Wer trägt die Schuld am Krieg?

Johannes Thiesbrummel – 17.02.2017

Diese Frage ist einfach zu beantworten!

Der Krieg ist für die Reichen, der Mittelstand muss weichen, der Arbeiterstand stellt die Leichen.”

Dieser Satz wurde Ernst Kuhlmann offensichtlich zum Verhängnis. Kuhlmann schrieb ihn während der Semesterferien im Sommer 1939 in einer Clarholzer Möbelfabrik, wo er an der Furnierpresse eingesetzt war, auf ein Stück Sperrholz. Das war genau am 31. August 1939, dem Vorabend des Überfalls auf Polen, dem Beginn des Zweiten Weltkriegs. Im Möbelwerk war es an diesem Tag zu einer Auseinandersetzung unter Kollegen gekommen.

Kuhlmann wurde denunziert, sein auf Sperrholz festgehaltenes Zitat wurde weitergegeben, der damals 22-Jährige kurz darauf von der Gestapo festgenommen und in Bielefeld inhaftiert. Dem Clarholzer sei es zum Verhängnis geworden, “dass der Krieg von den Nationalsozialisten als Begründung für verschärfte polizeiliche Maßnahmen benutzt wurde”, erinnert die Chronik.

Ende Oktober 1939 wurde Ernst Kuhlmann aufgrund eines “Schutzhaftbefehls” der Geheimen Staatspolizei von Bielefeld in das Konzentrationslager Sachsenhausen verlegt. Sachsenhausen war neben Dachau und Buchenwald “Sammelstelle” für politische und weltanschauliche Gegner des NS-Regimes.

Die offizielle Todesursache lautete auf Lungenentzündung. Eine Beschreibung, die man im KZ Sachsenhausen immer dann verwendet hat, wenn ein Häftling den Erfrierungstod starb.

Warum wurde Dresden bombardiert obwohl militärisch nutzlos?

Auch diese Frage kann man leicht beantworten.

  1. a) Mit Bomben macht man bekanntlich Bombengeschäfte.
  1. b) Um zu testen, wie effektiv man bomben kann- und dafür benötigte man eine nach Möglichkeit unzerstörte Stadt.
  1. c) Um zu testen, wie ein Flächenbombardement am lebendem Objekt funktioniert, und da so etwas nur im Kriegszustand möglich ist, war es natürlich allerhöchste Eisenbahn.
  1. d) Weil Deutschland den totalen Krieg

Wäre die Atombombe zu diesem Zeitpunkt einsatzbereit gewesen, hätte man sie vermutlich über Dresden eingesetzt.

Goebbels: Die Engländer behaupten, das deutsche Volk wehrt sich gegen die totalen Kriegsmaßnahmen der Regierung. Es will nicht den totalen Krieg, sondern die Kapitulation.

(Zurufe: Niemals! Niemals ! Niemals !)

Ich frage euch: Wollt ihr den totalen Krieg? Wollt ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt noch vorstellen können?

(Die Menge erhebt sich wie ein Mann. Die Begeisterung der Masse entlädt sich in einer Kundgebung nicht dagewesenen Ausmaßes. Vieltausendstimmige Sprechchöre brausen durch die Halle: „Führer befiehl, wir folgen!“ Eine nicht abebbende Woge von Heilrufen auf den Führer braust auf. Wie auf ein Kommando erheben sich nun die Fahnen und Standarten, höchster Ausdruck des weihevollen Augenblicks, in dem die Masse dem Führer huldigt.)

Nach der Rede soll Goebbels gesagt haben: “Wenn ich den Leuten gesagt hätte, springt aus dem dritten Stock des Columbiahauses, dann hätten sie es getan.” Er verachtete sein Publikum offenbar als hirnlose Idioten.

Nach 1945 wurden Experimente dieser Art nach Indochina, Irak, Afghanistan, Syrien usw. verlegt.

Natürlich ist auch Deutschland wieder ganz vorne mit dabei, denn wie bekannt: Der Führer ist gegangen – die Nazis sind geblieben.

 

Nur der deutsche Michel will es anscheinend noch immer nicht begreifen!

Selbst 2 Weltkriege und ein massiver Bombenhagel auf deutsche Städte haben offenbar nichts bewirkt. Für Wahrheiten ist er nicht empfänglich, er will offenbar noch immer belogen werden.

Auch der Bayerische Ministerpräsident konnte mit der Wahrheit nichts bewirken, nicht einmal im öffentlich rechtlichen Staatsfunk – vor laufender Kamera – mit dem Statement:

Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.

Horst Seehofer (*1949), “Pelzig unterhält sich”, 20. Mai 2010

Der deutsch Michel wartet offenbar noch immer auf den Messias, der für ihn die Dinge regelt, anstatt selbst als Souverän aktiv zu werden, wie es sich in einem demokratischen Rechtsstaat gehört, wenn er denn einer sein soll.

Für: Wir wollen unseren Kaiser Wilhelm wieder haben- oder unter Adolf brauchte man sein Fahrrad nicht abschließen, gilt nach wie vor die Formel:

„Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.“

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