berät Frau Merkel und Herrn Erdogan in Flüchtlingsfragen.

In Kenntnis der Aussagen von Roosevelt, Friedmann und Barnett kann man wohl nicht mehr von Sammeln von Erkenntnissen ausgehen: Man sollte richtigerweise von Planungen sprechen.

Wenn es um das Vaterland geht, sorgen sich aufrechte Patrioten wegen solchen Aussagen ernsthaft. Von den Teilnehmern im Bundestag kann man derartiges eher nicht erwarten. Ich lernte bisher noch keinen Bundestagsabgeordneten kennen, mit denen man darüber sprechen konnte.

  • Dr. Albert Schachtschneider, ein international anerkannter Staatswissenschaftler, sprach von einer „…fehlerhaften Auslese der Politiker, sie könnten Widerstand leisten tun es aber nicht“:
  • Studien ergaben, dass 80 % der Wähler nicht in der Lage sind einen guten Abgeordneten zu erkennen. Das heißt, sie wählen das Mittelmaß.

Die Leipziger Volkszeitung vom 29.06.2009 und „Die Welt N24“ „schließen“ sich auch den Verschwörungstheorien an. Sie schreiben von einem Atlas der Wut, welcher ihr vorliegen. In diesem sind 165 Stadtteile und Orte genannt, in welchen Unruhen, Revolten oder Krawalle möglich sein werden. In Sachsen sind es Leipzig-Leutzsch, Leipzig-Kleinzschocher, Dresden- Prohlis und -Pieschen, Hoyerswerda und Chemnitz-Kaßberg.

Das deckt sich in Wesentlichen mit den „Erkenntnissen“ der CIA. Diese nennen in Deutschland

  • Teile des Ruhrgebietes (namentlich erwähnt werden etwa Dortmund und Duisburg),
  • Teile der Bundeshauptstadt Berlin,
  • das Rhein-Main-Gebiet,
  • Teile Stuttgarts,
  • Stadtteile von Ulm sowie
  • Vororte Hamburgs.

Ähnliche Entwicklungen sieht die CIA für den gleichen Zeitraum in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Schweden und Italien.

Wie Recht die CIA doch hat zeigen die folgenden Beispiele:

  • Die schwedische Stadt Malmö kapitulierte bereits. Die Polizei sieht sich einer Welle von Gewaltverbrechen gegenüber: Mordversuche, Schlägereien und Vergewaltigungen. Mit einem verzweifelten Appell richtet sich nun der Polizeichef an die Bevölkerung: „Wir versuchen alles, um Verdächtige zu verhaften. Aber wir schaffen das nicht mehr alleine. Bitte helft uns! Wir sind auf Euch und Eure Aussagen angewiesen.“

Quelle: http://www.journalistenwatch.com/2017/01/28/migrationsterror-malmoe-kapituliert/

  • Die Tagesschau der zwangsfinanzierten ARD kam nicht umhin am 13. Februar dieses Jahres von „Malmö-Schwedens Chicago“ zu berichten.

Quelle: https://meta.tagesschau.de/id/120459/malmoe-schwedens-chicago

 

  • Am 17. Februar 2017 berichte der FOCUS:

Frankreich droht von einer neuen Gewaltwelle auf die Vororte erfasst zu werden. Am Mittwochabend breiteten sich die Krawalle erstmals auch auf das Zentrum von Paris aus.

In einem Viertel nahe des Montmartre lieferten sich vermummte Demonstranten und Polizisten gewaltsame Auseinandersetzungen. Einige der rund 400 Teilnehmer der Kundgebung warfen Brandsätze und Flaschen, die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein. Am vorigen Samstag war es bereits zu schweren Ausschreitungen im Pariser Vorort

Bobigny gekommen. Mehrere Autos waren angezündet worden, zahlreiche Schaufenster eingeworfen, mehrere Polizisten wurden verletzt.

Ausführlich hier:

http://www.focus.de/politik/ausland/nach-polizeigewalt-vorwurf-brennende-vororte-in-paris-warum-in-frankreich-die-lage-zu-eskalieren-droht_id_6662508.html

  • Das Magazin „Mut zur Wahrheit“ berichtete am 19. Februar

Es gibt bereits eine Reisewarnung. Frankreich wird von Krawallen überschwemmt.

Während die Medien weitestgehend schweigen, haben sich die Krawalle in Frankreich auf 20 Städte ausgeweitet.

Seit zwei Wochen toben in Frankreich Unruhen. Was zunächst nur befürchtet wurde, bewahrheitet sich jetzt: Die Krawalle breiten sich aus.

Die Videos zeigen brennende Autos, attackierte Polizisten, zerstörte Gebäude und flüchtende Polizeiautos. Nun hat Südkorea für seine Staatsbürger sogar eine Reisewarnung ausgesprochen: Die Hauptstadt Paris soll gemieden werden.

Ausführlich hier: http://info-direkt.eu/2017/02/19/frankreich-wird-von-krawallen-ueberschwemmt/

Wem diese Meldungen nicht genügen, der muss in die Suchmaschine des Weltnetzes (Internet) die folgenden Begriffe eingeben:

  • Schweden Unruhen
  • Frankreich Paris Krawalle

Es ist erschreckend, wie viele Meldungen erscheinen, unsere zwangsfinanzierten Medien berichten kaum, eher gar nicht, darüber.

Das ist ja Schweden und Frankreich, aber in Deutschland…? –werden manche meinen.

  • Dazu kann ich nur auf den „FOCUS“ vom 16.4.2016 verweisen. Er schreibt:

Akute Ghetto-Gefahr: Das sind Deutschlands schlimmste Problemviertel

Kaputte Häuser, niedrige Mieten und hohe Kriminalität: In vielen deutschen Städten gibt es bereits Problemviertel und Brennpunkte. Experten fürchten, dass die Flüchtlingskrise die Situation noch verschlimmern könnte. Diese Viertel sind besonders gefährdet.

Ausführlich hier:

http://www.focus.de/politik/videos/marode-haeuser-und-hohe-kriminalitaet-akute-ghetto-gefahr-das-sind-deutschlands-schlimmste-problemviertel_id_5428271.html

  • Die Wirtschaftswoche von 4.6.20154 schreibt:

 

Das sind Deutschlands gefährlichste Städte

Die Polizei hat in Deutschland im Jahr 2014 fast sechs Millionen Straftaten erfasst – immerhin 55 Prozent konnte die Polizei aufklären. Die gefährlichsten und ungefährlichsten Städte im Überblick.

Ausführlich hier:

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/kriminalstatistik-das-sind-deutschlands-gefaehrlichste-staedte/8208158.html

  • RP online zeigt die gefährlichsten Städte Deutschlands

Fast sechs Millionen Straftaten wurden 2013 in Deutschland registriert, fast alle fünf Sekunden eine. Zu beobachten ist ein Kriminalitätsgefälle in Deutschland, von Nord nach Süd. Bayern steht besonders gut da. Im Folgenden die Großstädte mit den meisten Straftaten.

Ausführlich hier:

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/das-sind-die-gefaehrlichsten-staedte-deutschlands-iid-1.4283037

  • Bild berichtete bereits am 15.5.2013 von einem Atlas des Verbrechens

Quelle: http://www.bild.de/politik/inland/kriminalstatistik/deutschlands-kriminellste-staedte-30408364.bild.html

Wie recht doch die CIA mit ihren Erkenntnissen (oder Planungen) hat.

  • Sollen das alles Einzelerscheinungen oder Zufälle sein?
  • Ich erinnere an das Zitat von Roosevelt!

Hier kann (sollte) man noch mehr darüber lesen:

  • US-Geheimdienst kündigt für spätestens 2020 Bürgerkrieg und Unregierbarkeit in Deutschland und anderen europäischen Ländern an.

https://wahrheitfuerdeutschland.de/us-geheimdienst-kuendigt-fuer-spaetestens-2020- buergerkrieg-und-unregierbarkeit-in-deutschland-und-anderen-europaeischen-laendern-an/

  • Vorsicht Bürgerkrieg: Nur Weicheier und Naiv-Menschen sind jetzt überrascht

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/vorsicht-buergerkrieg-nur-weicheier-und-naivmenschen-sind-jetzt-ueberrascht.html

  • CIA-Chef Michael Hayden erwartet Bürgerkriege in Europa

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/udo-ulfkotte/kopp-exklusiv-cia-chef-michael-hayden-erwartet-bu.html

  • CIA prophezeit Bürgerkrieg in Deutschland und EU

Washington Post: CIA prophezeit Bürgerkrieg in Deutschland und EU

http://krisenfrei.de/cia-prophezeit-buergerkrieg-in-deutschland-und-eu/

 

  1. Die Bundeswehr

Das Grundgesetz für die Deutschen sieht im Artikel 87a keinen Einsatz im Inneren vor. Lediglich im Absatz 4 ist das mit Einschränkungen und Zustimmung des Bundestages möglich. Absatz 4:

„Zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes kann die Bundesregierung, wenn die Voraussetzungen des Artikels 91 Abs. 2 vorliegen und die Polizeikräfte sowie der Bundesgrenzschutz nicht ausreichen, Streitkräfte zur Unterstützung der Polizei und des Bundesgrenzschutzes beim Schutze von zivilen Objekten und bei der Bekämpfung organisierter und militärisch bewaffneter Aufständischer einsetzen. Der Einsatz von Streitkräften ist einzustellen, wenn der Bundestag oder der Bundesrat es verlangen.“

Die Bundeszentrale für Politisch Bildung beschreibt die Aufgabe und Herausforderung an die Bundeswehr zu Beginn des 21. Jahrhunderts wie folgt. Sie sind der veränderten sicherheitspolitischen Lage angepasst:

„Die Bundeswehr sollte auch in Zukunft fähig sein, das deutsche Territorium zu verteidigen, doch steht die klassische Landesverteidigung nicht mehr an erster Stelle ihrer Aufgaben. Im Zusammenwirken mit den Verbündeten (NATO) muss die Bundeswehr weltweit auf Krisen und Konflikte angemessen reagieren.

Die Zulässigkeit des Einsatzes der Bundeswehr nach dem Grundgesetz Artikel. 24 Abs. 2 (so innerhalb von NATO- oder UN-Mandaten) hat das Bundesverfassungsgericht am 12. Juli 1994 geklärt. Dieses Urteil enthält auch den Parlamentsvorbehalt für den Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte im Ausland.

Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee, deren bewaffneter Einsatz einen Beschluss des Deutschen Bundestages voraussetzt. Erfordert die Lage ein sofortiges Handeln, kann der Verteidigungsfall als Voraussetzung für den Einsatz der bewaffneten Streitkräfte nach der Sonderregelung des Grundgesetzes Art. 115a Abs.2 vom Gemeinsamen Ausschuss festgestellt werden. Unter den in Art. 115a Abs. 4 GG bezeichneten engeren Voraussetzungen eines bewaffneten Angriffs auf das Bundesgebiet und nur bei Handlungsunfähigkeit der für die Feststellung des Verteidigungsfalls zuständigen Bundesorgane gilt die Feststellung des Verteidigungsfalls bereits als getroffen.“

Damit wäre eigentlich alles geregelt und geklärt. Nur müsste man in das Parlament noch Vertrauen besitzen. Gerade dieses schwindet immer mehr, so wie der Docht einer brennenden Kerze immer kleiner wird.

Ein Beispiel ist die Zustimmung des Bundestags im Dezember 2015 zu dem Kriegseinsatz in Syrien. Allein die Aussprache zu diesem Beschluss verdeutlichte, dass dieser Einsatz ohne UNO-Mandat und ohne Bedrohung der BRD rechtswidrig ist.

  • Der CDU-Abgeordnete Norbert Röttger meinte: „Wir müssen politisches Neuland betreten.“
  • Und der CDU-Abgeordnete Roderich Kiesewetter sprach, dass „…man mittelfristig ein UNO-Mandat besorgen müsse.“

Quelle: Mediathek des Bundestages – Parlamentsfernsehen

Im Klartext heißt das: Der Einsatz der Bundeswehr in Syrien ist rechtswidrig.

Ausführlich hier: http://weltenesche.com/politik/allg.%20politik.html (lfd. Nr. 9)

Ein weiteres Beispiel für einen rechtswidrigen Einsatz der Bundeswehr ist der G-8- Weltwirtschaftsgipfel vom 5.-8. Juli 2007 in Heiligendamm.

Die Bundesregierung nahm damals die „Hilfe“ der Bundeswehr in Anspruch, ohne den Bundestag hinzuzuziehen. Die Grünen strengten deshalb eine Klage beim Bundesverfassungsgericht an. Sie wurde aber erwartungsgemäß zurückgewiesen.

Ausführlich hier:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundeswehreinsatz-in-heiligendamm-verfassungsgericht-weist-organklage-der-gruenen-ab-1997605.html

Was nützen also die besten Gesetze, wenn sich Parlament und Regierung nicht daran halten?

Die Bundeswehr ist längst keine Verteidigungsarmee mehr. Nach ihrem Umbau zur Interventionsarmee steht auch der Einsatz im Inneren immer mehr im Blickpunkt. Die Heimatschutz-Bataillone sind im Rahmen der Neuausrichtung 2007 aufgelöst worden.

Wegen politischer Bedenken zur zukünftigen Gewährleistung des „Heimatschutzes“ ist das Programm „Konzeption der Reserve“ beschlossen worden, das den Aufbau der Regionalen Sicherheits- und Unterstützungskompanien aus Reservisten vorsieht. Dann soll die Truppe insgesamt aus 27 Kompanien mit einer Personalstärke von 2.700 Mann bestehen.

Siehe auch hier:

  • Was sagt das Gesetz dazu: Einsatz im Inneren: Rechtliche Möglichkeiten und Grenzen
  • Bundeswehr für den Inneneinsatz bereit: http://www.taz.de/!99382/
  • Anti-Terror-Übung von Polizei und Bundeswehr

http://www.shz.de/deutschland-welt/politik/de-maiziere-anti-terror-uebung-von-polizei-und-bundeswehr-wichtig-id16273301.html

  • Umstrittene Übung von Polizei und Bundeswehr

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-umstrittene-Uebung-von-polizei-und-bundeswehr-_arid,1562183.html

  • Geplante gemeinsame Übung von Polizei und Bundeswehr?

http://augengeradeaus.net/2017/01/geplante-gemeinsame-uebung-von-polizei-und-bundeswehr-nicht-so-viel-hoheitliche-aufgaben/

  • Der Ernstfall wird geprobt

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.uebung-von-polizei-und-bundeswehr-der-ernstfall-wird-geprobt.986060c6-fa6e-4309-b7d5-2259d69107ef.html

Damit haben es die Politiker endlich geschafft. Nach 200 Jahren haben sie die von Graf Neidhart von Gneisenau, dem Preußenkönig Wilhelm III. und allen preußischen beispielhaften Reformern geschaffenen Maßstäben für ein Volksheer vernichtet.

Die Bundeswehr ist kein Volksheer mehr, sondern eine beliebige Söldnerarmee. Diese kann nun auch im Rahmen und auf Befehl der EU und der NATO beliebig gegen alles was stört eingesetzt werden.

Das Parlament darf dann nur noch abnicken.

 

  1. Schnöggersburg

Was ist Schnöggersburg?

Es ist eine ehemalige Dorf- und Forststelle in der Colbitz-Letzlinger Heide. Bis in die 1930er- Jahre war das Dorf Schnöggersburg ein Luftkurort und er wurde als Naherholungsgebiet für den Raum Magdeburg genutzt. Die Gehöfte wurden in den Jahren 1933 bis 1936 mit der Einrichtung der Heeresversuchsanstalt Hillersleben und der Anlage der nördlich angrenzenden 29 Kilometer langen Schießbahn abgerissen und die Bewohner wurden zwangsumgesiedelt.

In den folgenden 70 Jahren lag das Dorf wüst und verschwand vollständig im Übungsbetrieb der verschiedenen Nutzer (Sowjetarmee und Nationale Volksarmee) und des jetzigen Gefechtsübungszentrums Heer (GÜZ) als Teil des Truppenübungsplatzes Altmark.

Die militärische Übungsstadt Schnöggersburg soll bis 2017 im Bereich der früheren gleichnamigen Ortschaft gebaut werden. Sie soll rund sechs Quadratkilometer groß sein, etwa 100 Millionen Euro kosten und stadttypische Einrichtungen wie Hochhäuser und einen U-Bahn-Tunnel sowie einen 22 Meter breiten Fluss enthalten. Darüber hinaus wurde ein früherer Flugplatz mit einer 1700 Meter langen Graspiste aktiviert.

Diese Stadtanlage mit zahlreichen Infrastrukturelementen einer modernen Großstadt soll 2017 fertiggestellt sein und bereits ab 2015 für Übungen und Simulationen von Kampfeinsätzen in städtischen Gebieten genutzt werden.

Gemäß der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion ist auch die Vorbereitung auf Einsätze der Bundeswehr im Inland „im Rahmen der verfassungs-rechtlichen Vorgaben“ vorgesehen.

Die Übungsstadt ist im nördlichen Zentrum des GÜZ angelegt. Auf einer Gesamtfläche von rund sechs Quadratkilometern entstehen derzeit

  • etwa 520 Gebäude und
  • weitere städtische Infrastruktur
  • eine Autobahn,
  • ein Fluss
  • mehrere Brücken
  • ein 350 Meter langer U-Bahn-Tunnel mit drei Stationen
  • ein Industriegebiet
  • offene und geschlossene Wohnbebauung
  • Hochhauskomplexe
  • Verwaltungsgebäude
  • ein Friedhof
  • ein Sakralgebäude mit architektonischen Bezügen zum Christentum und Islam
  • eine Schule
  • ein Gefängnis
  • Hotellerie
  • ein Marktplatz
  • zerstörte Infrastrukturelemente
  • Kasernen
  • ein Flugplatz. 

    Die 1700 Meter lange Graspiste ist als Start- und Landebahn funktional ausgelegt und ist auch für schwere Transportflugzeuge wie die Transall geeignet.

    Bis zu 1500 Soldaten sollen gleichzeitig Kampfeinsätze trainieren können.

    Weitere künstliche Ortslagen im GÜZ sind Stullenstadt, Plattenhausen und Salchau.

    Für die Baukosten waren rund 100 Millionen Euro veranschlagt. Im August 2016 waren es bereits 140 Millionen Euro.

     

    Ähnliche Anlagen sind auch das

    • Urban Warfare Training Center „Baladia City“ in Israel und das
    • Joint Readiness Training Center in Fort Polk, USA

     

    Auf dem Truppenübungsplatz bei Schnöggersburg befinden sich auch mehrere nachgebaute Dorf- und Stadtkulissen, die afghanischen und kosovarischen Ortschaften nachempfunden sind, wie Plattenhausen, Stullenstadt und Salchau im ehemaligen Ortskern von Salchau.

    Ausführlich hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Gefechts%C3%BCbungszentrum_Heer

     

    Siehe auch ARD-Tagesschau vom 1. Oktober 2o15

    https://www.tagesschau.de/inland/uebungsstadt-bundeswehr-101.html

    Die Bundeswehr baut an einer Kleinstadt mit U-Bahn, Sportanlagen, Brücken und Straßen für 118 Millionen Euro. Wohnen wird in „Schnöggersburg“ jedoch niemand. In der Siedlung soll die Truppe für den Häuserkampf trainieren.

    Die Bundeswehr will dort den Krieg im „urbanen Gelände“ üben, wie der Häuserkampf im Militärdeutsch heißt.

    Die Soldaten, die etwa nach Afghanistan gehen, werden hier auf ihren Einsatz vorbereitet. Klammheimliche Übung für Inlandseinsatz?

    Muss sie auch gar nicht, sagen Kritiker. Denn bislang hat es in keinem Auslandseinsatz der Truppe jemals Gefechte in Städten gegeben, so die Argumentation. Die Linkspartei argwöhnte deshalb schon, es gehe eher um Einsätze im Inland, die man hier klammheimlich üben wolle. Tatsächlich trainieren die Streitkräfte aber schon seit Jahrzehnten auch Gefechte in Städten und Dörfern – schon weil man im Kalten Krieg damit rechnete, dass im Ernstfall auch dort gekämpft werden würde.

    Warum sagt die ARD: Schnöggersburg – Geisterstadt nach deutschem Baurecht

    (siehe hier: https://www.tagesschau.de/inland/uebungsstadt-bundeswehr-101.html (etwas herunterrollen)

    (Einfügung von mir) Baut man in Afghanistan, Mali und Syrien etwa auch nach deutschem Baurecht?

    Auch auf dem Truppenübungsplatz Hammelburg in Bayern werden die Soldaten seit den 1960er-Jahren im entvölkerten Dörfchen „Bonnland“ ausgebildet.

    Bilder- siehe hier:

    • Schnöggersburg – Geisterstadt nach deutschem Baurecht (Oktober 2015) | Bilder

     

     

     

    http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/bundeswehr-bewegung-in-der-geisterstadt-schnoeggersburg

     

    Bundeswehr Bewegung in der Geisterstadt Schnöggersburg

    Europas teuerste Geisterstadt wächst mitten in der Colbitz-Letzlinger Heide. Die Bundeswehr öffnete in dieser Woche kurz ihr Stadttor.

    Bis Ende 2017 sollen weitere Gebäude in der Geisterstadt folgen. Die erste Hälfte der Stadt wird dann bereits an die Bundeswehr übergeben.

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    Landkarte: http://www.landkartenindex.de/content/geodeutschland_openstreetmap.php?q=schnoeggersburg

    Bürgerproteste gegen das Übungsgelände

    Bundeswehr erstattet Strafanzeige gegen Aktivisten

    Die Polizei ermittelt nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT gegen vier Mitglieder der Bürgerinitiative „Offene Heide“ wegen Hausfriedensbruchs bei der Bundeswehr. Diese waren am Montag in das militärische Sperrgebiet auf dem Truppenübungsplatz Altmark eingedrungen und hatten in der Übungsstadt Schnöggersburg eine Mahnwache für die zivile Nutzung des Truppenübungsplatzes abgehalten. Bilder davon stellte die Bürgerinitiative ins Internet.

    Man habe darauf aufmerksam machen wollen, dass die gegenwärtige Politik in Deutschland „unzureichend Alternativen zu militärischen Auseinandersetzungen entwickelt“ habe und eine der Ursachen für die weltweite Fluchtbewegung sei. Die Übungsstadt Schnöggersburg sei ein Symbol dieser Politik, heißt es in einer Mitteilung der Initiative.

    Die Bürgerinitiative „Offene Heide“ erklärte, sie halte es für perfide, dass in Schnöggersburg selbst ein Gebetshaus für Übungen im Häuserkampf errichtet werde. Die Bundesregierung müsse mehr tun, um den Frieden zu sichern. Es ist nicht das erste Mal, dass Mitglieder der Initiative sich für mehr Frieden einsetzen. Kürzlich waren sie deshalb mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet worden.

    Ausführlich hier: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/stendal/bundeswehr-erstattet-strafanzeige-gegen-aktivisten100.html

     

    Krieg beginnt in Schnöggersburg

    Sachsen-Anhalt: Einwöchiges antimilitaristisches Camp in der Colbitz-Letzlinger Heide ab Samstag

    Bis zu 1.000 Polizisten waren vor Ort. Einigen Aktivisten, die im vergangenen Sommer unerlaubt das militärische Sperrgebiet betreten hatten, stehen noch Prozesse bevor. Im Frühjahr hatte die Bundeswehr 70 Bußgeldbescheide in Höhe von 400 bis 500 Euro an sie verschickt, gegen die Widerspruch eingelegt wurde.

    Ausführlich hier: http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Standorte1/guez4.html

     

    Antifa-Proteste gegen Schnöggersburg

    https://autonome-antifa.org/?breve4648

     

    Sonntag, 28.07.2013

    In Sachsen-Anhalt läuft das zweite internationale War starts here Camp gegen die im Bau befindliche Gefechts-Übungsstadt „Schnöggersburg“ (GÜZ) in der ab 2017 1.500 Soldaten gleichzeitig den Einsatz auch in Krisengebieten wie U-Bahnstationen üben können. Es gab zahlreiche Interventionen gegen die Bundeswehr in diesem Zusammenhang. Fernab der Proteste am GÜZ brannte in der Nacht vom 27. Juli Militärgerät im Wert von über 10.000.000 Euro. Abrüstung ist Handarbeit!

     

    1. Schlussbemerkungen

     

    Die preußischen Reformer brachten Preußen und damit Deutschland voran. Sie brachten es bin an die Spitze und zwar so, dass man zweimal gegen unser Vaterland ins Feld zog um uns in Vernichtungskriegen nieder zu ringen.

    Einen Teil erledigten unsere Gegner, den anderen Teil übernehmen jetzt das Parlament und die Bundesregierung.

    Ich möchte hier den langen Weg von den einmaligen fortschrittlichen preußischen Reformen bis zur Bundeswehr als Söldnertruppe zeigen.

    Ich hoffe, dass mir das gelungen ist.

    Für Hinweise und Anmerkungen bin ich jeder Zeit dankbar, aber bitte keine Besserwisserei oder Belehrungen.

    Gerd Medger

    im März 2017

    Weiterleitung, aber unter Quellenangabe, ist erwünscht.

    Bei Auszügen bitte die Quelle angeben.

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