Gastautor Gerd Medger  –   Die germanische Religion lebt im Alltag,in der Sprache, in den Märchen und in den zahlreichen Bräuchen weiter. Man muß es nur wissen oder erkennen wollen. Für die nachfolgenden Betrachtungen ist es deshalb wichtig nicht nur die Tatsachen zu nennen. Es werden auch Hintergründe dargestellt, um alles richtig einordnen zu können. Viele junge Menschen wissen mit dem Begriff „Germanen“ wenig anzufangen.Die germanischen Lautverschiebungen sind nicht bekannt. So wissen viele nicht, wie zum Beispiel aus einer Mal-Stätte (germanischer Gerichtsplatz) ein Mühlplatz wurde.Das Wissen über die germanische Mythologie und die Götterwelt reicht oft nicht aus. Viele beschränken sie auf solche Begriffe wie „Deutsche Eiche, auf „Bärenfellen sitzen und saufen“, „Runen“ und „Hermannsschlacht“. Die Frankfurter Allgemeine vom 16. Januar 2019 mußte sogar feststellen, daß nur noch in vier Bundesländern die Germanen ausführlicher in den Lehrplänen stehen. Sechs weitere behandeln das Thema nur am Rande. In den neuen Bundesländen kommen sie überhaupt nicht mehr in den Lehrplänen vor.

Ausführlich: Bröschüre: Die Germanen, deren Bräuche und Sprache in unserem Alltag” (anklicken)